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Musik zum Nachlesen – alles

  • Loewenhertz (201703) Review

    Band : Loewenhertz
    Album: Echtzeit
    17.März 2017

    Aus dem Booklet:
    01.Irgendwann    Text: Robin Felder Musik: Andreas Scherer, Hilger Tintel
    02.Unsichtbar ++ Text: Alexander Pfahler Musik: Andreas Scherer, Andreas Schmitz, Hilger Tintel
    03.Gib mir noch Zeit ++ Text: Alexander Pfahler Musik: Remo Stoltze
    04.It’s Too Late Text: Alexander Pfahler Musik: Andreas Scherer, Olvier Strehler ++
    05.Halt mich Text: Alexander Pfahler Musik: Remo Stoltze
    06.Wer sind Wir ++ Text: Alexander Pfahler Musik: Andreas Scherer, Andreas Schmitz, Hilger Tintel
    07.Frei sein Text: Alexander Pfahler Musik: Andreas Scherer
    08.Thunder ++ Text: Alexander Pfahler Musik: Andreas Scherer, Andreas Schmitz, Hilger Tintel
    09.Winter Falls ** ++ Text: Alexander Pfahler Musik: Stefan Blender **
    10.Lights Of The Night Text: Alexander Pfahler Musik: Andreas Scherer
    11.Spiritual Healing (Bonus) Text: Alexander Pfahler Musik: Andreas Scherer
    12.Close Your Eyes (Bonus) Text: Alexander Pfahler Musik: Andreas Scherer, Olvier Strehler

    ++ In Playlisten von laut.fm/electropop aufgenommen !

    Anmerkung von eLectrO-Pop:
    ** Musik: Stefan Blender [De/Vision 1988-1991]  alias Sequence2  „Homerecordings“   – Itunes  oder Doppel-CD „Da*Mals“ (Epop-Shop),  geschrieben 1991 /  Gemamäßig durch Lorenz Macke wargenommen.

    ++ Originalversion auf der CD „Musicment“ (Epop-Shop)

    Bestellt die CD im Epop-Shop

    Fakten:
    15 Jahre nach der ersten Veröffentlichung der EP „Musicment“(noch unter dem Namen „L’image“)  im Jahre 2002  , liegt das nach dem Debut-Album „Irgendwo in Deutschland“ nun das 2.Album des beiden Jungs (Alexander Pfahler, Adreas Scherer) aus Augsburg/Deutschland vor: Echtzeit.

    Meinung:
    Da der Verfasser dieser Zeilen derzeit wöchentlich über 50 neue eLectrO-Songs hört, ist die Frage naheliegend: Warum wird gerade diese Veröffentlichung hier erwähnt ?
    Zuerst einmal fällt auf das der Gesang durchaus markant ist – zudem noch variabel und hochwertig.
    Produktionstechnisch von hoher Qualität. Trotz der verschiedenen Songschreiber ein homogenes Album.
    Zudem ist hörbarer Synthie-Pop aus Deutschland selten geworden.

    Der Stil:
    Solider Synthie-Pop – phasenweise mit Danceelementen. Textlich persönlich, nachdenklich, emotionell – deutsch und englisch.
    Auch durch Facebook kann man vieles in Echtzeit erleben – Emotionen werden per Tastatur vermittelt.  Das Album Echtzeit vermittelt Emotionen in Echtzeit und darüber Hinaus.
    Selbst wenn man nur auf Musik achtet werden Stimmungen erzeugt. Soundmäßig sehr zugänglich, ohne wilde spielereien, meist auf den Punkt gebracht.
    Ein gut durchhörbares Album – Musik zum hinhören, Musik als Hintergrund…….Vielleicht sogar Musik für den Club ? Auf jedenfalls was fürs Radio !

    Verwunderung:
    Die 2 Bonus-Songs… sind diese evtl nur auf dem Tonträger ?

    Was bleibt hängen:
    Sollte der Gedanke ‚Deutscher Elektro Schlager‘ aufkommen, so ist das eher positiv, denn Wolfsheim haben diesbezüglich eine Lücke geschaffen die von Loewenhertz gesund gefüllt wird.
    Ein zeitloses Album das man sich durchaus legal erwerben sollte um es in Echtzeit zu erleben.

    ++++
    Setliste Loewenhertz 4.März 2017 Augusburg Kantine (danach spielten Boytronic)
    Gemeinsame Zeiten
    Thunder
    Fly with me
    Wer sind wir
    Der Weg
    Winter Falls
    Gib mir noch Zeit
    Endlose Räume
    It’s too late
    Irgendwann
    Unsichtbar

    Catering:
    Loewenhertz Augsburg Catering
    Backstage
    Loewenhertz Augsburg Boytronic Backstage
    Loewenhertz Setliste Augsburg Kantine

    Die CD bestellen im Epop-Shop !

  • Festival 2016 vergleich (201608)

    Vergleich der 4 Festivals die wir öfter besucht haben, Stand August 2016

    E-tropolis – Oberhausen (März)
    Wave Gothic Treffen (WGT) – Leipzig (Mai)
    Amphi – Köln (Juli)
    M’era Luna- Hildesheim (August)

    Unsere Meinung:
    für eLectrO-Fans hat das Etropolis sicherlich die höchste dichte an eLectrO-Bands.

    Die beste Chance eLectrO Bands zu entdecken:
    WGT
    Etropolis
    Mera Luna
    Amphi

    am bequemstem viele Bands zu sehen
    Etropolis , weil in einer Halle, kurze Wege
    Mera Luna, weil ein Gelände
    Amphi + WGT : Gleich auf, WGT manchmal pro Halle ein ganzen Tag lang nur eLectrO. Amphi kürzere Wege als beim WGT.

    Sicherheit
    Gerade Köln ist da in den Schlagzeilen, aber auch aus Leipzig hört, liesst und erfährt man unangenehmes.

    Alle Festivals achten sehr auf Notausgänge und Beschilderung.
    Etropolis: da ist man „unter sich“.
    Das Mera wird leider von Leuten aufgesucht, die sich unrechtmäßig bereichern möchten. Der Veranstalter warnt über Leinwänder vor Taschendieben.
    WGT: Bei Bands die politisch umstrittenen sind, kam es vereinzelt um die betreffendnen Clubs unschönen Szenen, teilweise wurden auch Symbole missverstanden. Jetzt, nach dem 2016 WGT wissen das Veranstaltungen erstmalig bewußt von „Bereicherern“ aufgesucht wurden.
    Amphi: Bisher auf und um das Gelände alles entspannt.

    Allgemein: Die Diebstahlgefahr nimmt allgemein zu, das geht bei der Anreise los, Fahrten in der Straßenbahn, offenem liegenlassen von Handy/Geld im Restaurant, ablegen von Klamotten in der Disco…Bitte achtet mehr auf Euch UND Euer Umfeld !
    Da ist das WGT besonders betroffen, da man sich viel in Leipzig bewegt. -> persönlicher Tipp: Weniger „ins“ Handy schauen <-

    Gaffer/Zaungäste:
    Etropolis: Da ist man unter sich
    Mera Luna: ebenfalls, keine Zaungäste
    WGT: einheimische fotografieren hemmungslos besonders beim Agra Gelände, aus dem Gebüsch heraus bei der Fetisch-Party. Für Leute die sich zur Schau stellen wollen, ist das WGT (auch die Innenstadt) ein Paradies.
    Amphi: 2016 musste man das Gelände verlassen um sich für das Theater anzustellen bzw. um zum Schiff (Orbit Stage) zu kommen – dort war man den Gestiken, Kommentaren und dem Fotoapparat der Kölner ausgesetzt.

    Wetter
    Außenbereiche sind wetterabhängig.
    Etropolis – nur Halle
    WGT – vereinzelt draußen, Schwerpunkt Halle, Clubs.
    Amphi – Schifffahrt und Schiff Außenbereich wetterabhängig. Bands kann man auf dem Schiff trocken erleben. Ein teil des Bereiches vor der Hauptbühne ist überdacht. Das Theater ist eine Halle.
    Mera – Hanger ist eine Halle, Hauptbühne open Air.

    Toiletten
    Etropolis: feste Toiletten, vereinzelt Wartezeiten.
    WGT: je nach Club, Halle feste Toiletten, Toilettenwagen. Nur bei der Parkbühne werden 50cent verlangt. Agra Bereich mit Wartenzeiten
    Amphi: Feste Toiletten.
    Mera: Auf dem Konzertgelände Dixi-Klos (mit Wartezeiten). Auf dem Festivalgelände Toilettenwagen(mit Wartezeit) und Dixiklos (Ohne Wartezeit)

    Wasser
    Mera + Amphi: Kostenfreies Trinkwasser auf dem Gelände

    Getränke
    Mera: auf das Festivalgelände kann man sich selber Getränke/Nahrung mitnehmen. Auf das Konzergelände können teilweise Getränke mitgenommen werden.
    WGT: Wer zeltet kann dort Getränke/Nahrung lagern

    Sitzmöglichkeiten
    Mera: auf dem Festivalgelände(Zeltplatz), auf dem Konzertgelände sind die Sitzplätze begehrt. Man setzt sich teilweise auf den Beton/ Rasen vor die Hauptbühne. 2016 wurden die Sitzmöglichkeiten erweitert.
    Etropolis: Eine Halle mit Verkaufsständen und vielen Sitzplätzen.
    Amphi: Da die Messehalle weggefallen ist, wurden die über 1000 fehlenden Sitzplätze durch das Schiff(Open Air) teilweise kompensiert. Am Tanzbrunnen gibt es vereinzelt (begehrte) Sitzplätze. Auf dem Schiff oben an Deck gibt es nur Sitzplätze.
    WGT: Je nach Club, Bühne, gibt es Sitzmöglichkeiten – teilweise ist die Bühne nicht zu sehen.

    Übernachtung
    Amphi: Köln bietet viele Hotels, auch günstige die mit Fahrzeit verbunden sind.
    Etropolis: Einiges Hotel, teilweise in Nebenstädte ausweichen.
    Mera: wenige Hotels, dafür Zeltplatz, Wohnmobilplätze waren schnell ausverkauft.
    WGT: Übernachtungsmöglichkeiten sind sehr begeht, Preise steigen konstant. Zeltmölicheit oder in Randgebiete ausweichen.

    öffentliche Verkehrsanbindung
    Amphi: 300 Meter vom Bahnhof Deutz (Zug, S-bahn, U-Bahn, Bus), viele Taxen.
    Etropolis: 500 Meter zur U-Bahn. Auch nachts fährt was.
    WGT: Sonderstraßenbahnlinie zum WGT. Nachtlinien. Lange Entfernungen. Preis im WGT Eintritt enthalten.
    Mera: Extra Bus zum Mera, stündlich, begrenzte Zeiten. Wenige Taxen, lange Wege zum Bus/Bahnhof.

    Parken
    Amphi: geht so
    Etropolis: Kostenpflichtiger Parkplatz direkt an der Halle
    WGT: Kostenpflichtig am Agra Gelände – oder einfach Glück haben, trifft auch auf andere Clubs zu. Vorsicht beim Kohlrabizirkus: Hier wird abgeschleppt wenn man auf dem riesengroßen aber doch privaten Parkplatz parkt
    Mera: Ausreichend Parkplätze auf dem Acker, aber sehr weit entfernt. Teilweise 20 Minuten Fußmarsch.

    Shopping (Klamotten, Musik)
    WGT: Eine ganze Messehalle mit Ständen. (Sonderverkäufe auch in der Stadt)
    Mera: Eine Halle und noch eine Händlermeile
    Amphi: Händlermeile
    etropolis: Ein paar Stände.

    Sauberkeit
    WGT: alles trocken da betoniert, auch der Parkplatz ist betoniert. (Ein Agra Parkplatz auf der Wiese)
    Amphi: alles trocken da betoniert, auch der Parkplatz ist betoniert. Beachbereich+ Schiffsdeck nur trocken genießbar.
    Etropolis: alles trocken, auch der Zugang zur Halle ist betoniert (Parkplatz kann matschig sein)
    Mera: Festivalgelände ist teilweise betoniert, Konzertgelände Wiese und Beton. Parkplatz: Acker. Bei regen Konzertgelände Rutsch+Matschgefahr.

    Musiker treffen
    WGT: hier feiern die Bands teilweise mit. Zudem Autogrammstunden in der Verkaufshalle.
    Amphi Festival: Autogrammstunden auf dem Festivalgelände, vereinzelt sieht man Bandmitglieder auf dem Gelände.
    Mera Luna: Autogrammstunden auf dem Festivalgelände, vereinzelt/selten sieht man Bandmitglieder auf dem Gelände.
    Etropolis: keine Autogrammstunden, vereinzelt/selten sieht man Bandmitglieder auf dem Gelände.

    Party = Disco
    WGT: fast 24 Stunden Programm, Party von Donnerstag bis Dienstag, diverse Clubs in der ganzen Stadt.
    Amphi: Freitag und Samstag an 2 Stellen am Samstag. Sonntag bis 4 Uhr im Theater.
    etropolis: Das Festival ist an einem Tag, Aftershowparty im Konzertgelände (Freitag warm up woanders)
    Mera: Freitag und Samstag Party auf dem Festivalgelände jedoch wird hierfür extra Eintritt genommen.

    Hasenkostüme
    Etropolis: 0
    WGT: 0,5 (halb, weil war im Rahmen einer Disco die öffentlich, ohne Festivalband, besucht werden konnte)
    Amphi: 1
    Mera: 10 !!!


    Fazit

    Jeder hat seine eigenen Prioritäten, also eigene Erfahrungen sammeln.

  • Scheuber (201608) Review

    „Scheubi“ der Keyboarder von Project Pitchfork hat sein Soloalbum „The me i see“ veröffentlicht.
    Das klingt recht synthie-electro-dancig-poppig und das ist durchaus positiv gemeint.
    Der Gesang hat seine Identität, ist angenehm hörbar. Drums, Flächen, Melodien, Athmo – softer Gesang, durchgängiger Beat, sehr eingängig und elektrisch.
    Gut geeignet als Einstimmung für einen Partyabend, die Begleitmusik zum Stylen 🙂

    Everything: Der etwas nachdenkliche Anfang, doch es wird klar: Es gibt unterschiede zu Project Pitchfork
    Human: naja, nichts immer. Egal, schönes Nummer die auch für den Club geeignet ist.
    Out of time: Dark-Pop
    Averell: ein wechselbad der Stimme, mal klarer mal bearbeiteter.
    Chyta: kurz for Pop
    Space: Pitchfork ist schwer einzuordnen und zu beschreiben, das hier auch. Gute Nummer, nochn Clubhit.
    Godshape: der etwas Song,
    Methods: Schon die ersten Töne machen es klar: Clubnummer !
    Lovers Breath: Hui Grenzwertig, wenn das wirklich ein „Schalala ist“.
    3rd Eye: etwas ruhiger, leicht träumerische Ansätze ohne zu langweilen.
    Let go: Schöne Popnummer, auch für den Club geeignet, der gute Abschluss.

    Auffallend ist der Stimmungswechsel zwischen Strophe und Refrain ! Somit ist eine gewissen Abwechselung vorhanden.

  • Mesh (201607) Review

    Mesh Looking Skyward CD/ 2Vinyl / Buch 2CD / Complete Box Release: 26.August 2016

    Allgemein: Sehr gut durchhörbar, homogenes Album mit hohem Mesh Identitätsfaktor.
    Leichte Gitarrensounds, gesund eingesetzt sodaß es sowohl eLectrO-Fans als auch Indie-Pop-Fans gefallen wird.
    [guitar sounds more in the background. If you ever have heard a mesh song, you will like this album]

    Titelliste:
    1. My Protector -> Hier wird gleich klar: Mesh, wie man sie mag. Emotioneller klarer Gesang mit angenehmen Sounds. Schöne Midtemponummer. [yes, this is still mesh as you like it, emotional vocals, good sounds]
    2. Tactile -> etwas ruhiger , blubbersounds, doch dann wieder der eindringliche Mesh Refrain. [a bit slower with a strong encore]
    3. The Last One Standing -> Übergang zum 3.Song, hier gehts etwas sportlicher weiter. Könnte eine Single sein. [ could be also a single, sporty]
    4. The Traps We Made -> etwas schwermütig. [deep melancholy]
    5. Kill Your Darlings -> kennen wir schon. [we know it already]
    6. Iris -> Atempause 1 Minute 30 Intrumental, ein Zwischenspiel. [Instrumental]
    7. Runway -> Könnte auch eine Single sein. Munteres stampfen, Retro meets Meshies Klampfen [Next single ?!, stomping beats]
    8. Before This World Ends -> Schöne Sounds und Athmo, ist mir gleich beim 1.Mal im Ohr geblieben. [slowly nice atmosphere]
    9. Two+1 -> Eine weitere leicht schwermütige Nummer mit nicht ganz soviel Tiefgang. [melancholiy]
    10. The Ride -> Eine weitere typische Facette von Mesh, Stakkato, kurz vom Break Beat. Cooler Song zum Abmeshen äh Abmoshen ! [Metal music without guitars – Mesh mosh]
    11. There Must be A Way -> Ein weiterer ruhiger Song ohne schnarchend zu wirken. Depeche Mode lassen Grüßen. [Greetings to Depeche Mode]
    12. The Fixer -> Anspieltipp ! Mesh Disco – trust you didn’t want scares me 🙂 [Mesh Disco
    13. Once Surrounded -> ein bisschen rockiger [Mesh Rocks]

    Bonus-CD (nur Buch 2CD und Complete Box) [… words about this will follow later.]
    1. Circles
    2. Last Of The 212s
    3. Tactile (Feels Nice Mix)
    4. The Fixer (Olafs Mended Mix)
    5. Paper Thin (Original Demo)
    6. End Of The World

    „Wir wollten unsere Grenzen so weit wie möglich ausloten und ein Album produzieren, wie wir es selbst gerne zulegen würden“ -> Das klingt für mich wie ein Widerspruch. Hier wurde meiner Meinung nach nur eine Grenze der Zugänglichkeit ausgelotet.

    Fazit: Jeder der mal einen Song von Mesh gut fand kann sich dieses Album guten Gewissens kaufen.

    Dieses und weiteres Material von Mesh im Epopshop bestellen

  • Mesh (201606) Review

    Mesh Kill your Darlings MCD/ Vinyl Release: 8.July 2016

    1. Kill Your Darlings (Single Version) -> Schubidu, zeitlos, electro-rockig, Meshig, stampfig
    2. Paper Thin -> Allein schon der Song ist es Wert dieses Produkt zu veröffentlichen und legal zu erwerben ! Gefällt mir besser als die A-Seite. Mesh groovig und druckvoll, mehr electro, weniger gitarren. Der Ohrwurm mit einem leicht ergreifenden Refrain in typischen Mesh Manier
    3. Kill Your Darlings (Club Edit) -> Als DJ sind wir der Meinung das die Club-Mix von Mesh schonmal clubbiger waren. Trotzdem gesund tanzbar, hier steht teilweise die elektronik mehr im Vordergrund. Der Fan und genußhörer wird die unterschiede zur Single-Version hören.
    4. Kill Your Darlings (Aesthetic Perfection Remix) -> Ein paar typische Aesthetic Perfection Sounds und Elemente eingearbeitet und somit hörbar abweichend von den bisherigen Versionen.

    Gesanglich mit hohem Wiedererkennungswert. Nur selten wird die Stimme durch Effekte verändert, das kann der Mesh Sänger Mark schon selber auf natürliche Weise. Stilistisch die die Fortsetzung der vorherigen Alben. Jedenfalls kann man mit dem Song was erreichen und weiter neue Höhrer erschließen.
    Clubmäßig tippen wir (selber) auf Platz 1 in den Charts.

    Dieses Release (sowohl als MCD als auch als limited Vinyl erhältlich) wird auch einigen Versionen der Album Veröffentlichung „Looking Skywards“ beigelegt.

    Dieses und weiteres Material von Mesh im Epopshop bestellen
    ! Die aktuelle Maxi „Kill your dalings“ und das am 26.August 2016 erscheinende Album „Looking Skyward“ in all seinen Formaten liefert der Epopshop erst ab dem 24.August 2016 aus !

  • Marsheaux (201606) Review

    Diesmal wieder etwas kürzer:
    Marsheaux finden wir schon seit beginn an gut.
    Nach dem Depeche Mode Coveralbum „A broken Frame“ nun etwas eigenständiges von den Damen aus Griechenland.
    Ath.Lon“ der Oberbegriff für 11 schöne eLectro-Pop Songs.
    Weiblicher melodischer,variabler Gesang.
    Songs die Lust auf mehr machen , und das beim ersten Mal hören:
    „Like a movie“
    „Now you are mine“
    „Safe tonight“
    „Lets take a care“
    Mit unserer Meinung nach 4 potentiellen Hits auf einem Album ist das Album jetzt schon eine Seltenheit was eLectrO-Pop Veröffentlichungen im Juni 2016 betrifft.

    Neben der Veröffentlichung von Zoon Politicon unsere zweite empfohlene eLectrO Veröffentlichung im Juni 2016.

    English: Our second eLectrO-Pop recommendation in June 2016.

  • Zoon Politicon (201606) Review

    Zoon Politicon haben am 3.Juni 2016 das Album „Black in White“ veröffentlicht. Im epopshop kaufen !

    Das Album bietet so viel mehr Melodien als andere Bands die in diesem Monat Musik in der Sparte „Electro-Pop“ veröffentlichen. Musik (bis auf die Songlänge) gut auf den Punkt gebracht. Angenehme Sounds, leicht zugänglich – ein Album was man sehr gut durchhören kann, und (auch das ist selten): Kein Aussetzer. 100% Zoon Politicon – ohne fremde Hilfe, Musik die keiner Erklärung bedarf. Klarer Gesang und das auf natürliche variable Weise. Unterlegt mit regelmäßigem Beat, angereichert mit Akzenten, Sphären und sich überlagernden (wohl auf einander abgestimmten) Harmonien.

    Die Jungs sind mit seit 1996 bekannt, damals als ich mit dem Plattenlabel Strange Ways Records intensiven Kontakt hatte. Durch den Charterfolg einer damaligen Synthie-Pop Band für die ich tätig war, welche bei Strange Ways unter Vertrag war, nahm das Label 3 Bands unter Vertrag (wie viele andere Labels in der Zeit auch). Es gab eine Synthie-Pop Welle in der auch Zoon Politicon mitschwammen. Nun 20 Jahre später, nach über 14 Jahren Pause ein musikalisches Über-Lebenszeichen.

    Run Forever: Der opener, seit 2012 als Promo-Singee bekannt. Es geht gleich gesanglich variabel los.
    Mercy: ebenfalls seit 2014 als EP bekannt. Etwas „back to the roots“
    Moments: (Album version), hier merkt man erstmalig Sängers Helmuts Vorliebe für die 80 Band „Human League“, wohl tranponiert in die aktuelle Zeit. Auch von der EP bekannt.
    Good Morning: ein Kurzinstrumental
    Dreamer: Mein erster Gedanke: Die Band „She wants revenge“ auf elektronisch.
    Special Kind of Love: leicht 80er mäßig, gemütlicher Synthie-Song.
    New Phase: Mein persönliches musikalisches Hightlight, geniale soundspielereien, grovig.
    Candle of truth: Sportliche Uptempo nummer, Sound der 80er in die Gegenwart gebracht.
    Timekiller: haben wir hier sogar einen potentiellen Clubhit ?
    Such a Bore: schönes Synthie Nummer – Human League 2016
    Sense of life: der Sound blubbert so vor sich hin
    Galaxy: Gesang, E-Piano, Finale

    Als Bonus gibt es 9 durchaus hörbare Remixe unterschiedlicher Facetten. Es handelt sich also um eine Doppel-CD.

    Fazit: Die Jungs können es noch immer ! Unsere eLectrO-Empfehlung, Musik die Würdigung bedarf. Das Album gibt es u.a. im Epopshop.de zu bestellen.

    —————

    Am 3.Juni 2016 spielte die Band ein Konzert in Hannover im Lux, ca 30Kilometer von der Heimatstadt Hildesheim entfernt.
    Setliste:
    1-Run Forever
    2-Mercy
    3-Moments
    4-Dreamer
    5-Special Kind of Love („jetzt wird es süß“: Ansage als das Video mit dem Bärchen lief)
    6-New Phase
    7-Candle of Truth
    8-Sense of Live
    9-Timekiller
    10-Fruitless
    11-No way out
    12-BLind Vision (Blancmange Cover) als Zugabe

    Im Hintergrund liefen Videos oder es war ein Standbild zu sehen.
    Sänger Helmut sang einwandfrei – Achim(Hannover) an dem Keyboards spielte sehr viel Live und schlug regelmäßig auf die E-Drums.
    Auf kleiner Bühne mit minimalem Aufwand, passten die Bewegungen und Gesten von Sänger Helmut Winter entprechend. Das Publikum huldigte durch ordentlichen Applaus und Bewegung. Für 9€ sahen ca 70 Leute eine liebevolle Darbietung mit Lampenfieber und dankbaren Publikumskontakt. Alle Freunde des melodiösen Synthie-Pops können auf weitere Aktionen der Band hoffen.

  • Orange Sector (201606) Review

    Orange Sector aus Hannover haben im Juni 2016 die EP „Stahlwerk“ veröffentlicht – wir sind begeistert!

    Die Konzerte der Band waren gesanglich teilweise recht hart.
    Auf dieser EP geht es dezenter zur Sache, jedoch in angenehmer härte – in den 4 Songs wird die Orange Sector Old School Bandbreite dargestellt. Überschneidungen mit Daf, Jäger90 und Soundmäßig mit Nitzer Ebb sind bei dem EBM in Reinform üblich – jedoch ist doch der Orange Sector Charakter zu hören. Stakkato ist Programm, die Shouts von Sänger Martin Bodewell als Kontrapunkt.

    Stahlwerk: Textliche im markantem Orange Sector Stil. Die Old School basierte EBM Nummer mit 90er Sounds für die Clubs. Die weiteren 3 Songs haben ebenfalls Clubpotential.
    Terroristen: Klare Botschaft klar kommuniziert.
    Der Clown und das kleine Mädchen: Gesanglich etwas anders, uptempo EBM, Songlänge 2:42
    Tanz in den Frieden: 80er orientiert
    -4 Remixe

    Eine gut durchhörbare EP, sauberer Sound, Vergangenheit trifft Gegenwart.

  • Nachwuchsbands Live: Alphamay, 3dgar, Neocoma (201605)

    Vorsicht – langer Text – war auch ein langer Abend

    Auf einer Webseite die Ihre Termine/Infos aus Facebookveranstaltungen generiert wurde mir über „Ähnliche Veranstaltungen“
    ‚Alphamay, Neocoma und 3dgar: ELECTRONIC MUSIC NIGHT am 23.Mai 2016 in Hannover im Kulturpalast‘ vorgeschlagen.
    Da mir der Name Alphamay durch die Radiosendung eLectrO-Pop bekannt vorkam, entschloss ich mich die Veranstaltung zu besuchen. (Derzeit sind 2 Titel der Band in den Playlisten von laut.fm/electropop)
    Beim betrachten der Facebook-Veranstaltung stellte sich die Frage: Zeitplan + Eintrittspreis. Antwort“ 19:30 Beginn, pay after“ (Eintritt frei) Pünklich 19:30 vor Ort stellten wir fest, dass noch immer aufgebaut wird mit der Begründung „wir dachten es sei ein Techniker vor Ort“. Also eine Stunde woanders überbrücken was in der Gegend vom Kulturpalast kullinarisch einfach ist.

    Der Kulturpalast bietet eine ca 6 mal 2,53Meter Bühne, 40cm hoch, eines Basis an Soundtechnik und 4 Lampen. Insgesamt waren 12 Zuschauer, 3Freunde der Bands und noch 4 regelmäßig (im Club rauchend) ihr Bierchen trinkende Personen anwesend – dazu der Barmann der nach Liedende immer als erstes klatschte.
    Auf Nachfrage wie sich die Bands zu dem Event gefunden haben kam die Antwort, dass Alhpamay (Osnabrück) eine „Aussschreibung“ gemacht hat und sich daraufhin 3dgar (Köln wohnend) und Neocoma(Göttingen) zusammengefunden haben.
    Zugegeben mein erster Konzertbesuch im Kulturpalast.

    Um 20:40 ging es dann mit der Ü40 Band Neocoma los. Der Sound der über die Anlage verbesserte sich nach den 3 Songs. Der Sänger gestand selber ein, die Stimme heute nicht so richtig rüberbringen zu können. War trotzdem okay. Insgesamt eine familiäre, persönliche Vorstellungen mit verbalen Brücken zum Publikum, welches überwiegend bequem saß. Der Keyboarder war körperlich recht locker drauf. Die Musik klang jedenfalls interssant, da der Sound vom Klischee des üblichen Synthpop angenehm abwich, jedoch gesunde Song und Soundstrukturen bot. 50 Minuten reichten dann auch.
    vermutlich Überzeugungskraft auf Tonträger (nicht vorliegend): 90%
    Überzeugungskraft Live: 10%

    3dgar (Er Gesang+Tasten, Sie an den Tasten, Durchschnitt Ü30) bauten Ihre Synthies und Geräte so auf, sodaß das Publikum möglichst viel von den Tasten sehen konnte. Es ging recht experimentell los, viel Bewegung an den Tasten zumal man sehen konnte welcher Tastendruck tatsächlich welche Soundveränderung bewirkt. Es gab aber noch mehr zu gucken…. Der Sänger war jedenfalls sehr agil auf und vor der BÜhne, mit leicht rock anmutigen deutschen Gesang. Die Songs waren weniger strukturiert im Vergleich zu den anderen Bands und dem was man hier auf eLectrO-pop hört. Eine 35 Minutne Show mit einer kleinen Theatereinlage um zu verdeutlichen auf wen sich der letzte Song bezieht.
    Überzeugungskraft auf Tonträger: 10%
    Überzeugungskraft Live: 90%

    Alphamay:
    Die Band startete mit einer Coverversion von Yazoo, das war garade noch so okay. Die eigenen Songs der Band gefallen mir persönlich viel besser. Sauber, in ordentlicher Frontman manier vorgetragen mit 80er Attitüde. Die beiden Ü40 Jungs sind Kinder der 80er und das sieht man auch beim Konzert. Gefälliger, strukturierte, teils tanzbarer Electro-Pop mit Rock appeal. Wie ich allerdings schon der Band gegenüber geäußert war die Coverversionen von „Fade to grey“ schon grenzwertig. Später dann die Zugabe „Just can’t get enough“, diese verstärkte zwar bei einigem im Publkum die Körperbewegungen, jedoch (nicht nur) bei mir bewirkte der Song kopfschütteln – persönlich der absolute Tiefpunkt der gesamten Abends, sorry Jungs. Da war die vom Keyboarder vorgetragenen Nummer im dark wave Style wesentlich besser, auch vom „Playback“ her. Es bestehen also Optimierungsmöglichkeiten – auch beim Drumherum, also der Tätigkeiten mit denen sich Musiker auch selber beschäftigen müssen wie Vorankündigung, Technik, CD-Verkauf…. und obwohl bei twotickets 6€ Eintritt steht habe ich gerne freiwillig 12€ gegeben, denn nach dem letzten Lied kam die Aufforderung vom Barmann etwas in den Topf zu zun: „Pay after“, eine Geldspende für die Bands.
    Überzeugungskraft auf Tonträger: 50%
    Überzeugungskraft Live: 50%

    Alle Bands haben solide, mit viel Spielfreude, recht locker und mit Einsatz ihre Show durchgezogen. Die Dankbarkeit Live spielen zu können war anzumerken. Ohne größeres drumerhum mussten die Band durch Persönlichkeit, eingschränkter Perfomance,
    Gesang und Musik überzeugen. Das war der Fall ! Die Bands hätten meiner Meinung nach mehr Publium verdient.
    … Ich habe den Eindruck das „etablierte“ Bands genau das nicht mehr können/wollen bzw vernachlässigen. Okay, bei den etablierten Bands haben es sowieso einfacher denn man kennt die Songs und damit verbundenen Gefühle.

    Trotz „jeder kann selber seine Musik verbreiten (Bandcamp, Facebook) – wir brauchen keine Plattenfirma“ haben es meiner Meinung nach Nachwuchsbands es trotzdem weiterhin schwer. Mangels Verbreitungsmedium hat man früher gar keine Leute erreicht und gar kein Feedback bekommen, heute bekommt man auf grund des Überangebotes kaum feedback und erreicht kaum Leute.
    Die Bands müssen mehr selber machen und mehr Zeit/Geld investieren. Livekonzerte sind eine gute Möglichkeit aus der Masse der Bands etwas herauszustechen und wer weiss was sich daraus ergibt.

    Ein erfrischender Abend der mich an die Zeit umn 1990 erinnert, wo ich selber mit Bands auf Tournee war die unter minimalen Bedingungen vor 30-200 Leuten gespielt haben ohne Plattenvertrag und nur mit Cassettenveröffentlichungen.

  • Mp3 Beschriftung (201605)

    DJ Bemusterung im digitalen Zeitalter:
    Professionelle DJ-Verteiler bieten mp3 files mit un-eindeutigen Tag Informationen an. Die mp3 files muss jeder DJ selber nach-taggen, also per Programm beschriften sodas Bandname und Songname eindeutig ist. Bands die mir direkt mp3 files senden, senden mp3-files mit wirren Dateinamen und mp3 Tags die wenig Hinweise auf den Inhalt geben.

    Beispiele vom 4.Mai 2016
    Bandname/Interpret bleibt leer
    Songname „Titel 01“
    das nächste mp3 File hat auch den Songnamen „Titel 01“ und das auch noch von der selben Band !
    Ein Glück das der Dateiname mehr Infos gibt
    „Tanzwut_-_Schreib_es_mit_Blut_(Schreib_es_mit_Blut_(Project_Pitchfork_Remix)).mp3“

    Ich gehe davon aus dass die Songs gemastered sind, trotzdem gibt es Songnamen wie „Ichtanze_mastered“
    Der nächste Song heisst dann einfach nur „Mix))“
    und der übernächste Song ebenfalls „Mix))“. Welchen Mix höre ich ?

    Anstrengend ist auch „Who Am I (1. Who Am I (Short Cut))“ als Songtitel. In dem Fall egal, weil gleich wieder gelöscht.

    Also liebe Promoter, macht Euch bitte auch bei den mp3 Files die Mühe und „Beschriftet“(mp3 tag) die Dateien. Es spart uns Zeit und macht somit das durchhören der Musik angenehmer was die Warscheinlichkeit erhöht dass die Musik gespielt wird !