ver-AND-wOrtuNgEn (20200411)

Update 7.Mai 2020
Umfrage Steve Naghavi auf Facebook in „And One Fanbase“
“ Wirst du am Samstag „Spazieren“ gehen? „
– Ja – Nein -noch nicht sicher.

Das Wort „Spazieren“ ist in Anführungsstrichen geschrieben.
Diese Art der Formulierung ist mir von der der Pegida / Hagida(Hannover) bekannt. Zur Vorbereitung von Demonstrationen wurde gefragt „Gehen wir am Montag wieder Spazieren?“
Ich erlaube mir diesen Zusammenhang herzustellen, da sie meiner Meinung zu vorherigen Postings seitens And One / Steve Naghavi passen.
Die Fans werden nun, wohl auch unwissend, mit reingezogen.

Zur Klarstellung: Ich prangere hier NICHT die durch Postings geäußerte Meinung seitens And One / Steve Naghavi an. Mir geht es hier um die Fans…. wobei ich (Lorenz Macke/Hannover) früher eher die Interessen der Band vertreten und begründet habe 🙂


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11.April 2020 aufgrund von Reaktion aus meinem (privaten) Umfeld:

Ich schildere hier an diesem Beispiel nur mögliche Auswirkungen aufgrund von Reizthemen, die Musiker aufgreifen, da dies eine Musikseite ist:

Hier mal am Beispiel, das ein Musiker ein Symbol postet, welches mit QAnon assoziierte werden kann, dann Bilder postet, die ebenfalls zu Assozationen mit QAnon führen können, dann trotz Hinweisen und Warnungen seitens Fans bezüglich der möglichen Assoziation zu QAnon wie folgt reagiert:
– Nachfrage des Musikers „Was soll das (QAnon) sein?“
– der Musiker äußert erstmal QAnon googlen zu müssen
– der Musiker fragt nach „Was soll ich damit zu tun haben?“
– der Musiker äußert, dass die Symbolik nichts mit QAnon zu tun habe, eine Auflösung zu passender Zeit käme.
2 Tage später postet der Musiker dann ein Video, welches gemäß Wikipedia mit QAnon in Verbindung gebracht wird.

Ein paar Stunden später wird seitens des Musikers fast alles gelöscht.
ja auch Fans und Supporter haben Inhalt vom Musiker gelöscht und ent-liked! #checkwemdufolgst
Sicherlich sogar ein gewisser nützlicher Nebeneffekt, dass Fans Videos, Webseiten, Fotos… der Band löschen, womit langfristig nur Quellen der Band übrig bleiben.

Fairerweise erwähne ich gerne, dass der Musiker (der Mensch) nicht für die Assoziationen oder gar Reaktionen der Fans (anderer Menschen) verantwortlich ist.
Wenn der künftige Arbeitgeber oder Geschäftspartner ein Problem mit dem Thema hat, dann ist es egal wie Ihr selbst darüber denkt, denn die Verbindung zu dem Thema ist durch die Musikgruppe vorhanden.
Es gibt Computerprogramme und Agenturen, die Verbindungen prüfen. Diese warnen (andere und) Euch vor schlechten Reputationen (Verbindungen zu bestimmten Themen).

Ich halte es jedoch für möglich, dass durch Handlungen der Musiker die Verbindungen/Assoziationen zu bestimmten Themen widerlegt werden können. Ob die Algorithmen die wiederlegenden Handlungen seitens der Musiker verstehen ist fraglich. Beim Sammeln von Daten und beim Herstellen von Verbindungen zwischen Themen und uns Fans wird u.a. nach Stichworten gegangen. (Facebook interpretiert Fotos und zeigt manchmal einen Vorschautext: „Dieses Bild zeigt Inhalte von QAnon“)

Fans möchten die Musik hören, zu der Musik tanzen, diese konsumieren, die Musik verbreiten, ABER
-> könnten negative Auswirkung erleben (Umfeld, privat, beruflich…)
–> Es könnte der Eindruck entstehen, dass Sie den Musiker unterstützen und somit auch das Thema.
—> Es werden kaum löschbare Verbindungen, nun seitens Google, Facebook, Big Data Firmen… hergestellt.

Die LOyalität gegenüber der Band wird auf eine harte Probe gestellt, zugegeben auch bei mir.

Einfacher wäre es doch, wenn der Musiker das macht, was seine „eigentliche“ Berufung ist: Musik machen – im Übrigen eine gute Möglichkeit (besonders in diesen Tagen) Aufmerksamkeit zu bekommen 🙂

Einschub 17.April 2020: Steve Naghavi bei Facbook „Ich bin diese ‚Halt die Schnauze und mach Musik‘ Kommandos so satt.“

Werden die Fans doch wieder zu den Konzerten hingehen?
Die Gefahr besteht, dass Ankündigungen wie „Die Verschwörungstheoretiker auf Tour“ erfolgen.
Somit reicht es meiner Meinung nach nicht aus, Postings auf Facebook zu löschen.
Die Medien, die Fans, das Umfeld der Fans, die Algorithmen und das Internet haben die Information gespeichert.
Ein deutliches Stevement äh Statement könnte zumindest etwas helfen.

Update 7.Mai 2020: …nein, es würde und wird und soll wohl auch nicht helfen.

Der Fan, sowie mir als DJ/ ‚Musikredakteur‘, hat die Situation
+ Ich mag die Musik
– Ich teile nicht die Meinung vom Musiker
+ Ich möchte Konzerte besuchen
– Ich möchte aber nicht mit der Meinung des Musikers in Verbindung gebracht werden
+ Ich möchte etwas von der Band lesen (der Band bei Facebook folgen)
– Ich will aber nicht solche Inhalte der Band lesen oder gar damit in Verbindung gebracht werden

-+ Wie weit geht meine Unterstützung des Musikers…?
+- Was umfasst es alles, die Musik zu hören?
-> Ich möchte nicht für die (mir unbekannten) Absichten, Zwecke des Musiker missbraucht werden … aber aber aber

7.5.2020 https://www.electro-pop.de/musiker-verantwortung/