DJ Termine

Electro-Pop zum tanzen mit dem Redakteur dierser Seiten: DJ Lo-Renz
Im Rahmen von Depeche-Party Events, werden Bands / Songs teilweise zu hören und zu tanzen sein die ihr zuvor im Radio gehört habt. Da wir monatlich mindensts 25 neue Songs in die Playliste aufnehmen, kann man bei unseren Parties auch viel neue / aktuelle Musik hören !

eLectrO-Pop against decay !

Termin-Vorschau : Hier die Termine von DJ Lo-Renz

27.Mai (And One Special),
(8.Juli), 2.September, 4.November 2017 in der Subkultur:
eLectrO-Pop Party mit DJ Lo-Renz Infos zur Partyreihe in der Subkultur

Weitere Termine im Rahmen von Depeche Party Events:

30.April 2017 Hannover MusikZentrum: Depeche-Party nach den Livebands Informatation 30.4.2017

Depeche Mode Pre / Aftershow Party : 10.Juni Subkultur +11.Juni Infinity +12.JuniLux Hannover Global Spirit Aftershow Party mit DJ Lo-Renz

Weitere Depeche Mode Party Termine in Hannover sind im August [datum+club], am 2 Oktober in Subkultur, Dezember [datum+club] 2017

DJ Lo-Renz (engagiert vom Veranstalter) am 13.April 2017 in Offenbachv MTW im Rahmen einer Depeche Mode Party mit vielen anderen DJs. Infos

DJ Lo-Renz (engagiert vom Party-Veranstalter für 2 DJ Sets) am 20.Mai 2017 „Dark Tower Party 6″ Hannover Wasserturm.

DJ Lo-Renz (engagiert vom Festival-Veranstalter) am 4.Juni 2017 … Details folgen.

Depeche Party Events und eLectrO-Pop Aftershow-Parties sowie Festival-DJ Sets und Gast-DJ Sets für für 2017 werden noch bekanntgegeben.

Verweis zu den Depeche-Party Facebook-Events(neuer Tab)

Mehr über DJ Lo-Renz

Zoon Politicon (201606) Review

Zoon Politicon haben am 3.Juni 2016 das Album „Black in White“ veröffentlicht. Im epopshop kaufen !

Das Album bietet so viel mehr Melodien als andere Bands die in diesem Monat Musik in der Sparte „Electro-Pop“ veröffentlichen. Musik (bis auf die Songlänge) gut auf den Punkt gebracht. Angenehme Sounds, leicht zugänglich – ein Album was man sehr gut durchhören kann, und (auch das ist selten): Kein Aussetzer. 100% Zoon Politicon – ohne fremde Hilfe, Musik die keiner Erklärung bedarf. Klarer Gesang und das auf natürliche variable Weise. Unterlegt mit regelmäßigem Beat, angereichert mit Akzenten, Sphären und sich überlagernden (wohl auf einander abgestimmten) Harmonien.

Die Jungs sind mit seit 1996 bekannt, damals als ich mit dem Plattenlabel Strange Ways Records intensiven Kontakt hatte. Durch den Charterfolg einer damaligen Synthie-Pop Band für die ich tätig war, welche bei Strange Ways unter Vertrag war, nahm das Label 3 Bands unter Vertrag (wie viele andere Labels in der Zeit auch). Es gab eine Synthie-Pop Welle in der auch Zoon Politicon mitschwammen. Nun 20 Jahre später, nach über 14 Jahren Pause ein musikalisches Über-Lebenszeichen.

Run Forever: Der opener, seit 2012 als Promo-Singee bekannt. Es geht gleich gesanglich variabel los.
Mercy: ebenfalls seit 2014 als EP bekannt. Etwas „back to the roots“
Moments: (Album version), hier merkt man erstmalig Sängers Helmuts Vorliebe für die 80 Band „Human League“, wohl tranponiert in die aktuelle Zeit. Auch von der EP bekannt.
Good Morning: ein Kurzinstrumental
Dreamer: Mein erster Gedanke: Die Band „She wants revenge“ auf elektronisch.
Special Kind of Love: leicht 80er mäßig, gemütlicher Synthie-Song.
New Phase: Mein persönliches musikalisches Hightlight, geniale soundspielereien, grovig.
Candle of truth: Sportliche Uptempo nummer, Sound der 80er in die Gegenwart gebracht.
Timekiller: haben wir hier sogar einen potentiellen Clubhit ?
Such a Bore: schönes Synthie Nummer – Human League 2016
Sense of life: der Sound blubbert so vor sich hin
Galaxy: Gesang, E-Piano, Finale

Als Bonus gibt es 9 durchaus hörbare Remixe unterschiedlicher Facetten. Es handelt sich also um eine Doppel-CD.

Fazit: Die Jungs können es noch immer ! Unsere eLectrO-Empfehlung, Musik die Würdigung bedarf. Das Album gibt es u.a. im Epopshop.de zu bestellen.

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Am 3.Juni 2016 spielte die Band ein Konzert in Hannover im Lux, ca 30Kilometer von der Heimatstadt Hildesheim entfernt.
Setliste:
1-Run Forever
2-Mercy
3-Moments
4-Dreamer
5-Special Kind of Love („jetzt wird es süß“: Ansage als das Video mit dem Bärchen lief)
6-New Phase
7-Candle of Truth
8-Sense of Live
9-Timekiller
10-Fruitless
11-No way out
12-BLind Vision (Blancmange Cover) als Zugabe

Im Hintergrund liefen Videos oder es war ein Standbild zu sehen.
Sänger Helmut sang einwandfrei – Achim(Hannover) an dem Keyboards spielte sehr viel Live und schlug regelmäßig auf die E-Drums.
Auf kleiner Bühne mit minimalem Aufwand, passten die Bewegungen und Gesten von Sänger Helmut Winter entprechend. Das Publikum huldigte durch ordentlichen Applaus und Bewegung. Für 9€ sahen ca 70 Leute eine liebevolle Darbietung mit Lampenfieber und dankbaren Publikumskontakt. Alle Freunde des melodiösen Synthie-Pops können auf weitere Aktionen der Band hoffen.

Orange Sector (201606) Review

Orange Sector aus Hannover haben im Juni 2016 die EP „Stahlwerk“ veröffentlicht – wir sind begeistert!

Die Konzerte der Band waren gesanglich teilweise recht hart.
Auf dieser EP geht es dezenter zur Sache, jedoch in angenehmer härte – in den 4 Songs wird die Orange Sector Old School Bandbreite dargestellt. Überschneidungen mit Daf, Jäger90 und Soundmäßig mit Nitzer Ebb sind bei dem EBM in Reinform üblich – jedoch ist doch der Orange Sector Charakter zu hören. Stakkato ist Programm, die Shouts von Sänger Martin Bodewell als Kontrapunkt.

Stahlwerk: Textliche im markantem Orange Sector Stil. Die Old School basierte EBM Nummer mit 90er Sounds für die Clubs. Die weiteren 3 Songs haben ebenfalls Clubpotential.
Terroristen: Klare Botschaft klar kommuniziert.
Der Clown und das kleine Mädchen: Gesanglich etwas anders, uptempo EBM, Songlänge 2:42
Tanz in den Frieden: 80er orientiert
-4 Remixe

Eine gut durchhörbare EP, sauberer Sound, Vergangenheit trifft Gegenwart.

Nachwuchsbands Live: Alphamay, 3dgar, Neocoma (201605)

Vorsicht – langer Text – war auch ein langer Abend

Auf einer Webseite die Ihre Termine/Infos aus Facebookveranstaltungen generiert wurde mir über „Ähnliche Veranstaltungen“
‚Alphamay, Neocoma und 3dgar: ELECTRONIC MUSIC NIGHT am 23.Mai 2016 in Hannover im Kulturpalast‘ vorgeschlagen.
Da mir der Name Alphamay durch die Radiosendung eLectrO-Pop bekannt vorkam, entschloss ich mich die Veranstaltung zu besuchen. (Derzeit sind 2 Titel der Band in den Playlisten von laut.fm/electropop)
Beim betrachten der Facebook-Veranstaltung stellte sich die Frage: Zeitplan + Eintrittspreis. Antwort“ 19:30 Beginn, pay after“ (Eintritt frei) Pünklich 19:30 vor Ort stellten wir fest, dass noch immer aufgebaut wird mit der Begründung „wir dachten es sei ein Techniker vor Ort“. Also eine Stunde woanders überbrücken was in der Gegend vom Kulturpalast kullinarisch einfach ist.

Der Kulturpalast bietet eine ca 6 mal 2,53Meter Bühne, 40cm hoch, eines Basis an Soundtechnik und 4 Lampen. Insgesamt waren 12 Zuschauer, 3Freunde der Bands und noch 4 regelmäßig (im Club rauchend) ihr Bierchen trinkende Personen anwesend – dazu der Barmann der nach Liedende immer als erstes klatschte.
Auf Nachfrage wie sich die Bands zu dem Event gefunden haben kam die Antwort, dass Alhpamay (Osnabrück) eine „Aussschreibung“ gemacht hat und sich daraufhin 3dgar (Köln wohnend) und Neocoma(Göttingen) zusammengefunden haben.
Zugegeben mein erster Konzertbesuch im Kulturpalast.

Um 20:40 ging es dann mit der Ü40 Band Neocoma los. Der Sound der über die Anlage verbesserte sich nach den 3 Songs. Der Sänger gestand selber ein, die Stimme heute nicht so richtig rüberbringen zu können. War trotzdem okay. Insgesamt eine familiäre, persönliche Vorstellungen mit verbalen Brücken zum Publikum, welches überwiegend bequem saß. Der Keyboarder war körperlich recht locker drauf. Die Musik klang jedenfalls interssant, da der Sound vom Klischee des üblichen Synthpop angenehm abwich, jedoch gesunde Song und Soundstrukturen bot. 50 Minuten reichten dann auch.
vermutlich Überzeugungskraft auf Tonträger (nicht vorliegend): 90%
Überzeugungskraft Live: 10%

3dgar (Er Gesang+Tasten, Sie an den Tasten, Durchschnitt Ü30) bauten Ihre Synthies und Geräte so auf, sodaß das Publikum möglichst viel von den Tasten sehen konnte. Es ging recht experimentell los, viel Bewegung an den Tasten zumal man sehen konnte welcher Tastendruck tatsächlich welche Soundveränderung bewirkt. Es gab aber noch mehr zu gucken…. Der Sänger war jedenfalls sehr agil auf und vor der BÜhne, mit leicht rock anmutigen deutschen Gesang. Die Songs waren weniger strukturiert im Vergleich zu den anderen Bands und dem was man hier auf eLectrO-pop hört. Eine 35 Minutne Show mit einer kleinen Theatereinlage um zu verdeutlichen auf wen sich der letzte Song bezieht.
Überzeugungskraft auf Tonträger: 10%
Überzeugungskraft Live: 90%

Alphamay:
Die Band startete mit einer Coverversion von Yazoo, das war garade noch so okay. Die eigenen Songs der Band gefallen mir persönlich viel besser. Sauber, in ordentlicher Frontman manier vorgetragen mit 80er Attitüde. Die beiden Ü40 Jungs sind Kinder der 80er und das sieht man auch beim Konzert. Gefälliger, strukturierte, teils tanzbarer Electro-Pop mit Rock appeal. Wie ich allerdings schon der Band gegenüber geäußert war die Coverversionen von „Fade to grey“ schon grenzwertig. Später dann die Zugabe „Just can’t get enough“, diese verstärkte zwar bei einigem im Publkum die Körperbewegungen, jedoch (nicht nur) bei mir bewirkte der Song kopfschütteln – persönlich der absolute Tiefpunkt der gesamten Abends, sorry Jungs. Da war die vom Keyboarder vorgetragenen Nummer im dark wave Style wesentlich besser, auch vom „Playback“ her. Es bestehen also Optimierungsmöglichkeiten – auch beim Drumherum, also der Tätigkeiten mit denen sich Musiker auch selber beschäftigen müssen wie Vorankündigung, Technik, CD-Verkauf…. und obwohl bei twotickets 6€ Eintritt steht habe ich gerne freiwillig 12€ gegeben, denn nach dem letzten Lied kam die Aufforderung vom Barmann etwas in den Topf zu zun: „Pay after“, eine Geldspende für die Bands.
Überzeugungskraft auf Tonträger: 50%
Überzeugungskraft Live: 50%

Alle Bands haben solide, mit viel Spielfreude, recht locker und mit Einsatz ihre Show durchgezogen. Die Dankbarkeit Live spielen zu können war anzumerken. Ohne größeres drumerhum mussten die Band durch Persönlichkeit, eingschränkter Perfomance,
Gesang und Musik überzeugen. Das war der Fall ! Die Bands hätten meiner Meinung nach mehr Publium verdient.
… Ich habe den Eindruck das „etablierte“ Bands genau das nicht mehr können/wollen bzw vernachlässigen. Okay, bei den etablierten Bands haben es sowieso einfacher denn man kennt die Songs und damit verbundenen Gefühle.

Trotz „jeder kann selber seine Musik verbreiten (Bandcamp, Facebook) – wir brauchen keine Plattenfirma“ haben es meiner Meinung nach Nachwuchsbands es trotzdem weiterhin schwer. Mangels Verbreitungsmedium hat man früher gar keine Leute erreicht und gar kein Feedback bekommen, heute bekommt man auf grund des Überangebotes kaum feedback und erreicht kaum Leute.
Die Bands müssen mehr selber machen und mehr Zeit/Geld investieren. Livekonzerte sind eine gute Möglichkeit aus der Masse der Bands etwas herauszustechen und wer weiss was sich daraus ergibt.

Ein erfrischender Abend der mich an die Zeit umn 1990 erinnert, wo ich selber mit Bands auf Tournee war die unter minimalen Bedingungen vor 30-200 Leuten gespielt haben ohne Plattenvertrag und nur mit Cassettenveröffentlichungen.