Mesh (201606) Review

Mesh Kill your Darlings MCD/ Vinyl Release: 8.July 2016

1. Kill Your Darlings (Single Version) -> Schubidu, zeitlos, electro-rockig, Meshig, stampfig
2. Paper Thin -> Allein schon der Song ist es Wert dieses Produkt zu veröffentlichen und legal zu erwerben ! Gefällt mir besser als die A-Seite. Mesh groovig und druckvoll, mehr electro, weniger gitarren. Der Ohrwurm mit einem leicht ergreifenden Refrain in typischen Mesh Manier
3. Kill Your Darlings (Club Edit) -> Als DJ sind wir der Meinung das die Club-Mix von Mesh schonmal clubbiger waren. Trotzdem gesund tanzbar, hier steht teilweise die elektronik mehr im Vordergrund. Der Fan und genußhörer wird die unterschiede zur Single-Version hören.
4. Kill Your Darlings (Aesthetic Perfection Remix) -> Ein paar typische Aesthetic Perfection Sounds und Elemente eingearbeitet und somit hörbar abweichend von den bisherigen Versionen.

Gesanglich mit hohem Wiedererkennungswert. Nur selten wird die Stimme durch Effekte verändert, das kann der Mesh Sänger Mark schon selber auf natürliche Weise. Stilistisch die die Fortsetzung der vorherigen Alben. Jedenfalls kann man mit dem Song was erreichen und weiter neue Höhrer erschließen.
Clubmäßig tippen wir (selber) auf Platz 1 in den Charts.

Dieses Release (sowohl als MCD als auch als limited Vinyl erhältlich) wird auch einigen Versionen der Album Veröffentlichung „Looking Skywards“ beigelegt.

Dieses und weiteres Material von Mesh im Epopshop bestellen
! Die aktuelle Maxi „Kill your dalings“ und das am 26.August 2016 erscheinende Album „Looking Skyward“ in all seinen Formaten liefert der Epopshop erst ab dem 24.August 2016 aus !

Marsheaux (201606) Review

Diesmal wieder etwas kürzer:
Marsheaux finden wir schon seit beginn an gut.
Nach dem Depeche Mode Coveralbum „A broken Frame“ nun etwas eigenständiges von den Damen aus Griechenland.
Ath.Lon“ der Oberbegriff für 11 schöne eLectro-Pop Songs.
Weiblicher melodischer,variabler Gesang.
Songs die Lust auf mehr machen , und das beim ersten Mal hören:
„Like a movie“
„Now you are mine“
„Safe tonight“
„Lets take a care“
Mit unserer Meinung nach 4 potentiellen Hits auf einem Album ist das Album jetzt schon eine Seltenheit was eLectrO-Pop Veröffentlichungen im Juni 2016 betrifft.

Neben der Veröffentlichung von Zoon Politicon unsere zweite empfohlene eLectrO Veröffentlichung im Juni 2016.

English: Our second eLectrO-Pop recommendation in June 2016.

Zoon Politicon (201606) Review

Zoon Politicon haben am 3.Juni 2016 das Album „Black in White“ veröffentlicht. Im epopshop kaufen !

Das Album bietet so viel mehr Melodien als andere Bands die in diesem Monat Musik in der Sparte „Electro-Pop“ veröffentlichen. Musik (bis auf die Songlänge) gut auf den Punkt gebracht. Angenehme Sounds, leicht zugänglich – ein Album was man sehr gut durchhören kann, und (auch das ist selten): Kein Aussetzer. 100% Zoon Politicon – ohne fremde Hilfe, Musik die keiner Erklärung bedarf. Klarer Gesang und das auf natürliche variable Weise. Unterlegt mit regelmäßigem Beat, angereichert mit Akzenten, Sphären und sich überlagernden (wohl auf einander abgestimmten) Harmonien.

Die Jungs sind mit seit 1996 bekannt, damals als ich mit dem Plattenlabel Strange Ways Records intensiven Kontakt hatte. Durch den Charterfolg einer damaligen Synthie-Pop Band für die ich tätig war, welche bei Strange Ways unter Vertrag war, nahm das Label 3 Bands unter Vertrag (wie viele andere Labels in der Zeit auch). Es gab eine Synthie-Pop Welle in der auch Zoon Politicon mitschwammen. Nun 20 Jahre später, nach über 14 Jahren Pause ein musikalisches Über-Lebenszeichen.

Run Forever: Der opener, seit 2012 als Promo-Singee bekannt. Es geht gleich gesanglich variabel los.
Mercy: ebenfalls seit 2014 als EP bekannt. Etwas „back to the roots“
Moments: (Album version), hier merkt man erstmalig Sängers Helmuts Vorliebe für die 80 Band „Human League“, wohl tranponiert in die aktuelle Zeit. Auch von der EP bekannt.
Good Morning: ein Kurzinstrumental
Dreamer: Mein erster Gedanke: Die Band „She wants revenge“ auf elektronisch.
Special Kind of Love: leicht 80er mäßig, gemütlicher Synthie-Song.
New Phase: Mein persönliches musikalisches Hightlight, geniale soundspielereien, grovig.
Candle of truth: Sportliche Uptempo nummer, Sound der 80er in die Gegenwart gebracht.
Timekiller: haben wir hier sogar einen potentiellen Clubhit ?
Such a Bore: schönes Synthie Nummer – Human League 2016
Sense of life: der Sound blubbert so vor sich hin
Galaxy: Gesang, E-Piano, Finale

Als Bonus gibt es 9 durchaus hörbare Remixe unterschiedlicher Facetten. Es handelt sich also um eine Doppel-CD.

Fazit: Die Jungs können es noch immer ! Unsere eLectrO-Empfehlung, Musik die Würdigung bedarf. Das Album gibt es u.a. im Epopshop.de zu bestellen.

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Am 3.Juni 2016 spielte die Band ein Konzert in Hannover im Lux, ca 30Kilometer von der Heimatstadt Hildesheim entfernt.
Setliste:
1-Run Forever
2-Mercy
3-Moments
4-Dreamer
5-Special Kind of Love („jetzt wird es süß“: Ansage als das Video mit dem Bärchen lief)
6-New Phase
7-Candle of Truth
8-Sense of Live
9-Timekiller
10-Fruitless
11-No way out
12-BLind Vision (Blancmange Cover) als Zugabe

Im Hintergrund liefen Videos oder es war ein Standbild zu sehen.
Sänger Helmut sang einwandfrei – Achim(Hannover) an dem Keyboards spielte sehr viel Live und schlug regelmäßig auf die E-Drums.
Auf kleiner Bühne mit minimalem Aufwand, passten die Bewegungen und Gesten von Sänger Helmut Winter entprechend. Das Publikum huldigte durch ordentlichen Applaus und Bewegung. Für 9€ sahen ca 70 Leute eine liebevolle Darbietung mit Lampenfieber und dankbaren Publikumskontakt. Alle Freunde des melodiösen Synthie-Pops können auf weitere Aktionen der Band hoffen.

Orange Sector (201606) Review

Orange Sector aus Hannover haben im Juni 2016 die EP „Stahlwerk“ veröffentlicht – wir sind begeistert!

Die Konzerte der Band waren gesanglich teilweise recht hart.
Auf dieser EP geht es dezenter zur Sache, jedoch in angenehmer härte – in den 4 Songs wird die Orange Sector Old School Bandbreite dargestellt. Überschneidungen mit Daf, Jäger90 und Soundmäßig mit Nitzer Ebb sind bei dem EBM in Reinform üblich – jedoch ist doch der Orange Sector Charakter zu hören. Stakkato ist Programm, die Shouts von Sänger Martin Bodewell als Kontrapunkt.

Stahlwerk: Textliche im markantem Orange Sector Stil. Die Old School basierte EBM Nummer mit 90er Sounds für die Clubs. Die weiteren 3 Songs haben ebenfalls Clubpotential.
Terroristen: Klare Botschaft klar kommuniziert.
Der Clown und das kleine Mädchen: Gesanglich etwas anders, uptempo EBM, Songlänge 2:42
Tanz in den Frieden: 80er orientiert
-4 Remixe

Eine gut durchhörbare EP, sauberer Sound, Vergangenheit trifft Gegenwart.