Festival 2016 vergleich (201608)

Vergleich der 4 Festivals die wir öfter besucht haben, Stand August 2016

E-tropolis – Oberhausen (März)
Wave Gothic Treffen (WGT) – Leipzig (Mai)
Amphi – Köln (Juli)
M’era Luna- Hildesheim (August)

Unsere Meinung:
für eLectrO-Fans hat das Etropolis sicherlich die höchste dichte an eLectrO-Bands.

Die beste Chance eLectrO Bands zu entdecken:
WGT
Etropolis
Mera Luna
Amphi

am bequemstem viele Bands zu sehen
Etropolis , weil in einer Halle, kurze Wege
Mera Luna, weil ein Gelände
Amphi + WGT : Gleich auf, WGT manchmal pro Halle ein ganzen Tag lang nur eLectrO. Amphi kürzere Wege als beim WGT.

Sicherheit
Gerade Köln ist da in den Schlagzeilen, aber auch aus Leipzig hört, liesst und erfährt man unangenehmes.

Alle Festivals achten sehr auf Notausgänge und Beschilderung.
Etropolis: da ist man „unter sich“.
Das Mera wird leider von Leuten aufgesucht, die sich unrechtmäßig bereichern möchten. Der Veranstalter warnt über Leinwänder vor Taschendieben.
WGT: Bei Bands die politisch umstrittenen sind, kam es vereinzelt um die betreffendnen Clubs unschönen Szenen, teilweise wurden auch Symbole missverstanden. Jetzt, nach dem 2016 WGT wissen das Veranstaltungen erstmalig bewußt von „Bereicherern“ aufgesucht wurden.
Amphi: Bisher auf und um das Gelände alles entspannt.

Allgemein: Die Diebstahlgefahr nimmt allgemein zu, das geht bei der Anreise los, Fahrten in der Straßenbahn, offenem liegenlassen von Handy/Geld im Restaurant, ablegen von Klamotten in der Disco…Bitte achtet mehr auf Euch UND Euer Umfeld !
Da ist das WGT besonders betroffen, da man sich viel in Leipzig bewegt. -> persönlicher Tipp: Weniger „ins“ Handy schauen <- Gaffer/Zaungäste:
Etropolis: Da ist man unter sich
Mera Luna: ebenfalls, keine Zaungäste
WGT: einheimische fotografieren hemmungslos besonders beim Agra Gelände, aus dem Gebüsch heraus bei der Fetisch-Party. Für Leute die sich zur Schau stellen wollen, ist das WGT (auch die Innenstadt) ein Paradies.
Amphi: 2016 musste man das Gelände verlassen um sich für das Theater anzustellen bzw. um zum Schiff (Orbit Stage) zu kommen – dort war man den Gestiken, Kommentaren und dem Fotoapparat der Kölner ausgesetzt.

Wetter
Außenbereiche sind wetterabhängig.
Etropolis – nur Halle
WGT – vereinzelt draußen, Schwerpunkt Halle, Clubs.
Amphi – Schifffahrt und Schiff Außenbereich wetterabhängig. Bands kann man auf dem Schiff trocken erleben. Ein teil des Bereiches vor der Hauptbühne ist überdacht. Das Theater ist eine Halle.
Mera – Hanger ist eine Halle, Hauptbühne open Air.

Toiletten
Etropolis: feste Toiletten, vereinzelt Wartezeiten.
WGT: je nach Club, Halle feste Toiletten, Toilettenwagen. Nur bei der Parkbühne werden 50cent verlangt. Agra Bereich mit Wartenzeiten
Amphi: Feste Toiletten.
Mera: Auf dem Konzertgelände Dixi-Klos (mit Wartezeiten). Auf dem Festivalgelände Toilettenwagen(mit Wartezeit) und Dixiklos (Ohne Wartezeit)

Wasser
Mera + Amphi: Kostenfreies Trinkwasser auf dem Gelände

Getränke
Mera: auf das Festivalgelände kann man sich selber Getränke/Nahrung mitnehmen. Auf das Konzergelände können teilweise Getränke mitgenommen werden.
WGT: Wer zeltet kann dort Getränke/Nahrung lagern

Sitzmöglichkeiten
Mera: auf dem Festivalgelände(Zeltplatz), auf dem Konzertgelände sind die Sitzplätze begehrt. Man setzt sich teilweise auf den Beton/ Rasen vor die Hauptbühne. 2016 wurden die Sitzmöglichkeiten erweitert.
Etropolis: Eine Halle mit Verkaufsständen und vielen Sitzplätzen.
Amphi: Da die Messehalle weggefallen ist, wurden die über 1000 fehlenden Sitzplätze durch das Schiff(Open Air) teilweise kompensiert. Am Tanzbrunnen gibt es vereinzelt (begehrte) Sitzplätze. Auf dem Schiff oben an Deck gibt es nur Sitzplätze.
WGT: Je nach Club, Bühne, gibt es Sitzmöglichkeiten – teilweise ist die Bühne nicht zu sehen.

Übernachtung
Amphi: Köln bietet viele Hotels, auch günstige die mit Fahrzeit verbunden sind.
Etropolis: Einiges Hotel, teilweise in Nebenstädte ausweichen.
Mera: wenige Hotels, dafür Zeltplatz, Wohnmobilplätze waren schnell ausverkauft.
WGT: Übernachtungsmöglichkeiten sind sehr begeht, Preise steigen konstant. Zeltmölicheit oder in Randgebiete ausweichen.

öffentliche Verkehrsanbindung
Amphi: 300 Meter vom Bahnhof Deutz (Zug, S-bahn, U-Bahn, Bus), viele Taxen.
Etropolis: 500 Meter zur U-Bahn. Auch nachts fährt was.
WGT: Sonderstraßenbahnlinie zum WGT. Nachtlinien. Lange Entfernungen. Preis im WGT Eintritt enthalten.
Mera: Extra Bus zum Mera, stündlich, begrenzte Zeiten. Wenige Taxen, lange Wege zum Bus/Bahnhof.

Parken
Amphi: geht so
Etropolis: Kostenpflichtiger Parkplatz direkt an der Halle
WGT: Kostenpflichtig am Agra Gelände – oder einfach Glück haben, trifft auch auf andere Clubs zu. Vorsicht beim Kohlrabizirkus: Hier wird abgeschleppt wenn man auf dem riesengroßen aber doch privaten Parkplatz parkt
Mera: Ausreichend Parkplätze auf dem Acker, aber sehr weit entfernt. Teilweise 20 Minuten Fußmarsch.

Shopping (Klamotten, Musik)
WGT: Eine ganze Messehalle mit Ständen. (Sonderverkäufe auch in der Stadt)
Mera: Eine Halle und noch eine Händlermeile
Amphi: Händlermeile
etropolis: Ein paar Stände.

Sauberkeit
WGT: alles trocken da betoniert, auch der Parkplatz ist betoniert. (Ein Agra Parkplatz auf der Wiese)
Amphi: alles trocken da betoniert, auch der Parkplatz ist betoniert. Beachbereich+ Schiffsdeck nur trocken genießbar.
Etropolis: alles trocken, auch der Zugang zur Halle ist betoniert (Parkplatz kann matschig sein)
Mera: Festivalgelände ist teilweise betoniert, Konzertgelände Wiese und Beton. Parkplatz: Acker. Bei regen Konzertgelände Rutsch+Matschgefahr.

Musiker treffen
WGT: hier feiern die Bands teilweise mit. Zudem Autogrammstunden in der Verkaufshalle.
Amphi Festival: Autogrammstunden auf dem Festivalgelände, vereinzelt sieht man Bandmitglieder auf dem Gelände.
Mera Luna: Autogrammstunden auf dem Festivalgelände, vereinzelt/selten sieht man Bandmitglieder auf dem Gelände.
Etropolis: keine Autogrammstunden, vereinzelt/selten sieht man Bandmitglieder auf dem Gelände.

Party = Disco
WGT: fast 24 Stunden Programm, Party von Donnerstag bis Dienstag, diverse Clubs in der ganzen Stadt.
Amphi: Freitag und Samstag an 2 Stellen am Samstag. Sonntag bis 4 Uhr im Theater.
etropolis: Das Festival ist an einem Tag, Aftershowparty im Konzertgelände (Freitag warm up woanders)
Mera: Freitag und Samstag Party auf dem Festivalgelände jedoch wird hierfür extra Eintritt genommen.

Hasenkostüme
Etropolis: 0
WGT: 0,5 (halb, weil war im Rahmen einer Disco die öffentlich, ohne Festivalband, besucht werden konnte)
Amphi: 1
Mera: 10 !!!


Fazit

Jeder hat seine eigenen Prioritäten, also eigene Erfahrungen sammeln.

Decoded Feedback (201604) Review

Irgendeinen Grund mag es gehabt haben, dass ich der Band und deren Musik kaum Beachtung geschenkt habe.
Mit dem Decoded Feedback Album „Dark Passenger“ ändert sich das jetzt – und hoffentlich für manchen von Euch auch !
Das Album bietet eLectrO von Balladen, über EBM Ansätzen, Future-Pop bishin zu härteren Sounds und auch härterem Gesang. Atmosphäre hat das Album.
Die Coverversion „warm leatherette“ ist sehr starke Geschmackssache…
Dafür enorm Positiv der Song „We fade to grey“ – der deutlich anders ist und das Highligh die Single „Waiting for the storm“ sowie der dark-eLectrO-Pop Song „Duality“.

Cyanide Regime (201604) Review

Cyanide Regime aus den Usa:
Mal war hartes, aber doch irgendwie angenehmes. Zwar Distortion Gesang , jedoch angehme Sounds, Athmosphäre, teilweise sogar Future-Pop Elemente. Für Freunde von Frontline Assembly + Skinny Puppy sowieso zu empfehlen. Wir weisen jedenfalls gerne auf das Album „Call to arms“ hin, da es unserer Meinung mehr als die hälfte der Songs sehr gut sind und somit auch in unsere Playlisten (harder eLectrO) aufgenommen wurde. Die es etwas weicher mögen, sei „In Pace Requiescat“ empfohlen.

Elm (201604) Review

In den meisten Fällen höre ich zuerst die Musik und wenns mir gefällt dann nehme ich die Musik in die Playliste auf.
Da mir das Album sehr gut gefällt habe ich dann auch mal die gelieferte Begleittexte durchgelesen: Was die Band selber meint, was andere meinen und wer dahintersteckt bzw mitgewirkt hat usw.
Für alle die auf EBM stehen ist das Album „Hardline“ absolut zu empfehlen. Musik auf den Punkt gebracht, EBM Sounds und entsprechende Beats, ohne Gebrülle – einfach gut gemacht. Parallelen zur den schwedischen Kollegen Spetsnaz sind naheliegend – Spetsnaz haben im warsten Sinne des Wortes mitgemischt.
Falls doch jemand fragt was das besondere an ELM ist, kann man sagen: Es ist ein 1-Mann Projekt.
Ein Album mit mehr als einem oder zwei guten Songs …. ich höre wesentlich mehr und Ihr bestimmt auch !