And One Tourtagebuch

Geschrieben von Steve Naghavi And One Veröffentlicht auf Facebook And One Fotos Tourtagebuch

AND ONE in Stuttgart – 23.09.2016
Live & Backstage Impressionen Fotos und Gedanken Live in Stuttgart – LKA Longhorn – 23.09.2016 Die Vorgeschichte Oh Stuttgart. Was haben wir dich gefürchtet. Es war für uns immer die Angststadt Nr.1. Die Stadt, die wir 26 Jahre lang gemieden haben wie eine Katze ein herrliches Schaumbad mit Frauchen. Das geht noch zurück bis in die 90er. Unsere Kollegen aus der Szene kamen zurück von ihrer Tour und es hieß fast immer „Meidet Stuttgart. Die Leute ziehen nur müde Gesichter und bewegen sich genauso viel wie Michael Jackson im Wachsfigurenkabinett“. Nun, das waren echt Horrormeldungen. Das wollte ich nicht. Ich wollte mich da vorne auf der Bühne nicht zum Volldeppen machen und auf die Uhr gucken, wann der Spuk endlich vorbei ist. Ich wollte doch nur Spaß haben. Klar, die Plattenfirma hat Druck gemacht weil sie die Alben auch in der Region gerne beworben hätten. Doch Verkaufszahlen hab ich selbst nie so richtig ernst genommen und ich sah Tourneen NIE als Verkaufsveranstaltung. Auf Tour zu gehen, nur weil man gerade ein neues Album draussen hat ist wie erzwungener Sex am Jahrestag. So kam es nach einigen Jahren dazu (war glaube ich in den 90ern), das wir Stuttgart dann doch auf unsere Speisekarte geschrieben haben. Am Abend davor haben wir irgendwo im Osten den Affen gemacht und uns nach dem Konzert unserem damaligen Alter entsprechend enorme Mengen Alkohol direkt in die Leber befördert, obwohl wir wussten, das wir am nächsten Tag eine weite Strecke vor uns haben. Morgens kam dann glaube ich ein Anruf vom Veranstalter (oder von der Agentur? weiss ich nicht mehr). Auf jeden Fall hiess es, es seien nur 30? Tickets (genaue Zahl weiss ich nicht mehr) bisher verkauft worden. Und jetzt kommt das, wofür wir unter anderem in den 90ern so beliebt bei Veranstaltern waren. Wir faulen, arroganten, abgehobenen Möchtegern-Stars sind einfach liegen geblieben und haben in Ruhe unseren Rausch ausgeschlafen. Eine Meldung beim Veranstalter? Fehlanzeige! IRGENDJEMANDEN Bescheid gesagt? Wozu denn? Wir waren die Dekadenz in Reinform. Wir waren genau diese Art von „Künstlern“, denen ich heute gern mal so richtig schön eine aufs Maul hauen und sie mit Springerstiefeln bewusstlos treten möchte. Dieses AND ONE hatte zu dem Zeitpunkt keinen Erfolg verdient! Wer nicht den Arsch in der Hose hat 40 Leute einen schönen Abend zu bereiten, der darf sich nicht über 3000 Leute freuen. Nicht mal die Konventionalstrafe in Höhe von 6000 DM, die ich danach zahlen musste konnte mich nicht davon überzeugen, das ich ein Idiot war! Ich glaube, wir haben all die Jahre danach Stuttgart u.a. auch deswegen gemieden. Ich meine Springerstiefel werden immerhin auch in Baden Württemberg verkauft 😉 Das Versprechen Vor ca. 2 Jahren habe ich dann als sogenannter „Gast-DJ“ auf Jollys Party in Ludwgisburg in der Nähe von Stuttgart wie immer Songs von Bands gespielt, die ich selbst gerne geschrieben hätte. Jolly, eine unfassbar emphatische und gastfreundliche Institution, die „New Wave Mother“ dieser Region lag mir Nahe, es mit Stuttgart doch mal zu versuchen. Und dann die Gäste während des Abends. Alle extrem nett und ausgelassen. Ganz anders, als ich sie mir vorher vorgestellt hatte. Und obwohl einige von ihnen bestimmt noch die Vorgeschichte kannten (vielleicht sogar schon von ihren Eltern oder Großeltern ;), hatte ich nicht das Gefühl, dass mir jemand diese 90er Katastrophe nachtrug. Im übrigen hiess es neulich, sie standen „2 x vor verschlossener Tür in Stuttgart). Ich glaube, ich hab noch irgendwas verdrängt. Bitte ne PM an mich, damit ich die Geschichte mal komplettieren kann. Schreibe das gerade im Zug nach Berlin und kann oder will mich gerade nicht an alles erinnern. Zurück zu Jollys Party. Ich habe mich dann sehr angeregt mit einem süßen Pärchen aus der Region unterhalten und sie wünschten sich so sehr, das ich meinen persischen Hintern mal nach Stuttgart bewege, und zwar nicht nur mit illegal gebrannten CD’s, sondern mit fetten Instrumenten! „Ich verspreche es euch! Es wird nicht mehr lange dauern, da kommt AND ONE nach Stuttgart“ – Die Gedanken danach: „(Oh je, du hast es wirklich getan. Du hast es versprochen! Jetzt musst du es auch durchziehen“). Nun, 2016 war es endlich soweit! Jetzt wird es ernst! Oha! Die Tour rückte immer näher und wir hatten Stuttgart sogar als Tourauftakt ausgewählt. Als TOURAUFTAKT!!! Das ist doch das Konzert, wo noch die meisten Dinge schief laufen. Wo ich manchmal sogar Textzeilen von alten Klassikern vertausche. Immer voll peinlich. Ich wusste, das wirklich sehr viele Leute das erste mal in ihrem Leben AND ONE Live sehen werden. Viele von ihnen kannten uns nur aus der Ferne von Festivals, Youtube oder nur vom Hörensagen. Die Setlist stellte eine echte Herausforderung dar. Auf keinen Fall wollte ich die Leute überfordern- Entschied mich eher für ein kompaktes 2 Stunden Programm ohne unnötige Längen oder Songs, die sie im Leben noch nicht gehört hatten. Für beide Parteien also mit weniger Risiko behaftet. Kein Merchandise Erschwerend war noch das Thema Merchandise. Das hatte ich für das erste Wochenende voll verkackt. Out of Line, die Firma, die das seit dieser Tour wieder für uns macht hat die Vorlagen von mir viel zu spät abgesegnet bekommen und die Druckerei konnte so schnell nicht mehr ausliefern. Jetzt hatten wir garnichts mit. Frustrierend für alle. Naghavi hat’s wieder vermasselt! Schwacher Trost vielleicht, das Out of Line in wenigen Tagen die Sachen auch online in ihrem Shop anbieten und ab Leipzig dann auch wieder auf den Konzerten, so wie es eigentlich sein sollte. Die Vorfreude steigt Wie seit Jahren gegen 19 Uhr geselle ich mich frisch geduscht und mit meiner E-Zigarette bewaffnet zu unseren Fans, die sich im Backstagebereich schon ein wenig mit lecker Gerstensaft und flüssigen Trauben gestärkt hatten. Auch ich konnte mir jetzt auch mein „russisches Halswasser“ eingiessen, denn vorher ging das nicht. Meine liebe Schwiegermutter war noch im Backstage zu Besuch und irgendwie hatte ich Hemmungen in ihrer Gegenwart 😉 Joke, Rick und Nico gesellen sich meistens schon früher zu unseren Fans während ich meistens noch nervös am Set rumschraube und noch zig andere Dinge regeln muss als Veranstalter. Ist immer ein bisschen viel, was da so in letzter Stunde auf einen zukommt. Vom Backstage aus konnte ich durch die Scheiben schon „Beyond Obsession“ sehen. Das war toll. Der Gesang – herrlich! Diese ausgelassenen Gespräche mit den Fans, begleitet von der Band, die wir nicht nur „aus Versehen“ ein zweites mal mit auf Tour nehmen. Ich sage: Unbedingt reinhören und die Band durch Albumkauf unterstützen! Studio kostet Geld. Die Schleuse Der Backstage mit Fans ist die „Schleuse“ für uns. Früher war es dort immer extrem ruhig und langweilig, wo heute Leben und interesannte Gespräche stattfinden. Wir kommen viel besser rein ins Konzert und die Fans stärken uns, bauen uns auf. Wir werden gut gelaunt in den Kampf geschickt 🙂 20:00 Uhr – In die Höhle des Löwen Die ersten Klänge von „Für“ ertönen und der Gang die Treppe runter auf die Bühne werde ich wohl nie vergessen. Nicht nur, das wesentlich mehr Leute da waren als ich mir vorher hätte erträumt. Die waren auch noch alle bestens gelaunt und irgendwie genau das Gegenteil von dem, was ein paar kollegiale Schwarzkittel vorher behauptet hatten. Hier war ja von Anfang an richtig was los. Ein Jubel, wie wir es eigentlich eher vom östlichen Teil unseres Landes gewohnt waren. Gesichter, denen ein „Herzliches Willkommen“ auf die Stirn tättowiert war. Und DAS ist der wichtigste Moment bei JEDEM Konzert. Die ersten Sekunden. Hier erfahre ich wie die nächsten Stunden verlaufen werden. 2012 in Mannheim sagten die ersten Sekunden zu mir „Schön das du da bist, aber auch schön wenn du bald wieder gehst!“. Dann der erste Applaus nach „Für“. Hier entscheidet der Tankwart Fan, mit wieviel Litern Treibstoff er unseren Tanztank voll macht. Diese Publikum hat von der ersten Minute an mitgemacht und mitgesungen. Ein Energiestoß geht durch den Körper und in diesem Moment kann man es einfach nicht glauben, wieviele Jahre man auf diese Leute fahrlässigerweise verzichtet hat. Ein böser Fehler, den wir in den nächsten Jahren so schnell bestimmt nicht wiederholen werden. Die neuen Songs Auch 3 neue Songs haben wir gespielt („Dead Planet“, „Dein Mann“ und „Black Fashion“), wobei eigentlich 4 geplant waren. Den vierten („We want more“) haben wir uns weder in Stuttgart, noch in München getraut. Haben ein bisschen Angst, das der für Live zu langweilig sein könnte. Vielleicht wagen wir es ja in Leipzig. Mal sehn. Joke hat 2 Songs präsentiert, die er selbst für die „Joker“ geschrieben hat, wie alle Songs auf diesem Album als Teil der „Trilogie 2“ an der wir noch rumwerkeln müssen. Ich finde meine Sachen teilweise noch nicht ausgereift und hätten wir es jetzt zur Tour rausbringen müssen („Achtung Verkaufsveranstaltung“), dann wär das voll hingerotzt und eine Vollverarsche an den Fan. Auch wir selbst müssen es ja mit diesen Werken ein Leben lang aushalten. Und im Auto neben der Beyond Obsession möchte ich ja auch die eigenen Sachen genießen können und mir nicht sagen müssen („Boah, bei diesem Song singst du als wenn du lügst“). Bei all den gesanglichen Schwergewichten wie Ronan Harris, Steffen Keth, Nils Upahl, Eskil Hermodsson usw., da muss man sich schon ranhalten, wenn man schon eh nicht mit einer goldenen Stimme gesegnet ist. Ich schweife wieder aus, kann das sein? Danke für die gute Laune Selbst den bei jedem Konzert gefürchtete Mittelteil haben unsere neuen Freunde frenetisch gefeiert und so spürte ich nicht mal mehr die Schmerzen in den versehentlich falsch eingepackten, viel zu engen Schuhen. Ich dachte für einen Moment, ich müsste mir nach dem Konzert den kleinen Zeh wieder anschrauben lassen. Als wir schon fast fertig waren („Die Zeit verging wie im Flug“) schallte es dann noch aus dem Publikum („Pimmelmman! Pimmelmann! Pimmelmann“). Menno, eigentlich wollten wir den Song doch nicht mehr spielen. Das ist ein bisschen wie auf dem Geburtstag von Onkel Dietmar – „Ach Mensch, Opa. Nun erzähl doch noch mal den Lieblingswitz“. und obwohl alle diesen schon kennen und die Poente schon in und auswendig kennen; Opa verzieht kurz das Gesicht und erzählt ihn trotzdem zum 100. mal. Aber weil es Opa ist, finden alle ihn trotzdem irgendwie witzig und alle sind zufrieden und glücklich. Sogar Opa 😉 Zurück in die Schleuse Nach dem Konzert heisst es erst mal raus aus den nassen Klamotten und kurz durchatmen. Darüber nachdenken, was gut lief, aber vor allem, was man nicht so gut hinbekommen hat. Sich wundern, bei welchen Songs einem der Text Schwierigkeiten gemacht hat oder einfach nur dasitzen und die Kritzeleien an der Wand bewundern, die andere Bands hinterlassen haben. Aufkleber wie „Hurensohn“ („Was, Bushido war auch schon hier?“) oder „Liebe“, die man vor dem Konzert nicht mal bemerkt hat, weil einem noch tausend Gedanken und Ängste durch den Kopf geschossen sind. Das ist wie als wenn der Fernseher kaputt geht und man sich fragt, wer eigentich diese Person in Lockenwickler ist, die neben einem sitzt und Pullover für den Pudel strickt. So nach ca. 30 Minuten bin ich dann wieder easy und begebe mich wieder zu den Backstage-Fans. Joke, Nico und Rick sind meistens schon längst da und tanzen für unsere Fans auf den Tischen 😉 Unsere Gäste sind auch nach dem Konzert noch sehr emotional und wir beruhigen uns gegenseitig. Was ich an diesen Stunden auch sehr schätze ist, das man nicht nur bedingslos mit Lobeshymnen belohnt wird, sondern das Kritik auch immer wieder einen angemessenen Platz findet. Wann sonst, wenn nicht direkt nach einem Konzert, wobei es nach Stuttgart kaum negative Kritik gab. Wir fühlten alle, das sich dieser Abend zu etwas ganz Besonderen entwickelt hat an das wir uns irgendwann mal gerne zurück erinnern werden. Der Taxifahrer war kein Fan „Steve, dein Taxi ist da“ hiess es irgendwann gegen 1 Uhr von Diane, die zusammen mit Ramona so ziemlich den ganzen Laden schmeisst. „Ja, komme gleich“ – Nach 5 Minuten dasselbe Spiel. Ok, eine letzte Verabschiedung von ein paar echt lieben Fans und dann Abmarsch. Aber Pustekuchen. Der Fahrer ist wieder abgedampft und es sollte fast nochmal 45 Minuten dauern, bis ein neuer Wagen da war. Genug Zeit, um mir mit meiner Frau das letzte Sushi zu teilen. Fazit Es war einer dieser Tourauftakte, an die man sich noch in vielen Jahren gern erinnern wird. Ab jetzt ist Stuttgart ein Teil der zukünftigen Geschichte von AND ONE. DANKE! Steve Naghavi (Sonntag, 25 September, 19:10 Uhr, ICE 704, Wagen 14, Platz 106 am Fenster)
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AND ONE in München – 24.09.2016
AND ONE – Fotos und Gedanken zu München Live im Technikum – 24.09.2016 „Der Pate – Teil 1“ Erinnert ihr euch noch daran, wie Marlon Brando als Pate im Film gesprochen hat? So ungefähr dürft ihr euch meine Stimme am Morgen nach Stuttgart vorstellen. Nur hatte ich keinen italienischen Designer Anzug an wie Don Corleone. Ich saß da also im Kaufhof Slip und meinem De/Vision T-Shirt und überlegte, wie gut es Herr Gorbatschow mit mir gemeint haben könnte, als er mich nach dem gestrigen Konzert zu sich einlud. Vielleicht war es aber auch „Dead Planet“, ein neuer Song von Joke, bei dem ich in Stuttgart erstmals den Backgroundgesang im Refrain mitträllerte. „Rising of a Dead Planet“. Eigentlich nur ein Satz. Aber mir leider viel zu hoch. Die Stimmbänder finden sowas extrem doof, was sie einem aber meist erst viel später offenbaren. Und zwar auf einem Reibeisen. Soundcheck? Ohne mich bitte! Für mich stand fest. Ich werde den Soundcheck heute schwänzen und lieber bis Abends meine Klappe halten um das, was ihr „Stimme“ nennt zu schonen. Ich glaube, das war auch mal ganz Angenehm für meine Frau. Unser Freund Eladi aus Katalonien war auch mit im Hotel und er bot an, uns in seinem Mietwagen mit nach München zu nehmen. Diesen kündigte er am Abend zuvor noch als „Huge car“ an, was soviel heisst wie „Die Hälfte von einem Smart“, wie sich noch beim Versuch, 2 große Koffer unterzubringen herausstellen sollte. Zusammengequetscht wie in der japanischen U-Bahn nahmen wir also Kurs auf Weißwurst-City. Die Stadt Uli Hoeneß wär das zu klein 16:40 Uhr Ankunft. Wir leben noch! Meine Jungs waren schon längst da und hatten den Soundcheck bereits beendet. Wie fast immer lief alles reibungslos ab. Unser Team funktioniert wie das Militär (Ich sage bewusst nicht „Bundeswehr“). Der Backstage-Bereich vom Technikum, den wir uns zugeteilt haben hat schon seinen ganz eigenen Charme. Ich nehme mal an, die Zelle von Uli Hoeneß wird um ein vielfaches größer gewesen sein. Vorsorglich hatten wir die verfügbaren Backstagepässe für die Fans auf 20 reduziert, damit sich keiner fühlen muss wie wir vorhin im Auto. Zunächst folgt der langweilige Teil. E-Mails checken, Telefonate führen, Lageberichte etc. Als Veranstalter, Manager und Sänger zugleich kommen da vor einem Konzert manchmal mehr Dinge auf einen zu als einen lieb ist. Die Zeit davor Trotz einer gewissen Unsicherheit, ob meine Stimme heute durchhalten wird, ist alles ein wenig entspannter als Am Vorabend. Tage und Stunden vor einem Tourauftakt spürt fast jede Band eine enorme Anspannung, die sich erst mit dem ersten Song des Tourauftaktes lösen KANN. Jetzt, hier in München gibt es zwar die eine oder andere neue Sorge. Aber letztendlich alles im Rahmen des bisher Gewohnten. Schließlich haben wir schon oft hier gespielt und das Publikum habe ich gut in Erinnerung. Da sollte doch eigentlich nichts schief gehen. Oder? ODER??? Sushi – das fünfte Bandmitglied Jedenfalls hat das heute im Gegensatz zu gestern mit der Sushi-Lieferung geklappt. „Was labert der?“ werden sich jetzt einige fragen. Aber Sushi ist extrem wichtig für mich vor einem Konzert. Es ist ein enormer Energiespender, schon allein durch den Reis, der das leckere Innere umgibt. Manche Sänger stopfen sich vorher eine fettige Pizza rein, was totaler Unfug ist. Die zugefügte Energie verfliegt schon nach 45 Minuten. Reis hingegen verteilt die Energie sauber über viele Stunden, was z.B. 2014 sehr wichtig war, als wir in Berlin mit unserem 4 1/2 Stunden Konzert sämtliche Grenzen und Rekorde ausgereizt und unsere Fans fast ins Grab geschickt hatten. Nico kränkelt heute schon ein bisschen. Das ist bei Bandmitgliedern jeder Band keine Seltenheit nach einem Tourauftakt. Der Körper reagiert sehr unterschiedlich, wenn sich Anspannungen lösen. Kennt ihr das? Nach langer Zeit fahrt ihr mal in den wohlverdienten Urlaub und dann werdet ihr genau in den ersten Tagen krank? Ist ja kein Zufall. Nico braucht einfach mehr Sushi 🙂 „Na, wo sind sie denn“? Punkt 19 Uhr begab ich mich dann in den Nebenraum, wo ich eigentlich ein paar Backstage-Gäste erwartet hatte. Aber wo waren sie denn? Hat mich denn keiner mehr lieb? Der Raum war leer. Da war mir klar, das wir mit unserem Special Guest „Beyond Obsession“, die um 19 Uhr ihr Konzert begonnen haben, wohl eine sehr gute Wahl getroffen haben müssen. Die Band wird wie erwartet immer beliebter. So nach und nach trudelten dann die ersten „Überläufer“ ein und ich kam wieder bei ein paar interessanten Gesprächen besser in den Polterabend rein. Über das Konzert Im Gegensatz zum Tourauftakt in Stuttgart (Konzert ging 2 Stunden) haben wir diesmal 2 1/2 Stunden eingeplant, da wir hier ja schon gespielt haben. Daraus wurden irgendwie dann doch wieder 2 Stunden und 45 Minuten. Ich glaube, ich laber manchmal auch ganz gerne auf der Bühne. Das tut gut, wenn Joke mir Backstage schon nicht gerne zuhört und eher die Augen verdreht, fast schon egal was ich sage. Aber keine Sorge. Das war schon immer so. Besonders in den 90ern, wo Joke Vormittags im Bus eher mit Leber und Magen zu tun hatte und ich seinen Kopf mit meinen Laber-Flash-Attacken fast zum explodieren gebracht habe. 5 Songs hatten wir reingenommen, die wir am Vorabend nicht gespielt hatten. Ich war aber trotzdem ein wenig textsicherer als noch in Stuttgart, was ziemlich normal ist für eine Band, die fast nie probt. Den Text von „Dein Mann“, ein neuer Song in Entwicklungsphase, habe ich mir aber vorsorglich auf die Monitorboxen kleben lassen. Sicher ist sicher. Bei neuen Songs, die man Live noch nicht so oft gesungen hat passieren Texthänger schon mal. Kurz lächeln – weitermachen! 😉 Zwischenfall Im laufe des Konzertes hab ich mitbekommen, wie extra aus Ungarn angereiste Fans in der ersten Reihe ihr Landesfahne hochgehalten haben. Das hatte der örtlichen Security wohl nicht so gefallen. Auch verständlich. Denn dauert das zu lange, dann können Fans, die direkt dahinter stehen das Konzert nicht mehr vernünftig sehen. Also wurden sie von den Sicherheitskräften aufgefordert, die Fahne bitte wieder runter zu nehmen. Das taten sie auch. Alles gut, so dachte ich. Aber keine 30 Sekunden später das gleiche Spiel. Fahne hoch und so getan, als wenn nichts gewesen wär. Security wieder hin – Fahne runter – alles klar. Nochmal 30 Sekunden später sollte sich das Spiel erneut wiederholen und ich dachte nur so „Oje, die legen sich doch jetzt nicht wirklich mit einer bayrischen Security an. Also entweder ist die Fahne gleich weg oder die Jungs werden gleich freundlichst nach draussen begleitet“, was bestimmt nicht in ihrem Interesse sein kann, wenn man schon so weit angereist ist. Irgendwann (bei „Krieger“) waren sie plötzlich nicht mehr da. „Die haben die jetzt tatsächlich rausgeschmissen?“. Bei diesen Gedanken, gleichzeitig mit Blicken auf der Suche nach ihnen und der Security hab ich dann natürlich wieder ein paar Textzeilen vertauscht. Meine Konzentration zu dem Zeitpunkt war ungefähr vergleichbar mit der von Joke, wenn wir beim gemeinsamen Texten sind und sein Handy alle 3 Minuten wegen Messages hässliche, laute Töne von sich gibt. Jedenfalls wollte ich nicht, das die ungarischen Fans jetzt einfach rausgeschmissen werden. So eine weite Reise und dann das? Mir blieb nichts anderes übrig als das Konzert zu unterbrechen, um die Sache mit den Ordnungskräften zu regeln. Zwar bin ich selbst der Veranstalter des Abends. Das Hausrecht jedoch liegt bei ihnen. Ich kann also nur versuchen zu schlichten und die Sache zu einem Ergebnis zu bringen, mit dem Alle zufrieden sind. Einen Kompromiss vielleicht. Die Secus erzählten mir dann, das sich die Gäste auch ihre eigenen Getränke mitgebracht und wohl auch in der Halle geraucht hätten (das würden ja Joke und Rick NIE machen, oder?) und das der eine von ihnen schon ein recht aggressives Verhalten an den Tag legte. Nun – Aggression hat bei AND ONE nun zwar wirklich nichts zu suchen, aber ich schlug vor, sie wenigstens wieder ganz hinten unter Aufsicht stehen zu lassen, damit sie sich wenigstens das Konzert bis zum Ende anschauen könnten. So geschah das dann auch (Danke noch mal an die coole Security!) und der Aggro unter ihnen hatte sich wohl auch wieder eingekriegt. Jetzt konnten wir mit „Get you Closer“ das Konzert tanzend, grölend und voller Konzentration wieder fortsetzen. Meine Stimme hat sich inzwischen auch mittlerweile (für meine Verhältnisse) ganz gut angehört. War sie doch die ersten Songs noch ein wenig belegt und brach bei manchen höheren Tonlagen weg. So hab ich dann bei Jokes Song „Dead Planet“ meinen Teil auch etwas vorsichtiger gesungen, obwohl es eigentlich egal wäre, wenn mir am nächsten Tag wieder die Stimme Probleme macht. Am nächsten Tag stand ja kein Konzert auf dem Speiseplan. Ausklang Nachdem wir vom Publikum mal wieder eiskalt zu „Pimmelmann“ genötigt wurden, verließen wir nach einigen Zugaben gefeiert und mehr als zufrieden die schneeweiße Bühne und wir waren uns sicher, dass wir alle unser Bestes gegeben haben. Das ist das Wichtigste. Man selbst weiß auch, wenn man mal keinen guten Tag hatte, wenig mit dem Publikum agieren wollte oder man selbst einfach nur schlecht war. Doch heute war alles super! Kurz verschnaufen, umziehen, Frauchen kurz knutschen und ab zu den Fans. Amy, ein für uns schon bekanntes, nettes Gesicht, die mit ihrer Freundin da war hatte sich auch wieder die Fingernägel hübsch mit AND ONE Coverbildern veredelt (siehe Bilder). Nun, sie wird bald v4 Hände dafür brauchen 😉 Helge Roewer, einer unserer Lieblingsfotografen, führte noch mit meiner Frau (sie ist Fotografin und begleitet die Tour mit ihren Kameras) Fachgespräche während ich mit Fans bei einem Gläschen Flüssiggold noch ein bisschen über alte (natürlich wieder mal viel bessere) Zeiten philosophiere oder meine glückliche Beziehung rede. Irgendwann gegen 1 Uhr werden wir dann indirekt von der Hallenmanagerin sagen wir mal „gebeten“ uns das Technikum mal von aussen anzusehen. Das alte Taxi-Leid Da war es wieder. Kein verfluchtes Taxi verfügbar. Es war ja Oktoberfest in der Stadt, was sich unschwer an all den blau/weiß karierten Hemden überall verteilt in der Stadt erkennen ließ. Und es war Samstag. Wir waren schon echt müde und bot unsere Tourleiterin uns an, dass der Nightliner (Unser Doppeldecker Schlaf- und Feierbus, der die Crewmitglieder und Beyond Obsession über Nacht nach Hause fährt) uns am Hotel absetzt. Bevor dieser jedoch losfuhr sollten nochmal 45 Minuten vergehen, was uns aber nicht weiter gestört hat. Denn wir waren da ja zusammen mit dem ganzen Team und konnten noch ein bisschen Scheisse labern. „Stillgestanden!“ Gegen 3 Uhr, endlich am Hotel eingetroffen, kam dann Marian, unser Technik Guru auf die freakige Idee, die Crew müsse sich vor dem Bus Spalier aufstellen und die „Stars“ ganz Obamalike in die Nacht salutieren, was ja vor so einem Hotel überhaupt keinen Krach macht 😉 – Ich lad das Video glaube ich nachher mal hoch. So krank, die Leute 😉 Fazit München bleibt unser treuer Wegbegleiter. Es trägt uns offenbar nicht nach, das wir hier in der Nähe vor rund 25 Jahren ein Hotelzimmer fein säuberlich mit Schraubenzieher zerlegt, die Matratzen aufgeschlitzt und die Bilder verbrannt haben (Rechnung kam bis heute nicht – hehe!) oder das Publikum (oder das, was noch davon übrig blieb) nach der Vorgruppe geschlagene 2 Stunden auf uns warten mussten, weil ich im Hotel bei meinem Zwischennickerchen den Wecker nicht gehört habe. Im ICE nach Hause hab ich mich dann zunächst an die Gedanken über Stuttgart gemacht. So etwas wie ein Tourtagebuch hatte ich noch nie gemacht und ich hab eigentlich auch keinen Plan, was man da so schreibt. Vorgenommen hatte ich es mir schon oft, aber naja, wie das eben so ist mit meinen Plänen. Irgendwann (wenn auch spät) wird dann doch das meiste davon umgesetzt. Wie hiess mein Leitspruch doch gleich? Ach ja…. AND ONE – Wir haben keinen Plan, aber wir werden ihn realisieren! In diesem Sinne, ihr Lieben…DANKE München! Euer Steve Naghavi (Dienstag, 27 September, 14:03 Uhr, Zu Hause, Küche, Essecke, wieder direkt am Fenster)
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AND ONE in Leipzig – 08.10.2016
AND ONE – Fotos und Gedanken Live in Leipzig – Haus Auensee – 08.10.2016 I’m behind the wheel – tonight! Mir sitzt noch der Schreck von 2014 im Nacken, als ich mich Spätnachmittags mit dem Auto von meinem Kaff „Schulzendorf“ bei Berlin nach Leipzig aufmachen wollte und meine schwule Karre einfach nicht ansprang. Zu spät für die uringelben Engel vom ADAC und leider auch zu spät, um von Berlin aus einen ICE mit kaputter Klimaanlage zu nehmen. Was mir blieb war ein TAXI zu rufen. „Wo soll’s denn hingehen?“ – „Ähm, nach Leipzig, wenn’s geht“. Ich hörte schon seinen Sektkorken knallen. Denn nach dieser Fahrt könnte sich der Fahrer für immer zur Ruhe setzen. 400 Euro! Soviel ist nicht mal mehr meine alte Dreckskarre wert. Ok, das sollte sich bitte nicht mehr wiederholen, zumal ich damals erst 1 Stunde vor dem Konzert angekommen war. Nicht auszudenken, wenn wir im Stau stecken geblieben wären. Wer hätte mich denn ersetzen sollen? Vielleicht Dave Gahan? Aber den hätte man vorher mit einer Kreissäge einmal in der Mitte durchschneiden und ihm klar machen müssen, das er zwischendurch sinnlose Reden halten muss, damit es nicht auffällt. So fuhr ich diesmal also schon am Vorabend mit meiner wunderschönen Gattin und Tourfotografin Julia auf die A9. Nach 1 Stunde hiess es „POMMES!“. Und jeder Mann weiss, was es bedeuten kann, eine hungrige Frau mit „wir sind doch bald da!“ zu versuchen zu besänftigen. Und Pommes Buden gibt es ja bekanntlich an jeder Ecke auf der Autobahn. An einer Raststätte Burger King entdeckt, rangefahren – ZU! Ok, zur Tankstelle, Brötchen holen, dann 2 Minuten später an einem offenen Burger King vorbeigefahren. Frauchen blieb aber cool. Fragen über Fragen Nun, was hat das alles mit Leipzg zu tun? Sehr viel, meine werten Freunde! Der Sänger wird nämlich beim Intro eines Konzertes eben nicht aus einer alten CD Hülle gezogen und auf die Bühne geschmissen. Der hat vorher schon was erlebt. Mal mehr, mal weniger chaotisch. Vor Leipzig war es also eher entspannt. Trotzdem gehen einem hinter dem Steuer so ziemlich viele Gedanken durch den Kopf. „Wie wird es diesmal?“ „Werd ich die Stimmung in Leipzig diesmal wieder wie vor einigen Jahren mit einer politischen Ansprache in den Keller reden?“ „Hält meine Stimme durch“? „Werd ich die Zeit finden, vorher in die Texte zu gucken, oder muss ich wieder verlegen lächeln, wenn ich wieder Textpassagen vertausche?“ „Wird es voll? Ich will doch, das Papa stolz sein kann.“ „Wird es in Leipzig wieder Pöbler geben, die den anderen den Spaß vermiesen“ „Wird das auf die Stimmung drücken?“ „Krieg ich das Publikum wieder hoch, wenn ich Scheiße baue?“ „Wird Julia jemals ihre Pommes bekommen?“ Das sind nur 10% der Fragen, die ich mir vor einem Konzert stelle. Ich muss mir solche Fragen stellen. Ich bin Sänger, Veranstalter, Manager und Hauptanlaufstelle für Beschwerden aller Art. Was ich ich aber wie vor Leipzig mit Sicherheit wusste ist, das ich mein Bestes geben werde. Hab nach dem Konzert ne Mail bekommen mit dem Vorwurf, Ich sei „mehrfach gestolpert“. Ja, also DAS liegt nun wirklich nicht in meiner Macht. Da kann ich nur drüber schmunzeln. Weil, was soll man denn DA machen? Kabel hier – Kabel da – Treppe nass – mal zu viel gedreht. Ja, Herr Gott. Nun lasst den alten Mann doch stolpern! Wenigstens hab ich mehr Orientierung als ein japanischer Saugroboter. Das ist doch schon mal was! Gerade bei den „Dave-Drehungen“. Kennt ihr das? Ihr habt euren 20. Urlaubsflug hinter euch und trotzdem klatscht ihr, wenn der Flieger sicher gelandet ist? Erst recht, wenn der Pilot einen russischen Akzent hatte? Bei mir ist das ähnlich. Noch nie während so einer 20 Runden Drehung hingelegt. Aber jedesmal wieder froh, nicht voll in Jokes Drum zu krachen oder von der Bühne zu propellern. Bis jetzt Glück gehabt. Die Passagiere klatschen 😉 Leider voller als erwartet. Wieso eigentlich „Leider“??? Unsere Last Minute Passwort-Tickets gehen besser als erwartet. Spätestens seit die Setlists der Tour bekannt wurden. Aber für Leipzig war das ein Problem. Denn die finale Besucherzahl wurde mir erst 2 Stunden vor Einlass mitgeteilt und ich hätte eigentlich den hinteren Balkon aufmachen müssen, damit es unten nicht zu eng wird. Allerdings war die Soundanlage schon komplett aufgebaut und durchgetestet. Der Sound war so eingerichtet, das der untere Bereich optimal beschallt wird. Wer da hinten auf dem Balkon gestanden hätte, würde nur noch einen einzigen Sabber Brei abbekommen, was ich selbst dann auch todesmutig getestet habe. Unzumutbar. Aber auch zum umbauen war keine Zeit mehr. Schwierige Entscheidung. Einlass um 1 Stunde nach hinten verlegen? Doof, weil viele mit der letzten S-Bahn nach Hause müssen und ich ohnehin schon das Gefühl hatte, das wir heute mehr als 2 Stunden spielen werden (Sind ja dann 3 Stunden geworden). Oder aber oben auf machen und 400 Leute im Soundbrei untergehen lassen. Noch doofer. Das klang da oben echt als wenn man mit Ohrstöpseln seinen Kopf in einen Lautsprecher während eines Helene Fischer Konzertes steckt. Kannste niemanden antun. Machen wir beim nächsten mal besser, wenns wieder so voll wird. Mit 2600 Gästen hatte diesmal wirklich keiner gerechnet. There is Anspannung in the Air Joke hatte heute mit seinem Düster Schlager „Most of the Tears“ Welt Premiere. Der Song liegt ihm sehr am Herzen und ich konnte schon während des Soundchecks spüren, das letzte Zweifel ihn heute irgendwie angespannter als sonst auf mich wirken ließen. Das der neue Song nun so gut beim Publikum ankommen wird, konnte zu dem Zeitpunkt ja noch keiner ahnen. Letztendlich ist es IMMER ein Risiko, Songs zu spielen, die vorher noch nie jemand gehört hat. Ich kann mich noch gut an die Premieren von „Techno Man“ oder „Military Fashion Show“ erinnern. Ratlose Gesichter, die einem sagen „Ähm, toll. Nächstes Lied bitte!“. Aber was gut ist wird sich doch früher oder später durchsetzen. Nico ist mit „Somebody’s Song“ auch nach langer Zeit mal wieder auf die Bühne, wobei man dem alten Pokerface die Anspannung kaum ansieht. Uns ist ja allen bewusst, das Leipzig die mit Abstand kritischste Stadt auf jeder And One Tournee ist (gefolgt von Dresden). Man versucht das zu verdrängen und besinnt sich auf seine Aufgaben. Karneval im Backstage Um 19 Uhr stolziere ich nach stressigen Vorbereitungen endlich in die „Schleuse“, den mit unseren Backstage-Gästen bespaßten Bereich direkt neben unserer Garderobe. Da war schon eine grandiose Stimmung. Laut und feiernd. Das fetzt. Ist es doch genauso diese Zeit, die im besonderen darüber entscheidet, mit welcher Laune ich 1 Stunde später auf die Bühne gehen soll. Ohne Fans habe ich früher einfach länger gebraucht, um warm und geil zu werden. Aber jetzt war ich schon mittendrin im Geschehen. Karnevalstimmung in Leipzig! Joke, Rick und Nico können fast immer vor mir draussen sein. Ich glaub, diesmal haben sie unseren Gästen heimlich was in ihre Getränke getan 🙂 Tolles Konzert, aber zuviel gelabert! So einen richtigen Konzertbericht erwartet hoffentlich keiner von mir. Ich kann nicht jeden Song kommentieren. Nur das, was mir so rückwirkend so ein bisschen durch den Kopf geht. Super Einstieg wieder mit „Für“. Der Song hat alles, was Band und Publikum am Anfang brauchen. Schneller Beat, deutscher Gesang und auf beiden Seiten Lust zu singen 😉 – Vor allem komm ich damit auch schneller in Fahrt. Die gute Laune hab ich eh schon aus dem Backstage mitgebracht. Auf dieser Tour haben wir naben der Premiere von „Most of the Tears“ auch in Hinblick auf Leipzig direkt „Sternradio“, „Life isnt easy in Germany“ und „Loser“ reingenommen. „Somebodys Song“ auch erstmals auf dieser Tour. „Dein Mann“ und „Dead Planet“ gehören mittlerweile auch schon zum festen Teil dieser Tour. Zum ersten mal Live haben wir auch „Zwei Tote“ gespielt. Mit wechselnden Überraschungen bleibt es auch für uns interessant und man ruht sich nicht so auf einem festen Programm aus. Wir waren ziemlich gut drauf. An manchen Stellen glaube ich, war ich aber ein bisschen zu gut drauf. Was übrigens nicht selten als „Der ist doch voll“ oder „Lallt der?“ fehlinterpretiert wird ist mein völlig euphorischer, in rage getanzter Spaßzustand, der manchmal in sinnlose Reden übergehen kann. Ich finde dann irgendwie kein Ende. Manchmal ist das witzig, aber manchmal sehe ich das bei Youtube und halte mir nur noch die Hände vor die Augen, nach dem Motto „Ohhh, Neeeeiiiin – wie peinlich“. Wollte z.B. Jokes neuen Song mit einer Rede einleiten, die irgendwie kein Ende fand. Dann laber und laber und laber ich. Joke dann nur so „Äh, und es wäre jetzt schön, wenn es jetzt endlich losgehen könnte“. Ich muss echt noch die Balance finden. Also in Leipzig war’s wirklich zuviel. Manchmal nuschel ich auch noch ein bisschen, weil ich mir gerade den Arsch abgetanzt habe und noch voller Adrenalin bin. Zu Euphorisch. Dann versteht keine Sau was und der Witz (sofern vorhanden) geht völlig unter. In Magdeburg und Dresden lese ich lieber von Kärtchen ab. Sowas hab ich heute auf einer Pressekonferenz gesehen und glaube, sowas gibt mehr Sicherheit 😉 Bühne zu dunkel? Ihr könnt mir ruhig schreiben, wenn euch was nervt. Sofern es in meiner Macht liegt, denke ich darüber auch ernsthaft nach. Es ist ja EUER Abend! Hab zum Beispiel auch im „Leipziger Volksblatt“ gelesen, das der Sänger oftmals nur Umrisshaft zu erkennen ist und es streckenweise zu dunkel ist. Wer jetzt den Lichtmann die Schuld gibt, der tut ihm Unrecht. Ich wollte das bisher so. Bisher! Hab mir aber heute mal ein paar Videos von 2015 angesehen und ein paar Youtube Aufnahmen dieser Tour und muss sagen, es stimmt. Ist wirklich alles ein wenig zu düster gehalten. Ironie kann in solchen Momenten echt gefährlich sein. Wenn man etwas zweideutiges sagt, aber die Leute deine Mimik nicht erkennen können, die das ganze wieder auflösen sollte. Ab Magdeburg werden wir also mal das Licht mehr aufdrehen und wieder einen Verfolger Spot einsetzen, wie wir es eigentlich über 10 Jahre schon mal hatten. Angelo, unser Lichtmaster ist einer der besten die wir jemals hatten. Wenn nicht sogar der Beste. Nur Rick will einfach nicht singen! Ach komm, Rick! Nico hat mit „Somebodys Song“ so schön die Herzen erwärmt und Joke singt auch immer mehr Songs. Die Leute können die alte Perser-Fresse nicht den ganzen Abend ertragen. Also einer fehlt noch. Na komm schon – RICK, gib dir nen RUCK! U-Boot Krieg in Ost-Berlin vergessen? Nein, nicht wirklich. Stand zwar auf unserer Setlist, die von einigen erspäht wurden, aber ich fand nach dem vorletzten Song „Shouts of Joy“ einfach „So klingt Liebe“ in der Acoustic Version passender, zumal wir schon fast 3 Stunden gespielt hatten und ich die Leute nicht noch mal und noch mal zum feiern nötigen wollte. Manchmal hab ich das einfach im Gefühl. Ich weiss genau, wann der richtige Zeitpunkt ist, die Bühne zu verlassen. Ok, böse Zungen würden jetzt sagen „Ja bitte, nach dem ersten Song!“. Hehe 🙂 Naja, Ich glaube, „U-Boot…“ ist mehr was fürs Hauptprogramm. Mal sehen. Noch läuft die Tour ja durch 7 Städte. Nochmal 2 Stunden mit unseren Backstagegästen Auch das ging länger als ich vorher dachte. Hier krieg ich besonders nach einem Konzert manchmal nen regelrechten Laberflash. Viel mehr als vor einem Konzert, wo ich noch etwas angespannt bin. Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe, wie ein Schleimer rüberzukommen. Aber insgesamt 3 Stunden mit den Fans im Backstage hat keiner von mir verlangt. Es erwartet keiner von mir. Das passiert, weil ich mich wohl fühle. Ich kann meinem Altmeister, Ziehvater und Exproduzent Jor aus den 90ern nur noch einmal zitieren. Jeder bekommt die Fans, die er verdient. Wenn das wirklich stimmt, dann kann ich kein böser Mensch sein. Keine Pöbeleien, keine negative Aura. Total freundliche, ausgelassene Menschen, die das Lebensgefühl AND ONE schon seit Geburt an in sich trugen. Nur haben sie davon erst in den 90ern erfahren 🙂 Muss besser aufpassen! Aber letztendlich waren es ganze 6 Stunden, in denen ich auf und hinter der Bühne Vollgas gegeben habe und sowohl nach dem ersten Tourblock in Stuttgart und München als auch nach Leipzig hatte ich so 1-2 Tage mit kränkeln zu tun. Stimme völlig überreizt und man merkt sowas noch 2 Tage in den Knochen. Wer behauptet, wir hätten nicht alles gegeben, den werde ich höchstpersönlich mit einem Dreirad mehrfach überfahren! Manchmal schlaucht das ganz schön. Julia ist ja auch den ganzen Tag teilweise mit 3 schweren Kameras bewaffnet durch den Saal hin und her gerannt. Sonntag sind wir sogar noch in Leipzig im Hotel im Bett geblieben, weil wir echt mega fertig waren und ich so nicht Auto fahren wollte. Montag dann dicker Hals. Ist aber jetzt wieder alles gut und Freitag gehts dann wieder mit Vollgas nach Magdeburg und dann nach Dresden. Diesmal mit dem ICE, obwohl die keine Pommes haben 😉 Vielleicht kommen ja mal ausnahmsweise ein paar Leipziger nach Dresden. Hab das eh nie verstanden, warum Sachsen nicht nach Sachsen wollen und umgekehrt. Fazit Das Internet sagt „Tolles Konzert“, „Geile Setlist“, „Super Stimmung“. Das ist ja auch der Großteil. Dennoch solltet ihr nie vergessen, das ich meine Augen überall habe und auch die kleinste Kritik ernst nehme (außer, wenn ich aufhören soll zu stolpern!). Manchmal trauen sich die Leute nicht, weil sie denken, sie würden dann vom Rest der Fans eins auf den Deckel bekommen. Vielleicht ist das auch so. Aber es gibt DAS perfekte Konzert nunmal nicht. Bei keiner Band. Wir sind auf Feedback angewiesen. Und so soll es auch bleiben. So, ich lege mich jetzt zu meiner besseren Hälfte und träume süß von Magdeburg. Bis dahin behabt euch wohl und bleibt gesund! Steve Naghavi (Mittwoch, 12.10.2016, 01:27 Uhr, Küche, Esstisch neben einem knarrenden Kühlschrank)
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AND ONE in Magdeburg – 14.10.2016
AND ONE – Fotos und Gedanken zu Magdeburg Live im Alten Theater – 14.10.2016 „Warum immer Magdeburg?“ Diese Frage stellte neulich jemand bei Facebook. Die Antwort ist „FRAUEN“! So einfach ist das. In den frühen 90ern (wir noch alle Anfang 20) begannen wir unsere Streifzüge, bewaffnet mit einer handvoll EBM Songs und einem Master Fahrplan, der sich seither stündlich ändert. Wenn man es genau nimmt, sind wir also die Deutsche Bahn der Musikbranche. Heutzutage reisen wir organisatorisch bedingt aus allen Himmelrichtungen eher getrennt zu den Konzerten an. Doch früher, in Zeiten, wo man sich noch vor Resten der Berliner Mauer fotografieren lassen konnte und Görlitz von Hollywood das eine oder andere mal als Drehort für Filme aus dem 2. Weltkrieg herhalten musste, fuhren wir noch alle zusammen ein einem 9-Sitzer Bus durch unseren neuen Osten. Manchmal sogar nüchtern. Aus dem Bus heraus, beim einfahren in die City, konnte man also immer schon einen Blick auf die Menschen der jeweiligen Städte erhaschen. Und jedesmal, wenn wir in Magdeburg einmarschierten sagte Joke zu mir „Ey, merkste was?“. Und wir wussten beide, was damit gemeint war. Ich meine, der Osten hatte zwar schon immer 7,5 Millionen sexy Gründe, sich selbst zu feiern. Aber Magdeburg? TANTEN! An jeder verdammten Ecke TANTEN TANTEN TANTEN!!! Konnte das Zufall sein? Das war doch echt die 1. Liga! Wir, in unserem damaligen Alter eh noch völlig hormonell gestört hat das völlig überfordert und fühlten uns wie Rick, als er das erste mal einen Intershop von innen sehen durfte 😉 Eine tränenreiche Vergangenheit Magdeburg hat aber auch schon schwierige Zeiten mit uns hinter sich. Ich erinnere mich an ein anberaumtes Konzert in der Factory. Das Haus war ausverkauft, unsere Fans schon alle da, voller Erwartung und Freude, während ich in der Lobby des Intercity Hotels gesessen und tatsächlich geweint habe. Rotz und Wasser! Meine Stimme war weg. Komplett kaputt, und ich war der Einzige, der es zu diesem Zeitpunkt schon wusste. Körperlich absolut fit. Aber tanzen allein reicht leider nicht! So musste ich meinen Tourmanager, der mich abholen wollte allein und schweren Herzens wieder zurück schicken. Ich weiss nicht mehr, wer genau auf der Bühne die Durchsage gemacht hat und mit welcher Begründung die Leute damals konfrontiert wurden. Ich weiss auch nicht, welche Reaktionen der Ansager über sich hatte ergehen lassen müssen. Das Einzige, was ich heute noch weiss ist, dass wenn ich heute mit meinen imaginären Sohn am See Steine ins Wasser werfen würde und er mir die Frage stellt „Wenn du dein Leben noch einmal Leben könntest; Würdest du dann alles noch mal genauso machen?“. Mal abgesehen davon, das ich noch nie bei Fielmann gekauft habe, würde ich sagen „Nicht ganz, Ich würde von Anfang an den verdammten Arsch in der Hose haben, selbst auf die Bühne zu gehen um ein Konzert abzusagen, statt irgendeine arme Sau da rauf gehen zu lassen um ihn seinem Schicksal zu überlassen!“. Ich hätte ja leise sprechen können und mich so dieser Verantwortung stellen müssen. An diesen Tag musste ich wieder denken als ich jetzt morgens mit meinem Schatz auf den Regio nach Magdeburg gewartet habe. Ich muss jedesmal daran denken, wenn ich diese wunderbare Stadt betreten darf. Persernase braucht Freiraum Inzwischen fällt unsere Wahl der Konzerthalle auf das „Alte Theater“. Ich liebe große Bühnen und hier kann ich mich richtig austoben. Wir nutzen ja auch tatsächlich jeden Zentimeter einer Bühne. Es kann schon ein enormer Vorteil sein, wenn man beim Rennen von einer auf die andere Seite mit seiner Persernase nicht gleich an einer Betonwand zerschellt. Aber bevor es soweit war hatten wir natürlich noch so einige Dinge vor uns. Selbst im Backstage noch die obligatorischen Büroarbeiten, das gemeinsame Verändern der Setlist, Bügeln, Essen, Freunde und Fans treffen. Letzteres, fast wie immer pünktlich um 19 Uhr ist dann die Erlösung. Jetzt kann ich all den anderen Kram vergessen und mich wieder auf das konzentrieren, was And One eigentlich ausmacht. Fans! Und obwohl sie an diesem Abend eines miteinander verbindet. So ist doch jeder ein Individuum und hat so seine ganz eigene Geschichte mit uns. Mal saujung und gerade hammermann-mäßig in den Startlöchern und mal in unserem Alter. Teilweise seit 20 Jahren oder länger mit uns vereint. And One fest verankert als Soundtrack ihrer Erinnerungen an eine Zeit, die sie heute oftmals irrtümlich mit „früher war alles besser“ in eine sentimentale Schublade quetschen, nichtahnend, das der heutige Tag in wiederum 20 Jahren wahrgenommen wird als „Gott, waren wir jung“. Ok, zugegeben. Als ich diesmal ein paar echt rare Vinyplatten aus den frühen 90ern unterschrieben habe, die teilweise für 150 Euro oder mehr bei eBay ersteigert wurden, schossen mir schon ein paar Bilder durch den Kopf. Wie jung und unschuldig wir damals aussahen. Haben wir unsere Jugend wirklich voll ausgekostet? Ich glaube nicht wirklich. Das muss nachgeholt werden. Und zwar in 15 Minuten. Die bleiben mir nämlich jetzt zum Umziehen. • „Hoffentlich brauche ich keine 3 Anläufe für’s Krawatte binden“ • „Wird der Schnürsenkel diesmal ersatzlos reissen?“ • „Hab ich auch alle Schildchen von der Reinigung abgemacht?“ • „In welcher Tasche ist mein extra enger Slip?“ Es werde Licht! Letzteres kann in diversen Situationen auf der Bühne sehr hilfreich sein. Apropos! Habt ihr eigentlich unseren Hammermann auf der Bühne hängen sehen? Sieht aus wie aus Stein gemeißelt. Das ist das erste, was ich sehe, kurz bevor ich die Bühne betrete und am liebsten jeden einzelnen Gast begrüßen möchte, was mir ja während „U-Boot Krieg in Ost Berlin“ beim schlendern durch die Halle fast gelungen wäre. Den Song haben wir auch erst seit Magdeburg wieder im Programm, wie auch einige andere Songs, die während der Tour hin und wieder auftauchen. Von Jahr zu Jahr wird die Stimmung nicht nur in Magdeburg immer besser. Aber gerade in Magdeburg hab ich gemerkt, wie sehr es einen Unterschied macht, wenn die Bühne allgemein ein bisschen heller beleuchtet ist. Auch haben wir hier nach vielen, vielen Jahren mal wieder einen Verfolgerspot eingesetzt. Jetzt gibt es kein Entkommen mehr. Wenn ich jetzt eine Fresse ziehe kann es jeder sehen. Zu jeder Zeit. Und mit diesem glamourösen Lichtkegel darf ich mich für 2 1/2 Stunden so ein bisschen starmäßig fühlen. Glamourös und spektakulär waren auch Nicos Schuhe mit leuchtender LED Sohle. Wusste gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt. Ein Hauch von Las Vegas ging durch Magdeburg. Ein Hoch auf die Liebe! Hier wurde gefeiert, mitgesungen, gelacht und gerockt. Von dem kleinen Jungen, vorne auf den Schultern vom Papa, den ich für einen momentlang habe meinen Gesangpart übernehmen lassen, werdet ihr bestimmt noch viel hören. Er wird eines Tages auf derselbe Bühne stehen und später dann ganze Stadien füllen. Ich glaube an ihn! Jokes Song, „Most of the Tears“ von der Trilogie 2 (2017) kam heute noch stimmgewaltiger rüber und die Gäste können schon ahnen, was für Perlen von der „Joker“ noch so auf’s schwarze Deutschland losgelassen werden. Ob da die „Vibrator“ und die „Kontakt“ mithalten können wird sich zeigen 😉 So ziemlich am Ende haben wir dann noch unseren Freund René mit einem Geburtstagsständchen überrascht. Einige von euch kennen ihn als Sänger von Head-Less. Vor 16 Jahren hatte er in Dresden seiner Steffi auf unserer Bühne einen Heiratsantrag gemacht. Die stand heute übrigens immernoch neben ihn. Ein Hoch auf die Liebe, Freunde! Also wegen Liebesmangel konnten wir uns auch diesmal im Backstage nach dem Konzert nicht beschweren. Davon lag mehr als genug in der von meiner E-Zigarette mit Vanille-Duft veredelten Luft. Hier wurde wieder viel geschnattert, getrunken, gelacht und Selfies gemacht, die sogar ich als angenehm empfinde, wenn der brutale Smartphone-Blitz ausgeschaltet bleibt und ich weiterhin meine Frau mit bloßem Auge erkennen darf, die übrigens diese tollen Bilder von dieser Tour gemacht hat. So langsam treten die letzten Gäste ihre Heimreise an. Mit einem Lächeln im Gesicht natürlich 😉 Ich glaube, dieses verging mir selbst aber spätestens beim packen und vorbeiten zur Anfahrt ins Hotel zum schlafen. Denn mir ist klar. Morgen ist Dresden, das zweitkritischste Publikum nach Leipzig. Meine 8 Stunden Schlaf sind gut organisiert. Aber meine Stimme hat in Magdeburg schon ein bisschen gelitten. Wird alles gut gehen? Das liebe Leser erfahren sie im nächsten Teil unserer beliebten Reihe „Naghavi schweift aus“. Steve Naghavi (Mittwoch, 19.10.2016, 19:59 Uhr, Küche, Esstisch, nebenher Suppe löffelnd)
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AND ONE in Dresden – 15.10.2016
AND ONE – Fotos und Gedanken zu Dresden Live im Alten Schlachthof – 15.10.2016 Sieg für Dresden Und das auf ganzer Linie. Schon der Sportreporter im Radio auf der Taxifahrt in die Halle rief den Ausnahmezustand für die Landeshaupstadt von Sachsen aus. „5:0 für Dynamo Dresden!“. Elf Kicker hatten genau in diesem Moment unsere Tourauftakt-Stadt Stuttgart übelst zerlegt, zerhackt und abgefackelt! „Könnte das ein gutes Omen für heute Abend sein?“. Vom Fußball hab ich im allgemeinen ungefähr soviel Ahnung wie Angela Merkel vom U-Bahn Farschein kaufen. Doch hat mich das irgendwie mitgerissen und ich bekam richtig Lust, mir einen großen Kran zu besorgen um gemeinsam mit Dresden den Alten Schlachthof abzureissen! Angst um Beyond Obsession? Aber auch andere Gedanken überkamen mich beim überqueren der Elbe. Für einen kurzen Moment machte ich mir ein wenig Sorgen um „Beyond Obsession“, unserem Special Guest auf dieser Tournee. Erinnerungen wurden wach an 2008, wo unser damaliger Stargast „Alexander Marcus“ in dieser Stadt fast gelyncht wurde. Der Humor des Spaß Entertainers (der mittlerweile locker dieselben Hallen füllt wie wir) war wohl leider nicht so ganz kompatibel mit dem unseres Publikums, wie ich Anfangs noch gehofft hatte. Aber meine Sorge um „Beyond Obsession“ wird unbegründet sein. Im Gegenteil. Die Band, die meines Erachtens gerade mit „Moment of Truth“ ein Jahrzehnt Synthpop Album abgeliefert haben werden auch diesmal die AND ONE Gemeinde in ihren elektronischen Bann ziehen. Es kommt eben nur auf die richtige Atmosphäre an. Diese hat bei meiner Ankunft in der heiligen, schwarzen Tanzhalle schon von Anfang an gestimmt. Zum einen war da der weitläufige, gemütliche Backstagebereich, dessen Speisesaal mindestens genauso liebevoll angerichtet war wie bei Oma, wenn’s Kaffee und Kuchen gibt und sie ihre alten Geschichten zum x-ten mal erzählt, was nichts macht. Denn wir haben Oma ja trotzdem lieb und hören die Storys immer wieder gern. Und obwohl ich wusste, das ich heute Abend für unsere Backstage Gäste bestimmt genau diese niedliche, alte Oma sein werde freute ich mich auf all die Fragen, die ich zwar bestimmt schon sehr oft gestellt bekommen habe. Doch die Reaktionen auf meine Antworten sind nie vorhersehbar und sehr unterhaltsam. So kann es schon mal vorkommen, das ich auf die Frage nach einem gemeinsamen Foto mit „Auf keinen Fall!“ antworte und es dann erst so einige Sekunden dauert bis sie feststellen, das der Unterschied zwischen Alexander Marcus und mir so riesig dann doch nicht sein kann. Humor eben. Oma hätte ihre Freude gehabt 😉 Dann bin ich tot Doch bevor ich zu unseren Backstage Fans konnte, hatte ich noch mit etwas anderem zu kämpfen. Wieder mal – Die Stimme! Oh mann, ist es jetzt vielleicht doch das Alter? War mir doch früher immer egal, ob sie ganz da war oder nicht. Hauptsache Party machen und Deutschmaschinen-mäßig rumprollen. Aber heute? 2004 habe ich das erste mal angefangen, mir überhaupt über die Qualität der Stimme ernsthaft Gedanken zu machen und mit steigendem Erfolg wächst nicht nur der Anspruch des Publikums. Mein eigener Anspruch an die Gesamtdarbietung steigt ebenfalls an und damit wieder der Druck. Steigt der Druck an, dann nimmt die Lockerheit ab. Nimmt die Lockerheit ab, dann sinkt die Stimmung im Publikum. Sinkt die Stimmung im Publikum, dann kommen bald weniger Leute. Kommen bald weniger Leute, dann muss ich in eine noch kleinere Wohnung ziehen. Muss ich in eine noch kleinere Wohnung ziehen, dann ist die Wohnung zu klein für Julia und mich. Wohne ich nicht mehr mit Julia zusammen geht die Ehe vielleicht zu Bruch. Geht die Ehe zu Bruch ist mein Leben nichts mehr Wert. Wenn mein Leben nichts mehr Wert ist, dann bring ich mich um! Dann bin ich TOT! And One CD’s verkaufen sich plötzlich wie warme Semmeln und VNV Nation betonen mehrfach auf Facebook, das es ihnen so schrecklich nahe geht, was ihnen aber kaum einer glauben wird. Und das alles wegen belegten Stimmbändern heute Abend? Da muss es doch eine andere Lösung geben! Rettung naht. Nico kennt sich als Musikproduzent und Vocal Coach ja bestens aus mit solchen Problemen und so kam es, dass ich heute erstmals seine Dienste als „Doktor Hals im Glück“ in Anspruch nahm. In einem ablegenen Büroraum brachte er mir einige echt lustige Techniken bei, womit ich gezielt die Überreste des Vorabendkonzertes wieder los werden konnte. Das klang dann ungefähr so wie der Brunftschrei eines besoffenen Hirsches auf einer Achterbahn. Also lieber Fenster zu, bevor die Fans auf dem Hof, die sich gerade schon mit Joke und Rick vergnügen etwas mitbekommen. Auch gab er mir einige Regeln auf den Weg. Auf die Bühne gehören nun ein wenig Wodka zum Freiätzen der Stimmbänder, eine Flasche Bier für den Frust und 1 Liter lauwarmer Fenchel Tee. Bitte WAS? TEEEEEE?????? Wie uncool. „Steine sind Steine“ singen und in der Hand eine Tasse („schwuler“ darf ich ja nicht mehr sagen) Tee. Mir bleibt doch echt nichts mehr erspart. Na gut. Ich muss sagen, das alles hat wirklich sehr geholfen. Ach ja, und ich solle doch bis zum Konzert nicht mehr so viel reden. Joke sagt mir das übrigens aus eigenem Interesse seit Jahren! JA! Also die Musik im Speisesaal ein wenig leider drehen lassen und mich dann zu unseren Gästen gesellt. Wie immer um Punkt 19 Uhr. Da sind wir deutsch 😉 Und es war auch ausgerechnet der erste Tisch an dem zwei ganz besondere Fans mir gegenüber gesessen haben. Mareike und Jan. Der Mann sah sichtlich nervös aus und fuchtelte ein wenig in seiner Tasche rum. Ich musste sofort an John Lennon denken. Doch es kam anderes. Aus der Tasche zog er ein blaues, samtüberzogenes Kästchen. Der Inhalt. Ein Verlobungsring. Jan hatte sich diesen speziellen Moment ausgesucht, um seiner Mareike einen Heiratsantrag zu machen. Und ich mittendrin. Alles um uns erstarrte, wie als hätte man den Pausenknopf der Fernbedienung versehentlich gedrückt. Die Frau sah extrem überrascht aus und ich war bestimmt nicht der Einzige, der in diesem Moment dachte „Bitte jetzt bloß nicht Nein sagen!“. Oder sowas wie „Mensch Jan, darüber haben wir doch schon oft geredet“. Dann wär bestimmt nicht nur Jans Tag im Arsch gewesen. Bei mir steht die Liebe an allererster Stelle und das hätte mich noch später auf der Bühne beschäftigt. Aber sie sagte JA und die rund 30 im Raum versammelten Fans konnten erleichtert aufatmen. Ich fand die Idee herzergreifend und wünsche den beiden, dass sich beide noch in 30 Jahren an das Gefühl der Liebe erinnern werden, selbst wenn sie zum tausendsten mal die Fernbedienung in der Sofaritze versenkt hat oder er der Kellnerin zum wiederholten male beim Vorbeilaufen in den Hintern zwickt. Jan wirkte also sichtlich erleichtert, was man von mir nicht unbedingt behaupten kann. Es waren nur noch Minuten vor dem Konzert und mir schoss die Frage durch den Kopf, warum man diese Halle eigentlich „Alter Schlachthof“ nennt. Ok, kurze Versammlung vorm Bühnenaufgang, die Stimme mit russischem Halswasser geölt und RANDALE!!! Von sächsischen Engeln Die ersten Töne erklingen, die Jungs platzieren sich cool hinter ihre Dampfmaschinen und ich stürme energisch auf die Bühne wie einst der Moderator vom Glücksrad ins Fernsehstudio. Hier knallt es gerade mächtig. Blitz und Donner biblischen Ausmaßes und Dresden zeigt uns, wo unser Logo seinen Hammer hat. Es war schon immer geil in Dresden, aber schon die ersten schweißtreibenden Minuten ließen erahnen, dass diese Stadt sich heute und hier den Tourpokal holen wird! Ich fühlte mich wie in Watte gepackt. Die Tanzschritte fühlten sich so leicht an, als hätten mir zwei sächsische Engel sanft unter die Arme gegriffen, leicht schwebend über die Bretter, die für diesen Abend unsere ganze Welt bedeuten sollten. Auch hatten wir wieder viele Änderungen in der Setlist im Vergleich zur „Partnerstadt“ Leipzig im Programm. 11 Songs an der Zahl. Denn es waren heute wohl mehr Leute aus der Region angereist als vermutet. Ob die alle wegen Dynamo in der Stadt waren? Ähm, wohl kaum 😉 SEX Einen Konzertbericht selbst kann und will ich nachwievor nicht schreiben. Wie soll man das auch beschreiben. Ein detailierter Bericht, der meist nur in der Aufzählung der Bodypop getränkten EBM Schlager ausartet KANN jemanden, der nicht da war einfach nicht das nahebringen, was er an diesem Abend verpasst hat. Ich für meinen Teil kann nur berichten von dem, was wir empfunden haben. Stolz, Energie, Euphorie und die Gewissheit, dass dies einer dieser Tage sein wird, von denen wir in 100 Jahren noch bei Kaffee und Kuchen schwärmen werden. Wie Oma 🙂 Oh ja, die Schreie nach Pimmelmann und Klaus haben wir heute auch irgendwie gerne entgegen genommen. Alles war so wunderbar und hat für uns absolut gestimmt. Nicht, das es in Leipzig nicht auch sehr geil war. Nur hab ich es da ja selbst streckenweise zerredet, was ich hier in Dresden aber besser unter Kontrolle hatte, was bei Facebook auch schon mal mit „ganz schön Wortkarg“ kommentiert wurde. Dem konnte ich nur begegnen mit (Zitat): „Weniger Worte = Mehr Musik. Ausserdem ist Dresden selbst Schuld, wenn es uns bei soviel Power die Sprache verschlägt.“ Und so war es auch. Beim Sex ab und zu mal was geiles sagen hat ja was. Aber wenn man sich dabei unterhält oder flache Witze reisst (Steve in Leipzig), dann kann das mittendrin schon mal ein Abtörner sein. Nachdem wir also mit den vorläufigen Siegern dieser Tour zusammen gekommen sind, zogen wir uns geliebt und befriedigt zurück, um uns unserer nassen Klamotten zu entledigen. Es war Anfangs nämlich echt brühend warm in der Halle und wenn ICH das schon merke, der fast nie zu einem Handtuch greifen muss weil ich kaum schwitze, dann muss es für unsere Freunde da unten schon echt die Hölle gewesen sein. Umso erstaunlicher, mit welcher Ausdauer und in welchem Ausmaß die Abrissarbeiten stattgefunden haben. Respekt, Leute! Ein Seefahrer mit einem Herz aus Gold So kurz nach 0 Uhr, als ich zusammen mit Nico uns die Zeit mit unseren Backstagegästen Autogramme schreibend und sexy posierend gemütlich gemacht haben, erreichte mich die Nachricht, das Olaf, unser Sound Master, der für alles verantwortlich ist, was euch so brachial in der Halle um die Ohren fliegt, seit ein paar Minuten Geburtstag hat. Ich fühlte mich für einen Moment schrecklich, weil ich nichts davon wusste. Ich hatte das Gefühl, jeder wusste es, nur ich nicht. Mit einem schlechten Gewissen rannte ich also schnell den Flur hinunter in die Garderobe, wo auch schon kräftig angestossen wurde und Olaf nahm ich in seine starken Arme, was nicht ungefährlich ist. Olaf, ein Hüne von einem Seefahrer mit einem Herz aus Gold nahm mir meine Verspätung nicht krumm und so blieben meine Knochen heile. Die Tour kann also weitergehen 😉 Jetzt hatten wir ja ein paar Tage frei und so konnten wir noch schön in der Hotel Lobby das eine oder andere Glässchen auf Olaf trinken. Fast alle aus unserem Team waren da. Normalerweise geht man in so einer Profirunde automatisch auf diverse Probleme ein, die so ein Konzert mit sich bringen kann. Doch heute Nacht waren wir uns einig, dass es diesmal echt nichts zu meckern gab. Manchmal kann man das Ereignis einfach so stehen lassen wie es ist und sich zurücklehnen. Mal ein paar Minuten genießen und sich gegenseitig auf die Schultern klopfen. Warum auch nicht? Das Leben ist so verdammt kurz. Mit Nils von Beyond Obsession hab ich noch ein bisschen über Famillie, Liebe und Leben philosophiert. Hatten wir auf dieser Tour doch kaum Gelegenheit dazu. Sogar RICK hat bis fast zum Ende durchgehalten und ist diesmal nicht wortlos in den Fahrstuhl gestiegen um sich wie eine halbnackte Magier-Assistentin im Nebel vor den Augen enttäuschter Bandmitglieder aufzulösen. Unser Produktions-Gott David schlief schon halb weg und die hübschen Augen meiner Julia wurden immer kleiner. Kein Wunder, bei den Kilometern, die sie heute wieder mit ihren Kameras durch die Halle gesprintet ist, um für euch diese exklusiven Bilder zu machen. Ich glaube um 5 Uhr morgens haben wir dann sogar entschieden, noch einen Tag mehr im Dresdener Hotel dran zu hängen, um nach dem Magdeburg/Dresden Wochenende mal so richtig ausschlafen zu können. Kraft und Energie auftanken für die nächste Station – Hamburg! Während ich diese Zeilen schreibe wird mir klar, das wie heute Nacht schon packen müssen. Oh, wie ich das hasse! Ohne Checkliste würde ich morgen wahrscheinlich nur im Slip auf die Bühne gehen können. In diesem Sinne Lasst die Liebe in eure Herzen und geniesst jede verdammte Minute! Steve Naghavi (Donnerstag, 20.10.2016, 20:59 Uhr, Schlafzimmer, Bett, ohne Slip)
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And One in Hamburg – 21.10.2016
AND ONE – Fotos und Gedanken zu Hamburg Live in der „Großen Freiheit 36″ – 21.10.2016 Wieder irgendwie zu Hause! Ja, da wurden lebhafte Erinnerungen wach. Nun stand meine ehemalige Wahlheimatstadt auf unserem Speiseplan, in der ich so einige Jahre meines Lebens verbringen durfte. Hier habe ich gelebt, gelacht, geweint, getanzt, gefeiert und gelegen. Viel gelegen. So waren meine Hamburger Jahre nicht unbedingt die produktivsten in meiner Biographie und auch Beziehungstechnisch fühlte sich diese Zeit alles eher unausgereift an, so dass ich mich weder beruflich noch privat angekommen gefühlt habe. Aber besonders positiv habe ich die Menschen dort in Erinnerung. Sagt man den Nordis doch immer eher eine gewisse Kühlheit nach, so habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Gerade in Hamburg gilt, bist du freundlich – sind sie freundlich. Und warmherzig. Aber vor allem entspannt. Auch die schwarze Szene dort hat bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Jetzt könnte man natürlich argumentieren „Hey, du bist Steve Naghavi. Natürlich waren die stinkfreundlich zu dir“. Aber genau das ist der Punkt. Gerade in Hamburg hat man mich eben nicht behandelt als wär ich irgendwas Besonderes. *** Und lustigerweise (ich sitze gerade im Zugabteil) kam gerade als ich den letzten Satz geschrieben habe eine Dame vom Bahn Servicepersonal herein, um mir gratis Süßigkeiten anzubieten. Sie verlor kein Wort, zog eine Fresse und hat mich nach meiner Danksagung angeguckt als wär ich ein Stück Scheisse, zog dann wieder wortlos ab. Ja, Freunde – der Zug nähert sich langsam Berlin. Natürlich kann einem sowas auch in Hamburg passieren. So eine Unfreundlichkeit IST mir in 5 Jahren dort aber nie passiert. Zufall? Für diese Tournee haben wir uns wieder für die „Große Freiheit 36“ entschieden. Der Hauptgrund hierfür ist die Bühne. Sie ist nunmal größer als die in der Markthalle und bei meinem Bewegungsdrang ist jede räumliche Einschränkung eine Qual für mich. Ich liebe große Bühnen und letztendlich fülle ich auch jeden Zentimeter springend, tanzend und drehend aus. Auf kleinen Bühnen fühle ich mich wie ein armer Tiger im Zoo, der den halben Tag in einem viel zu kleinen Käfig nervös von einer in die andere Ecke läuft, dabei die Besucher anstarrt und keine Gelegenheit bekommt, seine volle Kraft zur Entfaltung bringen zu können. Und so freute ich mich schon morgens auf diese Bühne und auf euch! Aber zunächst hiess es wieder mal – Haare schneiden. Befindet sich neben Koffer packen und Reiserei direkt in meiner Top 3 der meistgehassten Faktoren einer Tour. Gerade die Rumfahrerei mag ich nicht. Und Fliegen schon mal gar nicht. Am liebsten hätte ich nen verdammten Knopf neben meinem Bett und wenn ich morgens aufwache und diesen drücke, dann befinde ich mich 1 Sekunde später bereits frisch gestriegelt in der nächsten Stadt direkt auf der Bühne uns sage dezent „SCREEEEEAM“! So war der Empfang in Hamburg wieder ein Erlebnis für sich. War es doch eine gute Idee, das wir uns als Opener dieser Tour „Für“ ausgesucht haben. Denn auch in dieser Stadt, die ja angeblich dafür bekannt sei, dass die Zuschauer schwieriger in Fahrt kommen sollen, rockte die Hütte von der ersten Sekunden an. Natürlich war auch Kult DJ „Paddy“ wieder mit am Start, den wir exklusiv in Hamburg wieder mit „Paddy is my DJ“ bespaßt haben. Wie immer an dieser Stelle kein Konzertbericht, da es mir nachwievor schwer fällt im nachinein ein Zeitfenster zu dokumentiere, in dem ich mich in einer Art Trance befinde. Wie in Watte gepackt und eben „Schwebend durch die Zeit“. Jeder Song ist ein echter „Timekiller“. Für mich vergehen diese in Sekunden. Alles läuft in Zeitraffer und meine Emotionen tanzen in einem warmen Vakuum Samba. Prost! Eher in Zeitlupe lief der Moment ab als ich beim Schluck aus meiner Teeflasche feststellen musste, das ich eine halbe Kippe im Mund hatte. Joke hatte meine Flasche einfach mal als Aschenbecher missbraucht, weil diese noch am Schlagzeug stand. Obwohl ich eigentlich kein Rachemensch (mehr) bin, so sollte dies nicht ungestraft bleiben. Also forderte ich, während ich bei „Most of the Tears“ am Drum stand von meinem Tourmanager eine brennende Zigarette, die natürlich ihren Weg direkt in den Cola/Whiskey Becher von Joke fand. Sein Gesichtsausdruck? Unbezahlbar 😉 Gedanken zur Konzertlänge Mit etwas mehr als 2 Stunden war Hamburg zwar das kürzeste Konzert der Tour (Bedingt durch die Gepflogenheiten der Halle), aber eben kein kurzes Konzert. Da fallen mir ganz anderen Kollegen ein wie z.B. Marylin Manson, der oftmals schon nach 11 oder 13 Songs torkelnd die Bühne verlässt, um seine Gage abzuholen. Dennoch. Würde ich eine Spielzeit als Favoriten nennen müssen, dann würde ich wahrscheinlich 2 Stunden und 15 Minuten nennen, bzw. maximal 2 1/2 Stunden. Warum? Da gibt es mehrere Gründe. Lasst mich das mal mit einer Kategorisierung von Gästen versuchen. „Hardcore Fan“ Für ihn kann es nicht lang genug gehen und er würde am liebsten von 200 möglichen Songs auch alle 200 hören. Ganz egal, ob ein AND ONE Konzert 2, 3 oder wie 2014 in Berlin ganze 4 1/2 Stunden dauert. Für ihn ist es immer „viel zu kurz“ und diesen Fan kannst du nur stoppen, wenn er völlig dehydriert und bewusstlos auf einer Trage ins Krankenhaus transportiert wird. Sein erstes Wort beim Erwachen aus dem künstlichen Koma wird lauten „ZUGABE!!!“ „Fan“ Er muss nicht unbedingt NUR ein AND ONE – Fan sein. Aber er liebt die Musik schon sehr und freut sich auf die Konzerte. Meistens reicht ihm ein Konzert pro Tour aus und er ist zwar traurig, wenn er mal eine Tour auslassen muss. Aber er kommt schnell drüber hinweg und freut sich halt auf die nächste Tour. Er ist mit einem 3 Stunden Konzert zwar nicht unbedingt überfordert, empfindet aber 2 bis 2 1/2 Stunden als angenehm und gibt in dieser Zeit alles und macht auch fleißig mit. „Gelegenheitsbesucher“ Er kennt nun wahrhaftig nicht alle Songs, die an dem Abend gespielt werden. Er kauft seine Tickets auch relativ kurzfristig, nachdem er sich überlegt hat, welche von den Bands, die in diesem Monat in seiner Nähe spielen, er besuchen möchte. Ist das AND ONE Konzert ausverkauft, so ist ihm das relativ egal. Geht er halt auf ein anderes Konzert. Er steht meist seitlich entweder in der Hallenmitte oder etwas weiter hinten. Er freut sich jedesmal, wenn er einen Song erkennt und für ihn wären 1 Stunde und 45 Minuten völlig in Ordnung. Ab 2 Stunden wird er schon etwas unruhig und wirft hin und wieder einen Blick auf seine Uhr aus Angst, seine letzte S-Bahn zu verpassen. Der Gelegenheitsbesucher fährt ja auch nicht weit und wohnt meisten nicht weiter als 50 Kilometer entfernt. „Mitgeschliffener Gast“ Dann gibt es also noch den „mitgeschliffenen“ Gast, der sich am Vortag nicht gegen ein „So, du kommst jetzt morgen mal mit und guckst dir das an!“ wehren konnte. Dieser kommt meist schon mit gemischten Gefühlen an und hört eigentlich ganz andere Musik. Er findet es „nett“ bis „überraschend gut“ und kommt wahrscheinlich das Nächste mal freiwillig mit. An seinem ersten Abend sind 1 1/2 Stunden völlig ausreichend. Ein Konzert mit Überlänge kann des positiven Effekt schon wieder zerstören weil er ja eigentlich fast keinen Song kennt und die Menge an Informationen irgendwann eine Reizüberflutung auslösen könnten. Ein 4 1/2 Stunden Konzert wie damals in Berlin kann sich negativ auslösen und das nächste mal macht er sich ernsthaft Gedanken, ob er sich das noch mal so lange geben möchte. „Früher war alles besser – Fan“ Dieser steht meist an der Bar oder ganz hinten. Er hat alle Alben von 1991 bis 1997 und trauert diesen Zeiten hinterher weil er nicht begriffen hat, das er ganz tief im Inneren seine eigene Vergangneheit vermisst, wo diese Musik als Soundtrack seiner Jugend gut funktionierte. Er hat sich die letzten 15 Jahre kaum mit der Band beschäftigt und kauft auch nichts mehr. Trotzdem kommt er, um seine Songs von damals zu hören. Aber selbst die können ihn nicht mehr so flashen wie früher. Der alte Club hat schon längst geschlossen und er hat vielleicht schon 2 Scheidungen hinter sich. Die Kinder sind groß geworden und Musik im Allgemeinen hat auch nicht mehr die selbe Funktion wie einst. Wenn es nach ihm gehen würde, dann würden wir 75 Minuten ein Set spielen, welches ausschließlich aus diesen alten Songs besteht. Natürlich gibt es noch viele andere Variationen, gemischt aus den genannten Kategorien. Es soll nur deutlich machen, das es gute Gründe hat, warum die meisten Bands durchschnittlich zwischen 1 1/2 und 2 Stunden spielen und man es als Band auch nicht übertreiben darf. Da kann sonst nach hinten losgehen. Wusstet ihr, das 2015 in Berlin fast 500 Leute weniger gekommen sind als im Vorjahr, wo wir 4 1/2 Stunden gespielt haben? Das ist kein Zufall. 2015 dann haben wir die Länge wieder halbwegs „normalisiert“, was in 2016 das ausverkaufte Tempodrom zur Folge hatte. Ausklang Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, also Hamburg ging dann also nach ca. 2 Stunden erfolgreich zu Ende und unsere Fans verließen mit durchaus positiven Gesichtsausdrücken die Halle oder gingen runter zur Aftershow Party, während die Techniker schon im Eiltempo die Bühne abgebaut haben. Denn Punkt 23 Uhr startet ja dort die reguläre Disco. Wir hätten zwar länger spielen können, wenn wir uns einen Wochentag ausgesucht hätten, aber so richtig geil ist das auch nicht. Wochenende ist irgendwie für alle geiler. Nachdem wir uns dann noch fast 2 Stunden im Backstage mit unseren Fans vergnügt hatten ging es dann auch wieder geschlossen ins Hotel. Wir hatten ja einen straffen Zeitplan. An diesem Wochenende standen 3 Konzerte in Folge an und groß Party machen ist hier einfach nicht drin. Aber zunächst fuhren wir dank Nicos Navigationssystem erst einmal komplett das falsche Hotel an, was natürlich in der genau entgegengesetzten Richtung sein musste. Ach naja, wer braucht schon Schlaf? Danke Nico!
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AND ONE in Düsseldorf – 22.10.2016
AND ONE – Fotos und Gedanken zu Düsseldorf Live im „Stahlwerk“ – 22.10.2016 Düsseldorf vs. Köln? Was ist nur so schlimm an Düsseldorf, liebe Kölner? Und liebe Kölner. Was stimmt denn mit Düsseldorf nicht? Wenn wir in Düsseldorf über die Bühne fegen, dann kommen nur wenige aus der Region um Köln und umgekehrt. Und das, obwohl beide Städte nur eine halbe Stunde voneinander entfernt liegen. Die Schlacht von Worringen liegt nun fast 729 Jahre zurück und im Fußball laufen die Spieler beider Vereine doch auch nur dem SELBEN Ball hinterher. Ich meine, in Berlin hatten wir sogar Gäste, die extra aus JAPAN angereist sind. JAPAN!!! Und nach meinen ersten Recherchen betrug ihr Reiseweg sogar knapp etwas über 40 Kilometer. Also sollten wir für 2018 wieder KÖLN vorübergehend zur neuen Landeshauptstadt erklären, gebt euch doch einen Ruck und wagt den schwarzen Katersprung nach Kölle. Taxiwecker Für 2016 stand jedenfalls wieder mal Düsseldorf auf unserer Speisekarte. Obwohl ich morgens vor der Abreise in Hamburg dann doch ganz schön müde war und schwer aus dem Knick gekommen bin, war ich guter Dinge. Wir hatten noch nie schlechte Erfahrungen mit Düsseldorf gemacht und die Vorfreude kann dieselbe Wirkung haben wie 2 Tassen Kaffee. Diese brauchte ich an diesem Tag aber nicht, denn richtig wach wurde ich bereits auf der Taxifahrt zum Bahnhof. Hatte ich schon erwähnt, das ich noch nie drauf klar gekommen bin, das die meisten Taxifahrer unentwegt den Fahrstil anderer Verkehrsteilnehmer lautstark kritisieren, während sie selbst aber fahren wie 18-jährige Fahranfänger auf Speed? Mein Gastauftritt bei Beyond Obsession Nach meiner Ankunft und einem ersten, netten Beisammensein mit unseren Backstagefans war es dann wieder Zeit, mich einzusingen. Und welcher Ort würde sich dafür besser eignen als die Bühne? Da macht doch singen am meisten Spaß. Vor allem, wenn die Vorgruppe bereits spielt. Ich bin mir sicher, dass Beyond Obsession nichts davon mitbekommen haben dürfte. Denn ich stand ja bei ihnen, direkt hinter dem schwarzen, halbdurchsichtigen Vorhang und habe einige ihrer Songs lautstark mitgesungen. Naja wenn man das so nennen kann. Die Texte kenne ich ja kaum (sogar noch weniger als die eigenen). Da der Vorhang von vorn beleuchtet war konnte ich die Band und euch ganz deutlich sehen, nur ihr mich nicht. Witzig fand ich den Moment, als ich zwischen zwei Songs „Nils, I love you“ gerufen habe und der nur verwirrt in Richtung André, seinem Keyboarder geschaut hat. So macht Einsingen irgendwie Spaß 🙂 Weniger Worte, mehr Musik Nach einem Glässchen „russisches Halswasser“ und ein paar Fan-Knuddel-Momenten hiess es dann auch endlich wieder für uns „Vorhang auf für die Bodypopper aus Berlin“. Heute hatten wir wieder ein etwas längeres Set am Start und Joke liess es sich am Ende nicht nehmen, mitten in Düsseldorf „Mer losse d’r Dom en Kölle“ zu singen. Natürlich gemeinsam mit dem Publikum. Also so groß kann die Kluft zwischen den beiden Städten ja dann doch nicht sein 🙂 Allgemein glaube ich, war ich auf diesem Konzert etwas wortkarger als man es von mir gewohnt war. Diesmal stand die Musik doch mehr im Vordergrund. Aber es ist eh nie vorhersehbar, wie interaktiv ich die Show gestalte. Das hat natürlich den Vorteil, das man sich bei mir immer sicher sein kann, das hier nichts einstudiert oder geplant ist. Rede ich weniger, so muss das nicht zwangsläufig heissen, das ich keine Lust habe. Vielleicht ahne ich schon, das meine sonst flachen Witze an diesem Abend vielleicht viel zu flach wären oder mir fällt gerade nichts spontanes ein. Manchmal mächte ich mich selbst auch nicht raus bringen. Stecke dann viel zu tief in der Musik drin und bin voll im Flow. Die Stimmung in der Halle war gut, keine Frage. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob das Stahlwerk wirklich die beste Location zum abfeiern ist. So mancher Gast hat so seine Probleme mit dieser Konzerthalle und so würde es mich nicht verwundern, wenn es mitunter auch daran liegen könnte, das ich das Gefühl nicht los wurde, das das Publikum heute etwas schwieriger zu greifen war als sonst. Denn die ganz große Party war’s glaube ich nicht. Das Setlist Experiment Das genaue Gegenteil hatten wir zuvor in Dresden erlebt. Dort war die Stimmung von Anfang an selbst für uns überraschend frenetisch. Wie die meisten von euch wissen, spielen wir fast in jeder Stadt unterschiedliche Setlists. Kein Tag ist wie der andere. Nur wollten wir unbedingt dahinter kommen, was denn in Dresden so anders war und wie das passieren konnte. Also hatte ich ausnahmsweise kurz vor Düsseldorf die Idee, expermenteller weise fast exakt die selbe Setlist zu spielen wie in Dresden. So wie wir die Bühne betreten hatten, so wie wir das Publikum begrüsst haben, die Show, einfach alles war mit Dresden identisch. Nur eben die Stimmung war eben anders. An der Region selbst kann es eigentlich auch nicht liegen, da wir die Tournee davor ja in Köln gespielt hatten und dort Dresden-ähnliche Zustände herrschten. Auch der Wochentag (Samstag) war derselbe. Bleibt für mich nur noch die Location als Erklärung. Wie dem auch sei. Das hier ist meckern auf ganz hohem Niveau. Denn trotz der Unterschiede ist die Stimmung im Vergleich zu vielen anderen Hightlights aus der schwarzen Szene immer noch überdurchschnittlich gut. Auch in Düsseldorf. Wie ist denn eure Meinung dazu? Gern ein paar Zeilen dazu in den Kommentaren. Allein mit mir Nach gut 2 Stunden und 45 Minuten Konzert also kurz verschnauft und ab ins Backstage. Die Jungs mischen sich meistens schon direkt danach unter unsere Backstagegäste, während ich immer so meine 20-25 Minuten alleine in der Garderobe brauche, um runter zu kommen. Ich befreie mich von den nassen Klamotten, esse ne handvoll Süßigkeiten, die vor dem Konzert tabu waren und denke über den Konzertverlauf nach. Ich geniesse die absolute Stille. Das ist auch der Moment, wo ich meine eigene Leistung beurteile und in Frage stelle. Ich frage mich, ob ich alles gegeben habe und analysiere die Fehler, die ich gemacht habe. Was hätte man besser machen können und welche Sprüche hätte man sich sparen können. Was kam gut an und was war daneben? Natürlich habe ich auch darüber nachgedacht, das in Düsseldorf im Vergleich zu den bisher gespielten Städten irgendwie der Wurm drin war. Wenn so etwas mal passiert, suche ich erst einmal die Schuld bei mir. Aber gerade die Tatsache, das wir alles exakt so gemacht hatten wie in Dresden stimmte mich nachdenklich. Ich weiss nicht, ob es da einen direkten Zusammenhang gibt, aber beim anschließenden Selfies machen und Autogramme geben meldete sich irgendwie mein Magen und ich fühlte mich nicht besonders gut. Das Fan Meeting viel mir deswegen schwerer als sonst. Die Lautstärke im Raum wirkte doppelt so laut und mir fällt auf, das ich mehr gesessen als gestanden hatte. Ich hatte ja noch ein Konzert am nächsten Tag vor mir (Frankfurt) und dann fange ich auch noch gleichzeitig an, mir darüber Sorgen zu machen. Bin ich morgen wieder fit? Wird es schlimmer oder ist in einer Stunde schon wieder alles gut? So sollte es dann auch sein. Zwischendurch hab ich mich dann noch einmal kurz in die Konzerthalle begeben, wo fleißige Auf- und Abbauhelfer bereits damit beschäftigt waren, alle Spuren des Spektakels zu beseitigen. Es sind die Leute, die als erstes da sind und als letztes gehen. Die, die wirklich schuften und für die Schlaf ein unerreichbarer Luxus ist. Die stillen Stars des Abends, denen sonst kaum jemand dieselbe Beachtung schenkt, wie der Band. Nicos Glastür-Duell Nach einiger Zeit ging es mir wieder besser und ich war bereit für eine sehr ungewöhnliche Nachricht, die mir beim quatschen mit den Fans von meinem Team ins Ohr geflüstert wurde. „Nico ist auf dem Weg Krankenhaus!“. Ähm, wie bitte? Ok, schnell alles stehen uns liegen gelassen – „gebt mir ein paar Minuten, ich bin gleich wieder zurück“ und ab ins Büro, um heraus zu finden, was passiert ist. Es hiess, Nico hätte in seiner Euphorie den Kampf mit einer Glastür verloren und es hätte ihn wohl übel an der Stirn erwischt. Ein Krankenwagen war wohl auch schon da und die hätten ihn mitgenommen. Das hat mir natürlich große Sorge bereitet. Nicht, weil ich das morgige Konzert gefärdet sah, sondern weil es Nico war. Mein Freund! Und so gab es eine erste Krisensitzung und ich wollte soviel Informationen wie möglich haben. Man riet mir davon ab, jetzt ins Krankenhaus hinterher zu fahren, denn ich hätte dort ja nicht nützlich sein können und es sei wohl auch alles nicht so schlimm, wie es sich anhört. Die Wunde musste wohl wieder geflickt werden und Nico sei den Umständen entsprechend auch soweit in Ordnung. Nun bin ich von Natur aus aber ein relativ misstrauischer Mensch und ich wusste, das Nico mit dem eigenen Auto angereist war. Selbst wenn die das wieder flicken und er sich am nächsten morgen fit fühlt. Wer kann denn garantieren, das er nicht doch einen latenten Schaden davon getragen hat und am nächsten Tag hinter dem Steuer zusammenbricht. Gehirnerschütterung? Blutgerinsel? Vom Büro aus habe ich mehrmals versucht, ihn zu erreichen. Ohne Erfolg. Nachdem ich mich dann noch ein Weilchen zu unseren Fans gesellt hatte hiess es, er sei bereits im Hotel angekommen und so rief ich dort an. Da hiess es, das interne Telefonsystem würde nicht funktionieren und man könne mich nicht durchstellen. Ich wollte aber unbedingt verhindern, das er am nächsten Morgen allein ins Auto steigt und so beschloss ich, ins Hotel zu fahren. Etwas früher also als sonst. Klop Klopf! Er machte die Tür auf und schien tatsächlich ganz ok zu sein. Auf seiner Stirn klebte jetzt also ein attraktives Pflaster, welches die Wunde verdeckte, die man wohl auf sehr profesioneller Weise „repariert“ hatte. Ich teilte ihm mit, das Eladi, unser gemeinsamer Freund und Bandfee morgen sein Auto fahren wird und er sich auf dem Beifahrersitz ausruhen soll. Und dieser Punkt war nicht verhandelbar! Aber wie immer muss man sich bei solchen Vorkomnissen die Frage stellen, was alles NICHT passiert ist. Es hätte ja schlimmer kommen können. Die Sache ist noch mal gut ausgegangen. Grünes Licht für Frankfurt!
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AND ONE in Frankfurt – 23.10.2016
AND ONE – Fotos und Gedanken zu Frankfurt Live im „Batschkapp“ – 23.10.2016 Vom Feind zum Freund „Hassliebe“! Ein besseres Wort fällt mir nicht ein, wenn es darum geht, meine Gefühle, die ich Anfang der 90er Jahre gegenüber Frankfurt hatte zu beschreiben. Denn was die etwas jüngeren unter euch vielleicht gar nicht mehr wissen. Es herrschte eisige Kälte zwischen Berlin und Frankfurt. Diese Städte stritten sich damals energisch um die Position des Platzhirschen in Sachen Elektro Hochburg. Während sich Plattenlabels wie Zoth Ommog oder ZYX (Frankfurt) und Machinery Records (Berlin) weitgehenst um eine diplomatische Beziehung bemühten, ließen Musiker beider Städte es sich nicht nehmen, sich gegenseitig ab und an mit Dreck zu bewerfen. Und da muss ich mich selbst leider auch dazu zählen. Ich wertete damals Musiker in Frankfurt in einem Interview ab, in dem ich so etwas wie „Die in Frankfurt sind eher Programmierer als Musiker“ von mir gab, was auch prompt vom dortigen Szene-Pabst und Labelchef Talla 2XLC per Fax an das Berliner Label Machinery mit den Worten „Man schiesst nicht gegen Gleichgesinnte!“ kommentiert wurde. Fortan wurde das Thema AND ONE in der Frankfurter Region auch ein wenig, sagen wir mal „sparsamer“ behandelt. Gäääääähn! 1993 spielten wir im Rahmen unserer „Spot“-Tour dann im Frankfurter „Negativ“ vor exakt 93 zahlenden Gästen. Das dies das schlechtbesuchteste Konzert seinerseit war, war nicht mal das Schlimmste. Wir haben schon vor wesentlich weniger Leuten tolle Partys abgefeiert. Doch hier im „Negativ“ standen die meisten Gäste nur rum, teilweise mit verschränkten Armen, so nach dem Motto „Gäääähhhn!“. Und das zu einer Zeit, wo wir in Berlin bereits schon über 1000 Leute mit der gleichen Show in Feierlaune gebracht haben. Also hier in Frankfurt war echt der Wurm drin und mir blieb nichts anderes übrig, als diese Stadt künftig zu meiden. Lange. Sehr lange! Das Comeback Ganze 13 Jahre sollte es dauern, bis ich mich zu einem zweiten Versuch durchringen konnte. Und so kam es, das wir im Jahre 2006 erstmals wieder die heilige Stadt ansteuerten, in der einst der vom Elektro Pabst Talla 2XLC regierte, vatikanöse „Techno Club“ für die Ansagen, was In und was Out ist zuständig war. Jetzt schien AND ONE hier also wieder „In“ zu sein. Die ausverkaufte „Batschkapp“ tobte, tanzte und feierte mit uns. Und ganz sicher waren auch Gäste darunter, die uns 1993 einst etwas eisiger empfangen hatten. Diesmal also ein voller Erfolg und es sollte auch nicht das letzte Konzert dort gewesen sein. Mit meinem Solo-Programm „Steve Naghavi – Live & Relaxed“ musste ich jetzt für 2017 leider auf Wiesbaden ausweichen. Das hatte aber andere Gründe. Keine passende Location zum angesetzten Termin. Hoffe also, die üblichen Verdächtigen dort auch wieder zu sehen. Das Fan-Meeting konnte was! Was ich noch sehr bemerkenswert an Frankfurt finde ist die Atmosphäre im Backstage, zusammen mit den Fans. Ich hatte das schon 2015 bemerkt, aber dieses Jahr stand für mich fest, das es kein Zufall war. Nicht, das es in anderen Städten nicht genauso schön war. Aber die Frankfurter haben mit ihrer entspannten Art die Nase ganz weit vorn und es ergab sich so etwas wie eine interesannte Kombination aus Pressekonferenz und Plaudern aus dem Nähkästchen mit allen zusammen. Ich saß da so auf dem Sofa und alle um mich herum. Mir wurden Fragen gestellt, die ich total gern beantwortet habe und ich war mehr als sonst in Redelaune, da der allgemeine Schallpegel im Raum dies auch zuließ. Manchmal ist es im Backstage, auch bedingt duch die Bauweise der jeweiligen Örtlichkeiten, ganz schön laut, so dass ich Mühe habe, in normaler Lautstärke sprechen zu können. Das ist aber notwendig. Denn wenn ich zu laut rede, dann geht das extrem auf die Stimme, die ich ja oft noch für den nächsten Tag brauche. Je höher der Alkoholpegel einiger Gäste, desto lauter wird es meist auch. Gerade nach Konzerten, wo die Euphorie noch deutlich hörbar ist. Also wenn sich alle in normaler Lautstärke unterhalten ist das für mich immer ein wenig entspannter. In Frankfurt haben die Leute sogar untereinander total Rücksicht genommen und niemand ist dem anderen ins Wort gefallen. Ich fands total angenehn und wollte gar nicht mehr weg. Hoffe ich sehe euch in Wiesbaden auf der Solo Tour wieder. Leider sind hier die Backstagepässe auf 15 limitiert, so dass nicht mehr alle rein können. Aber ähnlich streng sind die Pässe auch in allen anderen Städten reduziert, da die Hallen hier auch kleiner sind und die Hallenbesitzer hier strengere Regeln haben. Wer glaubt, das die Atmosphäre im Backstage mit dem Konzert vergleichbar war, der täuscht sich. Denn wie gewohnt, präsentierte sich Frankfurt auch dieses Jahr wieder als gestandenes Mitmachpublikum mit „SCREAM“-Lizenz! An dieser Stelle wie immer kein Konzertbericht von mir. Hatte schon immer Probleme damit, etwas in Worte fassen zu müssen, was man eben nicht mit Worten beschreiben kann. Hart im Nehmen Nico, dessen Stirn sie im Krankenhaus noch in der Nacht zuvor geflickt hatten („Das Glastürmassaker von Düsseldorf“), hatte sich auch schon wieder gut erholt. Jedoch musste er von nun an mit einem riesen Pflaster über den Augen leben. Und ich hatte schon angefangen darüber nachzudenken, wie dir dieses kleine optische Makel zumindest für Berlin, wo wir wieder Aufnahmen für die DVD machen wollten, kaschieren können. Beim singen seines „Somebodys Song“ schien ihn der Vorfall zumindest schon hier in Frankfurt nicht weiter negativ beeinflusst zu haben. Er ist ziemlich hart im Nehmen. Er ist aber auch nicht der talantierteste in Selbstschonung und ich hoffe, das ihm das Schiksal das nicht eines Tages in Rechnung stellen wird. Nun ging mit Frankfurt auch das letzte Konzert unseres 3er Blocks zu Ende. Es ist nicht ganz ohne Risiko, 3 Konzerte dieser Art in 3 aufeinander folgenden Tagen zu spielen. Schlaf, Ernährung und die Vermeidung von Stress sind nur einige Faktoren, die mit Disziplin aller Beteiligten streng ernst genommen werden müssen, damit es nicht irgendwann heissen muss „wegen gesundheitlichen Gründen verschoben“. Einen kleinen Umtrunk im Tourbus konnten wir uns alle aber an diesem Abend geben, da wir ja nun einige Tage frei hatten, bis wir dann den Endspurt auf Hannover und letztendlich Berlin in Angriff nehmen konnten. Fazit Wenn ich bedenke, das die heutige, durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes in Deutschland 78 ist und mein Leben demnach nur 28.470 Tage dauert, dann bin ich froh, dass diese 0,003% meiner Lebenszeit zumindest in diesem Leben in Frankfurt genau so stattgefunden hat und ich hoffe, das meine restlichen 41,02% ähnlich verlaufen werden. In diesem Sinne Euer Steve

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AND ONE in Hannover – 28.10.2016
AND ONE – Fotos und Gedanken zu Hannover Live im „Capitol“ – 28.10.2016 Wir schreiben das Jahr 1991. AND ONE hatte noch nicht mal ein Album auf dem Markt. Lediglich eine Single namens „Metalhammer“ hob damals bereits in sämtlichen Szene Clubs in Deutschland ihr Beinchen und markierte unsere Duftmarke an jeder dunklen Ecke. Präsident Bush besorgte sich ein paar Liter Öl, welches ihm nicht gehörte und wir arbeiteten bereits fieberhaft an unserer 2. Single „Aus der Traum“ als wir einen Anruf aus Hannover bekamen. Kai Hawaii und Ecki Stieg, die in dieser Region den Ton angaben eröffneten uns die Möglichkeit als Opener auf dem 2. „Festival of Darkness“ zu spielen. Es sollte unser erstes Konzert in jener Stadt werden, die uns bis dato auf der Landkarte noch gar nicht so ins Auge gestochen ist. Obwohl wir schon mehrere Konzerte erfolgreich in Berlin bestritten haben, so war dieses Festival in Hannover der erste Karriere Pusher. Adrenalin pur. Ich weiss nicht, ob es 2000 oder 3000 Leute waren. Aus meiner Sicht war es ein Meer voller Menschen und ich kann noch immer nachfühlen, wie es sich für eine junge Band anfühlen muss, wenn sie sich bei uns im Vorpgrogramm das erste mal vor einem großen Publikum vorstellen können. Ganz in der Nähe liegt Hildesheim. Das Gefühl, hier auf der Mera Luna Bühne zu stehen ist zwar echt gigantisch. Doch lässt es sich nachwievor nicht vergleichen mit dem, was Hannover seinerseit in mir ausgelöst hat. Es ist eben eine Stadt mit einer ganz besonderen Bedeutung für mich und obwohl sie nicht unbedingt die erste Wahl für internationale Acts ist, so verbindet uns eine lange Live Tradition und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Ecki Stieg („New Wave Mother“) und Kai Hawaii haben uns dieses Jahr auch wieder im Backstage beehrt oder genauer gesagt, WIR haben SIE in IHREM Backstage beehrt. Denn das Capitol haben die beiden garantiert schon gefühlt einige hunderttausend mal mehr von innen gesehen als wir. Auch Lorenz Macke hat uns endlich mal Backstage besucht. DJ, Szene-Guru und einer unserer wichtigsten Bandberater. Gerade in Krisenzeiten ein treuer Wegbegleiter. Seit 1991 hat er schon unzählige AND ONE Konzerte gesehen, so wie auch dieses Jahr im Hannoveraner „Capitol“. Es war das vorletzte Konzert unserer Tour und das direkt vor Berlin. An so einem Tag gehen einem besonders viele Gedanken durch den Kopf wie „Hoffentlich segel ich nicht ausgerechnet heute von der Bühne“ oder „Kommen wir alle rechtzeitig ins Bett“? Auch mach ich mir so meine Gedanken über die Simme. „Hoffentlich überreize ich sie heute nicht“. Jedes Konzert ist mit Risiken verbunden. Es können immer Dinge passieren, die eine Fortsetzung der Tour unmöglich machen. Diese Angst reist immer mit und beschäftigt nicht nur mich. Auch Fans denken nicht selten darüber nach, ob das bevorstehende Konzert in ihrer Stadt auch wirklich stattfindet oder ob es verschoben oder abgesagt werden könnte. Aus welchem Grund auch immer. Ist ja nicht so, dass so etwas noch nie passiert wäre. Aber diesmal ist wieder mal alles gut gegangen. Auch der kleine Junge, den ich bei Techno Man auf die Bühne geholt habe ist heile geblieben und wurde von mir ordnungsgemäß und unversehrt wieder dem Papa im Publikum übergeben. Insgesamt war es ein sehr spaßiges Konzert und die Hannoveraner ein sehr freundliches Publikum. Es war auch ein bisschen voller als sonst und die Vorfreude auf 2018 begann schon kurz nach dem Konzert. Hannover, immer wieder eine Freude 🙂 Euer Steve

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AND ONE – Fotos und Gedanken zu Berlin Live im „Tempodrom“ – 29.10.2016

Meine Empfehlung

Mit diesen Fotos des AND ONE Konzertes im Berliner „Tempodrom“ geht unsere Fotoserie aller 12 Städte (insgesamt über 1000 ausgewählte Fotos) zu Ende und ich möchte mich vom ganzen Herzen bei meiner Frau und Profi Fotografin Julia Herzsprung für die Mühe und die tollen Ergebnisse bedanken. Solltet ihr irgendwann mal professionelle Bilder von euch haben wollen, egal ob Portraits, Paarfotos, Hochzeiten, Famillienfotos etc., so werft doch mal einen Blick auf www.Herzsprung-Foto.de oder liked ihre Seite. http://www.facebook.com/HerzsprungFoto/

Ich bin ein Berliner!

Berlin ist die unumstrittene Hauptstadt von AND ONE! Hier gaben wir einst im „Ecstasy“ unser erstes Konzert vor einer handvoll Leuten und in dieser kultbehafteten Stadt werden wir vermutlich auch irgendwann mal unser letztes Konzert geben. Aber das hat noch Zeit. Ich hab kein Problem damit, euch noch mit 70 Jahren den Techno Man zu machen. Wenn’s sein muss auch auf Krücken oder im Rollstuhl. Mir egal. The Show must go on!

Nun, war es also wieder soweit. Ich hab keine Ahnung, wie oft wir in den 27 Jahren schon in Berlin gespielt haben. Ich weiss nur, das es jedesmal etwas ganz Besonderes ist. Nicht nur für uns. Auch das Publikum kann es fühlen und es scheint so, als sind wir bereits zu einer Generationen Band herangewachsen. Das geht los bei Kids, die von ihren Eltern mit AND ONE musikalisch „erzogen“ worden sind und endet bei Fans der ersten Stunde, die schon mal 1955 als Geburtsjahr in ihrem Ausweis zu stehen haben. Einige von euch sind sogar schon Großeltern. Andere Fans wiederum sind vor wenigen Jahren erst eingeschult worden und kritzeln eifrig „AND ONE“ auf ihre Schulmappe.

Was für eine Halle

Während ihr noch am Frühstückstisch eure leckeren Samstagsbrötchen verspeist habt, ging es im Tempodrom bereits ordentlich rund. LKW’s wurden entladen und Aufbauhelfer lief der Schweiß ins Gesicht, während sie z.B. die Bühne um einige Meter für uns verbreitert haben. Das wollte Naghavi so! Die Standardbühne dort ist mir nämlich mit 16 Metern nicht groß genug. Ich liebe große Bühnen und so wollte ich da wirklich jeden Zentimeter voll auskosten. Apropos Kosten. Für das, was die Erweiterung kostet könnte man eigentlich für 2 Wochen nach Malle fliegen. Aber egal. Ich wollte einfach nur, dass es toll aussieht. Und davon konnte ich mich bei meiner Ankunft auch überzeugen.

14:30 Uhr:

Nach unserer entspannten Bahnfahrt von Hannover nach Berlin hiess es „Raus aus dem Taxi – Ran an die Fans!“ Manchmal warten vor der Halle schon die ersten Besucher, viele Stunden vorm offiziellen Einlassbeginn, um vielleicht mit ein bisschen Glück das eine oder andere Foto mit einem der zu diesem Zeitpunkt noch ungestylten Protagonisten des Abends erhaschen zu können. Leider hab ich dafür immer nur sehr wenig Zeit, da der Zeitplan des Tages schon sehr straff ist. Aber ein paar Minuten waren diesmal schon drin, bevor ich dann zum ersten mal das Tempodrom betreten konnte. Diesmal nicht als Konzertbesucher, sondern endlich mal als Gastgeber. Wie geil!

Besonders wichtig erschien mir im Vorfeld dieser Entscheidung der Umstand, das ich das Gefühl hatte, es wäre langsam an der Zeit, unseren Gästen auch Sitzplätze anbieten zu können. Schließlich bin ich selbst als Konzertbesucher jemand, der lieber im sitzen genießt und ich konnte mir einfach nicht vorstellen, das es nicht genug Leute gibt, die ihr Konzerterlebnis nicht auch auf genau diese Art und Weise erleben wollen. Ich glaube, ich lag mit meinem Gefühl richtig. Denn der Sitzbereich, der ungefähr 60% der Gesamtkapazität an diesem Abend ausgemacht hat, war schon nach relativ kurzer Zeit komplett mit Leuten besetzt, während im Innenraum noch Platz war. Das Verhältniss Sitz/Stehplatz ging voll auf und fast alle waren zufrieden damit. Gerne wieder.

14:42 Uhr:

Es ist zwar nicht so, als hätte ich zu diesem Zeitpunkt noch nie eine aufgebaute AND ONE Bühne gesehen. Aber beim betreten der Halle konnte ich meine Begeisterung über die Bühnenoptik nur schwer verbergen. Alle waren beeindruckt. Gerade der zantrale Blickfänger, der riesen Hammermann hat schon ganz schön was her gemacht. Das Team war ziemlich entspannt, weil bisher alles reibunglos verlaufen war und so war einfach nur zu hoffen, das das auch so bleiben wird.

15:49 Uhr:

Nun beginnt auch der Soundcheck für die Band. Heute hatten wir zur Zugabe etwas Besonderes vor. Wir wollten Akustisch hinten am Mischpult etwas zum Besten geben, wussten aber bis vor kurzem noch nicht, welcher Songs aus unserer Jugend dafür herhalten sollte. Olaf, unser Soundmann hatte schon vor wenigen Tagen die Idee, das „Dadada“ von „Trio“ eine gute Wahl sein könnte. Und so kam es, das wir Nachmittags in Berlin noch völlig verunsichert darüber diskutiert haben, ob dies technisch überhaupt machbar sei. Live-Gitarre, ein altes, kleines Handkeyboard und ein Text, den von uns offenbar niemand so richtig auswendig konnte. Egal. Beim Soundchek jedenfalls schien es so, als wäre es den Versuch wert und wir hatten schon jetzt unsere wahre Freude damit.

16:36 Uhr:

Nachdem die Maskenbilderin damit fertig war, Nicos Glastüren-Flirt von Düsseldorf mit reichlich Makeup und Profitricks zu kaschieren (fetter Pflaster auf der Stirn), machten wir uns gemeinsam an die Setlist, um noch ein paar Feinheiten zu diskutieren. Das kann unter Umständen schon mal ein Stündchen in Anspruch nehmen. Gerade in Berlin wollten wir uns keine Fehler erlauben.

17:30 Uhr:

Vor dem Tempodrom bildeten sich schon endlose Schlangen und glücklicherweise hat das Wetter auch mitgespielt. Wer will schon eine halbe Stunde im Regen stehen. Wie immer in der schwarzen Szene, bildeten sich sehr disziplinierte Zweierreihen und es gab null Gedränge oder Pöbeleien. Ein bisschen Chaos gab es aber bei der Bändchenvergabe für unsere Gäste und VIP Backstagegäste. Die wurden irgendwie andauernd von einer zur anderen Kasse und wieder zurück geschickt. Irgendwie nicht optimal organisiert. Das machen wir das nächste mal besser. Im großen und Ganzen muss ich dem Personal vom Tempodrom (Ordner, Kassenpersonal etc.) mal ein Komliment aussprechen. Die waren alle sehr freundlich zu unseren Gästen und fingen nicht an zu übertreiben, wenn mal einer aus der Reihe tanzte. In anderen Hallen haben wir das auch schon ganz anders erlebt.

18:52 Uhr:

Heute begaben wir uns schon ein bisschen früher als sonst zu unseren Backstage-Gästen. Bis zum Konzert waren es gerade mal etwas mehr als eine Stunde und so richtig konnte ich meine Angespannheit auch nicht überspielen. Eigentlich auch ein gutes Zeichen. Denn wer vor einem Konzert nicht aufgeregt ist, der liefert entsprechen „cool“ ab und der Funke springt kaum über.

19:00 Uhr:

Auch Beyond Obsession beginnen nun ihr letztes Konzert auf dieser Tour als Special Guest. Nils hatte sich heute extra fein gemacht und verstand es von Anfang an, das Publikum mitzureissen. Dieser würrige Opener von heute wird der Headliner von morgen sein. „Moments of Truth“ heisst ihr aktueller Longplayer und ich kann nur jedem, der sie noch nicht kennt, empfehlen, die Jungs mal auf ihrer Webseite http://www.beyondobsession.de/ zu besuchen!

19:27 Uhr:

Zurück in der Bandgarderobe schnell noch ein paar private Gäste begrüßt und dann ging es auch schon gleich ans Umziehen. Man glaubt kaum, wie schnell die Zeit bis zum Konzert vergeht.

20:00 Uhr:

AND ONE!

22:35 Uhr:

Das war’s. Die Tour 2016 ging zu Ende und Berlin war ein tolles Spektakel. Viele Worte will ich nicht über das Konzert selbst verlieren. Ist doch wie nach richtig gutem Sex. Man schaut sich in die Augen und weiß einfach Bescheid 🙂

Danke für alles, ihr Lieben!

Steve

zur And One Spezialseite
And One Tourtagebuch

And One Setlisten

Musikgruppe And One
Setlisten

*** Setliste And One Berlin 29.Oktober 2016 (gepostet von Steve 31.12.2016)
**Aufnahmen für die „AND ONE – NEW LIVE – keiner fühlt’s wie wir!“ DVD fanden in Berin statt, die Setlist aus dem Tempodrom gemäß Ausdruck-Setliste
Für
Timekiller
Zerstörer
Panzermensch
Metalhammer
Back Home
Get you Closer
Traumfrau
Speicherbar
Military Fashion Show
Krieger
Most of the Tears
Unter meiner Uniform
Dein Mann
Keiner fühlt wie wir
Schwarz
Deutschmaschine
Take some More
Second Voice
Sternradio
Sometimes
Somebody’s Song
An alle Krieger
Steine sind Steine
High
U-Boot Krieg in Ost Berlin
DaDaDa (Trio Cover)
So Klingt Liebe (Acoustic)
Techno Man
Shouts of Joy

Dauer: ca. 2 Stunden und 35 Minuten.
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Setliste AND ONE in Frankfurt – 23.10.2016
Für
Timekiller
Zerstörer
Panzermensch
Metalhammer
U-Boot Krieg in Berlin
Back Home
Get you Closer
Traumfrau
Speicherbar
Military Fashion Show
Krieger
Most of the Tears
Unter meiner Uniform
Dein Mann
Keiner fühlt’s wie wir
Deutschmaschine
Bodynerv
Second Voice
Sometimes
Somebody’s Song
An alle Krieger
Steine sind Steine
High
Techno Man
Shouts of Joy

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Setliste AND ONE in Frankfurt – 23.10.2016
Für
Timekiller
Zerstörer
Panzermensch
Metalhammer
U-Boot Krieg in Ost Berlin
Back Home
Military Fashion Show
Traumfrau Love Me
Krieger
Get you Closer
Most of the Tears
Unter meiner Uniform
Dein Mann
Keiner fühlts wie wir
Speicherbar
Dead Planet
Black Generation
Deutschmaschine
Take some More
Second Voice
Sometimes
Somebody Song
An alle Krieger
Steine sind Steine
High
Techno Man
Shouts of Joy
Pimmelmann

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Setliste AND ONE in Düsseldorf – 22.10.2016
Für
Timekiller
Schwarz
Panzermensch Metalhammer
U-Boot-Krieg in Ost-Berlin
Back Home
Military Fashion Show
Traumfrau
Love Me Seven
Krieger
Get You Closer
Most Of The Tears
Unter meiner Uniform
Dein Mann
Keiner fühlt’s wie wir
Speicherbar Black Fashion
Black Generation
Deutschmaschine
Take Some More
Second Voice Driving
With My Darling
Sometimes
Somebody’s Song
An alle Krieger!
Steine sind Steine
High Techno Man
Shouts of Joy
So klingt Liebe (Acoustic)
Klaus

—————————————————————————————————–
Setliste And One in Hamburg – 21.10.2016
Für
Timekiller
Panzermensch
Metalhammer
U-Boot Krieg in Ost Berlin
Back Home
Paddy is my DJ
Get You Closer
Traumfrau
Speicherbar
Military Fashion Show
Krieger
Most of the Tears
Unter meiner Uniform
Dein Mann
Deutschmaschine
Take some More
Second Voice
Driving with my Darling
Sometimes
Somebody Song
An alle Krieger
Steine sind Steine
High
Techno Man
Shouts of Joy

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Setliste AND ONE in Dresden – 15.10.2016
Für
Timekiller
Schwarz
Panzermensch
Metalhammer
U-Boot Krieg in Ost Berlin
Back
Home
Shining Star
Military Fashion Show
Traumfrau
Love Me
Seven
Krieger
Get You Closer
Most of the Tears
Unter meiner Uniform
Dein Mann
Keiner fühlts wie wir
Speicherbar
Black Fashion
Black Generation
Deutschmaschine
Take Some More
Second Voice
Driving with my Darling
Sometimes Somebody’s Song
An alle Krieger
Steine sind Steine
High
Techno
Man Shouts of Joy
Klaus
Pimmelmann
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****** Setliste And One 14.Oktober 2016 Magdeburg
Für
Timekiller
Zerstörer
Panzermensch
U-Boot Krieg in Ost Berlin
Back Home
Shining Star
The Walk
Traumfrau
Zwei Tote
Krieger
Get you Closer
Most of the Tears
Unter meiner Uniform
Dein Mann
Speicherbar
Dead Planet
Deutschmaschine
Second Voice
Life isn’t easy in Germany
Loser
Sometimes
Somebody Song
An alle Krieger
Steine sind Steine
High
Techno Man
Military Fashion Show
Shouts of Joy
Happy Birthday, Rene 😉
So Klingt Liebe (Acoustic)

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***** Setliste And One 8.Oktober 2016 Leipzig
Für
Timekiller
Zerstörer
Wasted
Panzermensch
Sternradio
Back Home
Recover You
The Walk
Traumfrau
Zeit ohne Zeit
Zwei Tote
Krieger
Get you Closer
Most of the Tears (Neu – Premiere)
Unter meiner Uniform
Dein Mann (Neu)
Speicherbar
Dead Planet (Neu)
Deutschmaschine
Second Voice
Life isn’t easy in Germany
Loser
Sometimes
Somebody Song
Zugaben:
An alle Krieger
Steine sind Steine
High
Techno Man
Military Fashion Show
Shouts of Joy
So klingt Liebe (Acoustik)

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**** Setliste And One 24.September 2016 München
Für
Timekiller
Stand the pain
Wasted
Schwarz
Black generation
Zerstörer
Love and fingers
Back Home
Love you to the end
Black Fashion (Joke)
The walk
Seven
Traumfrau
Dein Mann (Triloigie II)
Kireger
Ge you colser
Unter meiner Uniform
Speicherbar
Dead Planet (Joke)
Deutschmascine
Second Voice
Sometimes

And alle Krieger
Steine sind Steine
High
Techno man
Military fashion show
Shouts fo joy

So klingt liebe
Pimmelmann

„Dead Planet“, „Dein Mann“ und „Black Fashion
„We want more“ ist ein weiteres Song von der kommenden Trilogie II der im laufe der Tour gespielt werden soll.

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*** Setliste And One Stuttgart 23.September 2016 (gepostet von Steve 25.9.2016)
Für
Timekiller
Stand the Pain
Wasted
Schwarz
Love you to the End
The Walk
Traumfrau
Dein Mann (Triloigie II)
Krieger
Get you Closer
Unter meiner Uniform
Speicherbar
Black Fashion (Joke)
Dead Planet (Joke)
Deutschmaschine
Second Voice
Sometimes
Zugaben:
An alle Krieger
Steine sind Steine
High
Techno Man
Military Fashion Show
Shout of Joy
Pimmelmann

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5.März 2016 And One Healiner beim E-Tropolis Festival in Oberhausen

Black Generation
Männermusik
Die Mitte
Deutschmaschine
Seven
Strafbomber
Metalhammer
Schwarz
Zerstörer
Steine sind Steine
Timekiller
Krieger
Techno Man
Bodynerv
– Zugaben:
An alle Krieger
Die Stille von dem Tonm
Military Fashion Show
Shouts of jpy

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31.Oktober 2015 Hameln – Autumn Moon Festival (Headliner)
An alle Krieger, Steine sind Steine, Krieger, Unter meiner Uniform, Für, The walk, Black Generation, Männermusik, Timekiller, Traumfrau, Get you closer, High, Metallhammer, Panzermensch, Techno Man, Millitary fashion show, Sometimes, Shouts of joy. Spontan: Enjoy the silence (Piano)
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24.Juli 2015 Köln – Amphi Festival – MS RheinEnergie (Schiff) Special And One set „Retro Hour 1990-1995“ (ausverkauft seit Juni 2015)
Setliste:
Intro
Anguish
The secret
Exit
Life isnt easy in germany
Loser
Consequence of time
Wild pain
Die Mitte
Deutschmaschine
Bodynerv
Take some more
Over there
Die stille vor den ton
Metallhammer
Tanz der Arroganz
Recover you
Für
Second voice
Techno man

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Setliste Berlin Mai 2015/ Köln März 2015
An alle Krieger B/K
Wasted B/K
Goodbye Germany / Shining star
Zerstörer / Stand the pain
Steine sind Steine / Timekiller
The Other Side B/K
Everybody lies at Night (Berlin)
Krieger B/K
Somebody’s Song (nur Berlin)
Unter meiner Uniform B/K
Traumfrau B/K
But not tonight /The Walk
Für B/K
Mirror in your Heart / Killing the mercy
Love me B/K
Für Immer / Schwarz
Zeit ohne Zeit B/K
Keiner fühlts wie wir B/K
(Everybody lies at night Köln)
High B/K
Get you Closer B/K
Driving with my Darling / Bad girl
Die Stille vor dem Ton / Shice guy
(Love and fingers nur in Köln)
Metallhammer B/K
Männermusik B/K
Deutschmaschine B/K
Take Some More / Bodynerv
****
U-Boot Krieg in Ost-Berlin B/K
Speicherbar / Tanz der arroganz B/K
Sternradio (teilweise Photographic) / Recover you
Big in Japan / So klingt liebe
Second voice
****
Back Home B/K
Techno Man B/K
Military Fashion Show B/K
Sometimes B/K
Shouts of Joy B/K

+ spontanes Pimmelmann + Klaus B/K

zur And One Spezialseite
And One Tourtagebuch

Bands laut.fm

Bands die in der Radio Playliste sind… jede Woche kommen weitere Bands dazu

Diese Bands sind „eLectrO-popped“ by DJ Lo-Renz (3.August 2016)
Findet heraus wann die Bands gesendet werden indem Ihr Radio hört !

These Bands are „eLectrO-popped“ by DJ Lo-Renz (3.August 2016)
Find out when the band is broadcasted by listen to the radio !

16 bit, 32 crash, 5timeszero, A flock of seagulls, A grumh, A split second, Abc, Absolute body control, Accessory, Adan ilse, Advance, Aeon rings, Aesthetic perfection, Agent Side Grinder, Aha, Aircrash bureau, Akalotz, Alex sacher, Alexander veljanov, Alien sex fiend, Alison moyet, All the ashes, Alphamay, Alphaville, Alter der ruine, Am tierpark, Amnesia, Amnistia, Analog, And one, Andre obin, Andreas dorau, Andy Bell, Andy shine, Angel theory, Angels and agony, Angelspit, Animotion, Anne clark, Anne Clark herrB, Antivote, Apoptygma berzerk, April towers, Ari mason, Arian1, Armageddon dildos, Ascii disko, Ashbury heights, Assemblage 23, Assemblage23, Assembly, Atomzero, Auto auto, Autoboy, Autodafeh, Automelodi, Axodry, Ayria, Babies and kids, Bachelor, Backlash, Bag raiders, Bak xiii, Battle Scream, Beborn beton, Berlyn trilogy, Bhambhamhara, Bigod 20, Binary park, Biomekkanik, Birmingham 6, Birmingham6, Black, Black nail cabaret, Blancmange, Blitzmaschine, Blok 57, Bloody Hammers, Blutengel, Bodystyler, Bodystyler(Synthpopversion), Book of love, Borghesia, Boytronic, Bravery, Bronski beat, Bruderschaft, Buggles, Cabaret bizarre, Caisaron, Calfskin, Calva y nada, Camouflage, Cancer barrack, Carpenter brut, Carved souls, Cassandra complex, Cat rapes dog, Celebrate the nun, Celluloide, Cetu javu, Chicks on speed, Children within, China crisis, Chrom, Chrysalide, Cinemascope, Circuit3, Citizen 16, Clan of Xymox, Click click, Clicks, Client, Colony 5, Com kill, Coma frequency, Combichrist, Come in peace, Communards, Compilerbau, Condition one, Consumer junk, Corey hart, Covenant, Cryo, Culture kultur, Cure, Cyanide regime, Cyber-tec project, Cyferdyne, Daf, Dance or die, Dance with the dead, Dark insights, Das kollektiv, Databanka, Datamaskin, Dave gahan, Dave gahan soulsavers, Davos, Dead astronauts, Dead or alive, Dead when i found her, Death nature, Deathline international, Decoded feedback, Defiant Machines, Dekad, Delaykliniken, Delectrix, Depeche mode, Deserter, Desireless, Destin fragile, Destroid, Detest, Deutsche bank mp, Diary of dreams, Die form, Diorama, Diove, Distance, Dive, Dos asmund, Douglas j mccarthy, Drangsal, Dreams divide, Dunkelwerk, Dupont, Duran duran, Düse, E-craft, Edenfeld, Editors, Eduard reik, Egens, Egoamp, Eisfabrik, Electro spectre, Electronic frequency, Electrovot, Elegant machinery, Elektric music, Elm, Emmon, Empire in dust, Enter and fall, Erasure, Erotic elk, Es23, Espermachine, Eurotix, Eurythmics, Everything goes cold, Evils toy, Evo-lution, Fad gadget, Faderhead, Fairlight children, Few boys, Fictional, Fixmer mccarthy, Flatline, Foretaste, Formalin, Fort Nimmermehr, Fortification 55, Fragile tom, Framework, Frecvens, Frohm, Front 242, Front et centre, Frontal, Frontangel, Frontline assembly, Frozen park, Frozen plasma, Full Contact 69, Fun boy three, Funker vogt, Gabi delgado, Gary numan, Ginger snap5, Glass apple bonzai, Glis, God module, God´s Object, Goldfrapp, Goldkint, Grossstadtgeflüster, Halo effect, Harm joy, Haty haty, Haujobb, Hearhere, Heaven 17, Held der Arbeit, Henric de la cour, Hierophon, Hocico, HUBERT KAH, Human league, Hurts, I am x, I satellite, Iamx, Icehouse, Icon of coil, In good faith, In strict confidence, Indochine, Informatics, Information society, Inside treatment, Insight, Intent outtake, Interface, Invincible spirit, Iris, Jäger 90, Jean michel jarre, Jens bader, Joachim witt, Johan baeckstrom, John foxx, Joke Jay, Juggernauts, Junksista, Karl bartos, Kartagon, Kasper hate, Kbereit, Keluar, Kill bill g, Kim wilde, Kirlian camera, Kissing the pink, Kite, Klangstabil, Klinik, Kodacrome, Kontrast, Kosmonaute, Kraftwerk, Kretz, Kropp, Krupps, Ladytron, Lakeside x, Lakobeil, Last phase, Laureate Sky, Lavantgarde, Leaether Strip, Leather Strip, Leatherstrip, Lebanon Hanover, Leichtmatrose, Les anges de la nuit, Les bertas, Liebe, Lights Of Euphoria, Limage, Liquid Newt Frank M. Spinath, Llumen, Loewenhertz, Lords of acid, Love, Lueur verte, Lyronian, Machinista, Malaise, Marc almond, Mariemarie, Marilyn Manson, Marsheaux, Martin gore, Me the tiger, Mechanical apfelsine, Mechanized Warfare, Mechatronic, Megabeat, Melotron, Mental discipline, Menthalo and the fixer, Mesh, Metroland, Midge ure, Mind area, Ministry, Minuit machine, Mirrors, Mission, Mondtraume, Monuments, Moskwa tv, Mr kitty, Mr x and mr y, Mrdtc, Muscles on the move, My mine, Mystic force, N3voa, Nam nam bulu, Nano bot, Nature Of Wires And CountessM, Neon electronics, Neon Judgement, Neonsol, Netz, Neue liebe, Neuroticfish, Neuvision, New order, Nine circles, Nine inch nails, Nine seconds, Nitzer ebb, No more, No sleep by the machine, Noise unit, Noisuf, Noisy deafness, Nordarr, Nordika, normal, Northern kind, Nouvelle phenomene, Novastorm, Nttx, Oldschool Union, Omd, Oomph, Oppenheimer mkii, Orange sector, Orax, Osc1, Ottawan, Overgarment, Page of quire, Pankow, Parade ground, Paradise lost, Paranormal, Parralox, Pegasus asteroid, Peine perdue, Pending Position, Perihelion dasein, Pet shop boys, Peter heppner, Phase theory, Phillip boa, Placebo, Plastic Noise Experience, Poesie noire, Polaroid kiss, Polynomiq, Portion control, Pos2, Position parallele, Pride and fall, Project pitchfork, Propaganda, Pseudokrupp project, Psyaviah, Psyche, Q Lazzarus, Qntal, R010R, Radiomun, Rafi kharman, Rainmode, Rammstein, Rasputeen, Rational youth, ReActivate, Reakton, Real life, Recoil, Red flag, Restsoft, Rheingold, Rhesus factor, Robotiko rejekto, Robyn, Root4, Rorschach garden, Rotersand, Rother, Royksopp, Rroyce, Ruined conflict, Rummelsnuff, Sa 42, Sadosato, Saft, Saint Paul, Sandor gavin, Sara noxx, Sato sato, Scarlet soho, Scheuber, Schiller, Schwarzbund, Schwefelgelb, Scintilla anima, Scooter, Seabound, Second decay, Seelennacht, Seize, Sensory gate, Sequential access, Serpents, Sexy suicide, She past away, She wants revenge, Shelter feat andy bell, Shift, Shiny darkness, Simple cut, Sinestar, Siouxsie and the banshees, Sisters of mercy, Sitd, Ski lodge, Skinny puppy, Slave republic, smashing Pumpkins, Snog, Soft cell, Solar fake, Solitary experiments, Sombre view, Sonic reunion, Sono, Soulsavers dave gahan, Sound agency, Soviet, Spark, Sparks, Spetsnaz, Spock, Stars crusaders, State of the union, Static Davos, Stechschritt, Stefan blender, Steinkind, Stereomotion, Steril, Stoppenberg, Sturm cafe, Substaat, Suicidal Romance, Suicide commando, Sumerian fleet, Superikone, Sven Väth, Syntec, Synthetic fm , Synthom, Syrian, Syrian ft mg, System Noire, T.x.t., Tears for fears, Technique, Technolorgy, The echoing green, The Firm Inc, The mission, The nine, The operating tracks, The saint paul, The sexorcist, The twins, Time to change, Ting tings, Topgun, Torul, Torul w, Tourdeforce, Toy, Transformation X, Transponder, Trans-x, Trilogy, Trisomie 21, Tubbe, Turnbull acs, Twice a man, Twins, Twisted Destiny, Tycho brahe, Tyske ludder, Ultranoire, Ultravox, Umo detic, Unheilig, Unitary, Vain machine, Vainerz, Vanguard, Vault113, Vaylon, Vcmg, Veinhart, Velvet acid christ, Visage, Viscera Drip, Vnv nation, Voicecoil, Void Kampf, Vomito negro, Wanted, Wave in head, We The North, Wieland, Witt heppner, Wolfsheim, Wumpscut, X marks the pedwalk, X-perience, Xymox, Yazoo, Yello, Zero defects, Zoon politicon, Zweite Jugend, Zynic, Zynik 14, Zyon

Jetzt läuft / Now playing: (press Play)

Zum laut.fm/electropop Stream (auch als App : Laut.fm)

Alle Bands wurden von DJ Lo-Renz ausgesucht
all Bands where selected by DJ Lo-Renz

Über laut.fm/electropop weitere Infos

Übersicht und Erklärung der auf laut.fm/electropop befindlichen Playlisten

And One Spezial Seite

In dem Zusammenhang mit den Radiosendungen die sich näher mit And One beschäftig(t)en, haben wir angefangen, Informationen aus seriösen öffentlichen und offiziellen Quellen zu sammeln und die Infos hier zum Wohle der Band und der Fans aufzuführen.
We collected information from official And One sources and reliable sources for you and for the band 🙂

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[Auszug aus den Steve Naghavi Antworten 31.August 2014 in der Radiosendung Electro-Pop ]
Warum sollte man sich die Trilogie deiner Meinung nach kaufen ?
mos
Also hören ist ja im heutigen Spotify zeialter relativ einfach, fürs kaufen gibt es dann doch 2 wesentliche Gründe:
Der eine ist, wenn man das Produkt dann wirklich anfassen und in’s Regal stellen möchte
und der andere ist , das man die Band gut findet und mit dem kauf des Produktes auch unterstützt,
denn ohne Kauf hat die Band wirklich schlechte Aussichten noch weiterhin bestehen zu können, weil wenn man noch arbeiten gehen muss nebenbei, dann wird man Abends nicht mehr sehr viel Zeit haben für Musik und schon gar nicht für eine Trilogie für die man Tag und Nacht, Wochen, Monate und Jahre arbeiten muss.“

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Last Update: 29.Dezember 2016 20Uhr
Steve Naghavi Live
„Photo by Helge Roewer @ www.hr-pictures.de“ (with permission from Hardbeat.de)

And One sind
Steve Naghavi (Live: Gesang)
Joke Jay (Live: Drums, 2.Stimme, Hauptgesang „High“)
Rick Schah (Live: Keyboards)
Nico Wieditz (Live: Keyboards)
vorwiegend aus Berlin(Germany)

Zukünftige Konzerte
„Steve Naghavi Es ist für 2017 keine AND ONE Tournee geplant.“ Facebook 30.11.2016 auf die Frage nach And One Tourdaten 2017

And One Sänger Steve Naghavi Live & Relexed Tour 2017
so 26.03. Rostock – Mau Club
di 28.03. Hamburg – Markthalle
mi 29.03. Braunschweig – Brunsviga
do 30.03. Magdeburg – Factory
fr 31.03. Leipzig – Haus Leipzig
so 02.04. München- Backstage (Werk)
di 04.04. Stuttgart – Club Cann
do 06.04. Bochum – Christuskirche
fr 07.04. Köln – Kulturkirche
sa 08.04. Wiesbaden – Alte Schmelze
so 09.04. Erfurt – Stadtgarten
di 11.04. Cottbus – Gladhouse
mi 12.04. Dresden – Schauburg
do 13.04. Dresden – Schauburg
mo 17.04. Chemnitz – Stadthalle
di 18.04. Berlin – Admiralspalast Studio
mi 19.04. Berlin – Admiralspalast Studio
do 20.04. Berlin – Admiralspalast Studio
Tickets im www.Bodypop-Shop.de
Pressetext Stand 1.2.2016
Ergänzung von electro-pop: Tickets auch bei CTS Eventim…(höherer Preis als im Bodypop-shop)

teve Naghavi – Live in Concert!

Steve Naghavi, Sänger und Mastermind von AND ONE geht auf große Solo Tournee durch Deutschland! „Live & Relaxed“ verspricht ein exklusives Konzerterlebnis der ganz besonderen Art. Im Gepäck: Eine erlesene Auswahl von melancholischen Werken aus seiner bisherigen Schaffensphase bei AND ONE.

Neben Songs wie z.B. „Für“, „Sometimes“, „Unter meiner Uniform“, „Krieger“ oder „Traumfrau“ präsentiert Steve Naghavi auch AND ONE Songs, die bisher noch nie Live dargeboten wurden. Und das (fast) voll elektronisch im feinsten Synthpop Gewand. Fließend, erfrischend anders. Aber auch die eine oder andere Coverversion seiner Lieblingsbands wird für einige Überraschungen sorgen und man darf jetzt schon gespannt sein, welche Anekdoten und kleine Geheimnisse er zwischen den Songs nach guter „Storyteller“-Manier zum Besten geben wird.

Alle Konzerte sind ausschließlich mit Sitzplätzen ausgestattet. Einen strengen Dresscode gibt es nicht. Elegante Abendgarderobe ist jedoch gern gesehen.

Mit „Live & Relaxed“ erfüllt sich Steve Naghavi einen über 10 Jahre alten Traum, den er sich zusammen mit euch in seiner 3-wöchigen AND ONE Studiopause erfüllt. Träumt mit und lasst euch entführen zu dieser einmaligen Gelegenheit.

—————————–
And One outside Germany
– ? –

And One auf Festivals
12.oder 13.August 2017 And One Germany- Hildesheim Mera Luna Festival

Concert promoter outside Germany: Contact And One for concerts in you’r country
Konzertveranstalter außerhalb von Deutschland: Kontaktiert die Band für Konzerte in Eurem Land
And One Booking OUTSIDE Germany (c) by And One
(c) Photo by And One for non-commercial sharing / promotion.

+++++++++
Trilogie II : Kontakt, Vibrator, Joker . Veröffentlichungsdatum 2017
diese Namen stehen auf den Eintrittskarten drauf.
Das Album „Joker“ ist von Joke komplett selber geschrieben (Steve 25.9.2016)

Ebenfalls geplant: DVD Veröffentlichung von dem am 29.Oktober 2016 in Berlin – Termpodrom aufgenommenen Konzert

+++++++++
MAGNET ## 8.August 2014 veröffentlicht
1. Love needs a saving Hand – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
2. Zeit ohne Zeit – Musik: Naghavi, Text: Naghavi
3. Love is always on your Side – ** Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
4. Unter meiner Uniform – ** Musik: Naghavi, Text: Naghavi
5. The other Side – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
6. Love me – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
7. Keiner fühlt’s wie wir – Musik: Naghavi, Text: Naghavi
8. Everybody lies at night – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
9. Fake of Pleasure – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
10. Dead Love – eine Ballade -Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay

Ihr könnt Euch Eure eigene Meinung bilden:
## Das komplette Magnet Album auf Soundcloud zum vorhören
The complete album Magnet on Soundcloud for prelistening here

And One Live on Stage CD1+CD2+CD3 am 4.Januar 2014 veröffentlicht, seit Dezember 2016 auf Soundcloud seitens der Band zur Verfügung gestellt
https://soundcloud.com/andone_official/sets/live-on-stage-cd1-cd2-cd3

And One Videoplaylist auf Youtube, seit Dezember 2016 seitens der Band zur Verfügung gestellt
https://www.youtube.com/playlist?list=PL1S6Nq6QMWQoRIqwnt4ITUZZdi1T5_hJk

** Diese Songs sind auf dem offiziellen And One Youtube Kanal (Verweise sind am Seitenende) in ganzer Länge.

PROPELLER
1. Black Generation – ** Musik: Naghavi, Text: Naghavi
2. Männermusik – Musik: Naghavi, Text: Naghavi
3. Synchronizing Bodies – Musik: Jay, Text: Naghavi, Jay
4. An alle Krieger! – ** Musik: Naghavi, Text: Naghavi
5. Nyctophiliac – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
6. Zwei Tote – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
7. Before I go – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
8. U-boot-Krieg in Ost-Berlin – Musik: Naghavi, Text: Naghavi
9. Up & Down – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
10. New Wave Mother – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay Die And One Aufnahme bezieht sich auf Ecki Stieg Grenzwellen.

ACHTUNG 80
1. Let’s get higher – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
2. My Angel – Musik: Wieditz, Text: Naghavi / Musik basiert auf dem Song „Crying angel“ (Nico Wieditz)
3. She’s Triple 6 – Musik: Naghavi, Text: Jay
4. Somebody’s Song – Musik: Wieditz, Text: Wieditz (Gesungen von Nico Wieditz)
5. Bad Girl – ** Musik: Naghavi, Text: Naghavi
6. The Fighter – ** Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
7. Girls on Girls – Musik: Naghavi, Text: Naghavi
8. Why don’t you let me go? – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
9. Love Trashing Girls – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay
10. Your Pet is a ticking Bomb! – Musik: Naghavi, Text: Naghavi, Jay

Record company: Deutschmaschine Schallplatten c/o Soul-Food Distribution Hamburg(Germany)
Promotion: Hardbeat

(c) by And One

„Magnet“ in den offiziellen Deutschen Album Charts:
1.Chartwoche: Platz 2 [gültig vom 22.August bis 28.August, Ermittlungszeitraum 8.8 bis 14.8]
2.Chartwoche: Platz 31 [gültig vom 29.August bis 4.September, Ermittlungszeitraum 15.8 bis 21.8]
3.Chartwoche: Platz 51 [gültig vom 5.September bis 11.September, Ermittlungszeitraum 22.8 bis 28.8]
4.Chartwoche: Platz 82 [gültig vom 12.September bis 18.September, Ermittlungszeitraum 29.8 bis 4.9]

And One entered with the album „Magnet“ the official german sales Charts on position 2 ! first week (22.August 2014)
And One with the album „Magnet“ the official german sales Charts on position 31 in the second week (29.August 2014)
And One with the album „Magnet“ the official german sales Charts on position 51 in the third week (05.September 2014)
And One with the album „Magnet“ the official german sales Charts on position 82 in the third week (12.September 2014)

And One Tonträger
Magnet 3 CD Trilogie Edition [Box Set]>
nur die Magnet CD
Magnet 3 Lp-Edition 180gr.Coloured Vinyl : ausverkauft (nur noch second Hand)
Magnet 3 CD Premium Box Set +3 Livealben+ 4 Magnete : ausverkauft nur noch second Hand) / Aktuell: auf der Tour am Merchandise !!!
Magnet Nagahvi Box (Limited Edition) – sold out ! Es wurden 1000 Exemplare hergestellt (nur noch second Hand)

Wir empfehlen folgende „First Hand“ Shops + Mailroder:
www.saturn.de
www.mediamarkt.de
www.jpc.de

And One mp3:

Magnet als mp3 bei Amazon
Propeller als mp3 bei Amazon
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Magnet als mp3 bei Itunes
Achtung 80 als mp3 bei Itunes
Propeller als mp3 Itunes

And One Photos: 2011 supporting „Unheilig“ + 2014 „Deutschmaschine“ concert + 2014 Steve Naghavi DJ-Set at Facebook by Depeche-Party

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Vergangene Konzerte (2016)

30.09.2016 Spain Barcelona: Sala Bikini
01.10.2016 Spain Madrid: Sala Arena

Ursprüngliche Ankündigung : Trilogie 2 – The Megashow
Ab 13.September 2016 dann die Ankündigung „And One Best of & Neue Songs“
23.9 Stuttgart: Longhorn ***
24.9 München: Technikum ****
8.10 Leipzig: Haus Auensee *****
14.10 Magdeburg: Altes Theater ******
15.10 Dresden: Alter Schlachthof
21.10 Hamburg: Große Freiheit
22.10 Düsseldorf: Stahlwerk
23:10 Frankfurt/M: Batschkapp
28.10 Hannover: Capitol
29.10 Berlin: Tempodrom **

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Team! AND ONE – Tour 2016.“ laut Steve Naghavi am 18.10.2016 per Posting
Tourleitung & Ruhepol: Ramona
Lichtdesign & Frauenschwarm: Daniel Failla
Technik & Gute Laune: Marian Kowalewicz
Tourfotografin & Sängerenergie: Julia Herzsprung
Bühnensound & Adlerauge: Martin Meier
Master of Sound & Bandpapa: Olaf Wollschläger
Produktionsleitung & coole Sau: David Els
Tourleitung & Backstage Mama: Diane Col
MTour Management & Bandberater: Marco Emmrich
Tourleiter & Assitenz vom Marco: Kai Lotze
Lichtassistenz & Kumpel: Vadim Friedrich
Technik & Toursoldat: André Heinrich
Merch Hobbit & Frontkämpferin: Michela V. Hamers
Merch Praktikantin & extrem putzig: Jolene
Keyboards & Bandintelligenz: Nico Wieditz
Keyboards & Kettenraucher: Rick Schah
Sänger & Master of Flachwitz: Steve Naghavi
Drums & Naturgewalt: Joke Jay

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Vergangene Konzerte (2015)

06.March 2015 Spain – Barcelona – Sala Bikini
07.March 2015 Spain – Madrid – Sala Arena

And One Tourdaten 2015 Germany Trilogie Supershow I
18Uhr Einlass , 20 Uhr Beginn And One 22:45 Konzertende
15.03.2015 Köln – Live musichall [Hier gab es ab 19uhr KEINE Karten mehr an der Abendkasse]
04.04.2015 Dresden – Alter Schlachthof
10.04.2015 Erfurt – Gewerkschaftshaus [AUSVERKAUFT [seit 21.02.2015]
11.04.2015 Görlitz – Landskron Brauerei
17.04.2015 Braunschweig – Meier Musichall [AUSVERKAUFT seit 18.02.2015]
18.04.2015 München – Technikum
24.04.2015 Oberhausen – Kulttempel [AUSVERKAUFT seit 22.01.2015]
25.04.2015 Magdeburg – Altes Theater
02.05.2015 Glauchau – Alte Spinnerei [Steve stürzt während der Zugaben von der Bühne, alles okay]
03.05.2015 Frankfurt/m – Batschkapp
08.05.2015 Hamburg – Markthalle [AUSVERKAUFT seit 28.02.2015]
09.05.2015 Leipzig – Haus Auensee
15.05.2015 Potsdam – Waschhaus Arena
16.05.2015 Berlin – Columbiahalle [Konzert wurde mit mindestens 5 Kameras mitgefilmt]

22.May 2015 Russia – Mosckau – Volta Club
24.May 2015 Russia – St.Petersburg – Kosmonavt

24.Juli 2015 Köln – Amphi Festival – MS RheinEnergie (Schiff) Special And One set „Retro Hour 1990-1995“ (ausverkauft seit Juni 2015)

25.Juli Köln – Amphi Festival – Headliner
31.Oktober 2015 Hameln – Autumn Moon Festival (Headliner)

12.December 2015 : Sweden – Malmö – electriXmas Festival

5.März 2016 And One Healiner beim E-Tropolis Festival in Oberhausen

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Youtube: www.youtube.com/user/ANDONEofficial/videos

And One Shop für Konzerkarten und Merchandise www.Bodypop-Shop.de

Steve Naghavi Facebook www.facebook.com/STEVE.NAGHAVI.offiziell

Youtube Channell von Nico Wieditz www.youtube.com/user/nicowieditz
Homepage Nico Wieditz (Mabose Prodcution) www.nicowieditz.de

Das Logo , der ‚Metallhammer-Mann‘, wird von And One beansprucht.

Steve Nagahavi teilte bei Facebook am 20.März 2016 ein „Lebensereignis“: ‚Hat Lia Julia geheiratet
13. März 2015‘

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31.August 2014 20-22 Uhr And One Interview in der Radiosendung Electro-Pop, zur Playliste und den Moderationsauszügen.

Die Moderationstexte und die Setliste von dem Electro-Pop Special And One“ vom 10.August 2014.

Desweiteren haben wir Playlisten auf www.laut.fm/electropop[neuer Tab] erstellt die 24 Stunden per Stream , App und Online-Radio für Euch zu hören sind. Musik die auch And One Fans mögen könnten. Jetzt läuft / Now playing: (press Play)

Unserer Meinung nach lesenswert: Ein Interview mit Steve Naghavi – auch zur Bedeutung von Steine sind Steine, Fußball, Deutschlandfahnen, Nationalhymne, Nationalmannschaft… aus dem Jahre 2006(neuer Tab)

Steve Naghavi AND ONE – Fotos und Gedanken zu Hannover Live im „Capitol“ – 28.10.2016 geschrieben am 28.12.2016 auf Facebook And One
„Auch Lorenz Macke hat uns endlich mal Backstage besucht. DJ, Szene-Guru und einer unserer wichtigsten Bandberater. Gerade in Krisenzeiten ein treuer Wegbegleiter. Seit 1991 hat er schon unzählige AND ONE Konzerte gesehen, so wie auch dieses Jahr im Hannoveraner „Capitol“.“

And One Setlisten
And One Tourtagebuch

RadioAktiv 2015 05 29

Die Playliste von „eLectrO-pop RadioAktiv“ – Live auf Radio LeineHertz 106.5 Hannover und im Netz als Live-Stream am Freitag Abend 29.Mai 2015 von 21:00 bis Mitternacht mit stündlichen Nachrichten.

Die DJs Crax + Lo-Renz von Depeche-Party legen im Radio auf und Depeche Mode-rieren munter durch den Abend.

Weitere Infos auf der RadioAktiv Seite.

21-22 Uhr
Depeche mode: People are people
Visage: Pleasure boys
Duran duran: Sound of thunder
Camouflage: Misery
Colony5: Accelerate
Spock: Last man on earth
Fixmer mc carthy: and then Finaly
In good faith: hit me hard
And one: Love needs a saving hand
Red flag: Illumination
+ Nachrichten +
22-23 Uhr
Omd: Talking loud and clear
Depeche mode: I feel loved
Bronsky beat: I feel love
Invincible limits: Golden dreams
Beborn beton : 24/7 Mystery
Destin fragile: Change
Solitary experiments: war and peace
Elegant machinery: Shattered grounds
Jäger90: Komm
Sturm cafe: Koka Kola Freiheit
Spetsnaz: Hardcore hooligans
Tribantura: Lack of sense
+ Nachrichten +
23-24 Uhr
Depeche mode: World in my eyes
Informatics: Accident in paradise
Informatik: Over
Assemblage23: Binary
Angel theory: Distroyed (A23 remix)
Chrom: Regret and testify
Mesh: Rest in peaces
Pos.:2: This is only electropop
Solar Fake: Reset to default
Off: Electrica salsa
Depeche mode: Boys say go

weitere Playlisten

Sendung 35 vom 2015-05-10

Die Playlist der 35.Sendung vom 10.Mai 2015 (Sonntag 20-22 Uhr)
mit Moderationsauszügen.

Warm Up 19-20 Uhr
Depeche Mode: Route 66
Paul van dyk + Peter Heppner: Wir sind wir
Lavantgarde : Live your Life
Melotron: Der blaue Planet
Kraftwerk: Europa Endlos
Pos2.: Only eLectrO-pop
And One: Traumfrau
Mesh mit Mark oh : Waves
Mirrors: Ways to an end
Angel theory: Here i am
Front 242: Rhythm of time
MGMT : Time to pretend

Setliste 20-21 Uhr
OMD : Joan of arc
Metroland : Design (Absolute Body Control Remix)
Absolute body control : Waving hands
And One : Dancing in the factory
Neon electronics : Road to freedom
Die form : Silent order d.f. remix
Keluar : Ennoea
Klangstabil : Math & emotion( The Square Root of Two)
Vnv nation : Sentinal
Stars crusaders : Mothership
Soviet : Onto something

Setliste 21-22 Uhr
Duran duran : Girls on film
Erasure : Sacred
Depeche mode : Fools
Erasure : Sacred
Depeche mode : Fools
Marsheaux : Now this is fun
Frontangel : Liebe mutti lied
Destin fragile : In plain sight
Destin fragile : In the frame
Technolorgy : Crestfallen
Apoptygma berzerk : You keep me from breaking apart
Electro spectre : Monster
A split second : The colloseum crash
Nitzer ebb: Isn’t it funny how your body work

Moderationsauszüge 20-21 Uhr

Die Band „Metroland“ aus Belgien hatten wir schon einige Male. Nachdem die Band über die U-Bahn und über Züge gesungen hat, ist nun der Zeppelin dran, zu hören auf der 3-Fach CD „Triadic Ballet“. Uns gefällt am besten der Absolute Body Control Remix vom Song „Design“. Hier sind Metroland, geremixt von der Band Absolute Body Control

Der eben gehörte Remix ist von der Band „Absolute Body Control“ die ebenfalls aus Belgien kommen. Der Kopf der Band ist Dirk Evens, einigen vielleicht auch von den Bands Dive und Klinik bekannt. „Absolute Body Control“ sind mehr an den 80er orientiert, gut zu hören beim Song „Waving hands“

Zu And One könnte ich ja stundenlang was erzählen. Die Jungs sind seit März auf Tournee und spielen fast 3 Stunden. Das Liveprogramm zieht sich durch alle And One Epochen. Ruhige Phasen aber auch tanzbare. Von uns gerne gehört und sehr electronisch: And one mit Dancing in the Factory

And One verwenden nun auch ein paar Gitarren Sounds, Neon Electronics aus New York ebenfalls. Dahinter verbirgt sich ein Mitglied der belgischen Band „Neon Judgement“. Bereits im Februar schon erschienen: „Road To Freedom” von “Neon electronics”

Ein Land weiter nach Frankreich zu „Die Form“. Eines der tanzbarsten Songs der Band ist „Silent Order“ hier im D F Remix.

Frauenquote bei Electro-Pop:
Eine Band die ich in der vorherigen Sendung schon spielen wollte, aber dann doch nicht gespielt habe, weil das Material damals schwer zu war erwerben war sind „Keluar“. Nun gibt’s ein bisschen Material von der Band, passend zum Konzert beim Wave Gothic Treffen in Leipzig.
Als Wohnort ist Berlin angegeben, aber ich denke die Damen kommen ganz woanders her.

Klangstabil aus dem Schwabenländle. Die haben im April das Doppel-Album „One Step Back, Two Steps Forward“ veröffentlicht, ein Sammelsurium aus diversen Veröffentlichungen und seltenem. „Math & Emotion“ in der „The Square Root of Two“ Version.

VNV Nation veröffentlichen am 15.Mai das Album „Resonance“. Die gewohnten Sounds wird man hier vermissen, denn das Album wurde mit dem Babelsberger Filmstudio Orchester aufgenommen, also schön theatralisch. Fast so eine best of VNV Songs, allerdings ohne Electro. Hier ein Song der auch auf dem Album sein wird „Sentinal“ in der gewohnten Electro-Fassung.

Eine Band die mir schon vor ein paar Monaten aufgefallen ist, sind die “Stars crusaders“ aus Italien, hier mit dem gerade veröffentlichten Song „ Mothership“

Soviet“, klingt russisch, aber die Jungs kommen aus Los Angeles. Die Band gibt’s schon über 20 Jahre. Aus dem gerade veröffentlchten Album „Ghost“ der Song „Onto Something“

Moderationsauszüge 21-22 Uhr

Was machen Bands aus den 80ern ? Erasure sind jedenfalls noch aktiv und haben dieses Jahr die Single „Sacred“ veröffentlicht.

Das waren „Depeche Mode“ mit Fools. Ja auch bei unseren Depeche-Parties spielt DJ Kollege Crax gerne auch mal B-Seiten womit wir bei unseren Programmhinweisen sind:

Eine Depeche Mode B-Seite ist auch der Song „Now this is fun“ . Zugleich ein Slogan von „Depeche-Party“, dem Namen unter dem Crax und ich gemeinsam auflegen.
Zugegeben, es gibt wenige Depeche Mode Coverbands die mir gefallen. Marsheaux sind keine Coverband, denn die haben ja schon genug eigenes Material veröffentlicht. Marsheaux haben das komplette Depeche Mode Album „A broken Frame“ aus dem Jahre 1982 gecovert, das Jahr in dem ich Depeche Mode Fan wurde. Dann haben Marsheaux das „a broken Frame“ Album erneut gecovert und selber Maxiversionen angefertigt.
Zusätzlich dabei: Der Song „Now this is fun“ , die B-Seite von der Depeche Mode „See you“ Single, die ich mir vor 33 Jahren gekauft hatte. Marsheaux sind normalerweise nur Damen, aber diesmal gibt’s Gastgesang von James New – ist das etwa der Sänger der Band Mirrors ? Wäre ja die Götterkombination. Es gibt wenige Depeche Mode Coverversion die mir gefallen, besonders wenige Electro-Versionen, aber die hier ist meiner Meinung nach einfach nur schön !

Frauenquote übererfüllt, aber past ja zum Muttertag, ein Song den wir schon beim vorherigen Muttertag gespielt haben. Und wer einen Grund hat sich bei Mutter und/oder dem Vater zu bedanken, der sollte das Meinung ruhig mal explizit tun. Hier die musikalische Anregung dazu von FrontAngel mit dem „Liebe Mutti Lied“

Tanz in den Mai 2015, Destin Fragile
aus Schweden haben in Hannover um MusikZentrum gespielt. Eigentlich waren 40 Minuten geplant, aber das Album „Halfway to nowhere“ ist 48 Minuten lang. Ja, die Band hat das komplette Album durchgespielt, denn es war das Releasekonzert des Albums welches jetzt am Freitag den 8.Mai erschienen ist.

Das waren Destin Fragile mit : In The Frame aus dem aktuellem Album „Halfway to nowhere“ und hier ist ausnahmsweise mal eine Kaufempfehlung ausgesprochen.

Noch eine Band aus Griechenland „TechorloRgy“: Am 1.Mai erschien das Album “Dying stars”, daraus der Song „Crestfallen“

Apoptygma Berzerk mit You keep me from breaking apart. Ja ab uns zu darfs auch mal etwas Gitarre im Electro sein, sofern gesund eingesetzt.

Wir bleiben in Norwegen. Ab und zu schreiben uns Leute an und wünschen sich schon Tage vor der Party Musik. Auf dem Wege bin ich auf die Band „Electro Spectre“ aufmerksam gemacht worden. Hier zum kennenlernen der Song „Monster“ vom Debutalbum „Watch it all turn“ aus dem Jahre 2009.

Gehen wir nochmal weit zurück, erneut nach Belgien, das Land aus dem viele EBM Bands kommen und zu denen manche auch die Band „A Split Second“ zählen. Jahr damals in den 80ern schon gerne zu abgetanzt in Frankfurt, Bonn, Bielefeld, Bochum und Hamburg : „the colloseum crash“ von „A split second“

Programmhinweise:
Wave Gothic Treffen 2015: Nach der super Party im Jahre 2014 darf DJ Lo-Renz erneut in der Moritzbastei auflegen. 10 Stunden eLectrO-pop, also Musik von den Bands die Ihr hier in der Radiosendung hört. Da werde ich sicherlich etwas sportlicher auflegen, als in dieser 35.Sendung. Pfingstsonntag in Leipzig. Offizielles WGT Event, somit Eintritt frei mit WGT Bändchen.

Da uns während der Sendung so einige Wünsche (Anregungen) erreichen, gibt es am Freitag Abend den 29.Mai eine 3 stündige Live Sondersendung „Electro-Pop RadioAktiv“ von 21 Uhr bis Mitternacht. Interaktion erwünscht.

27.Juni Hannover Ferry-Eventhall “Depeche Mode Electro-Pop Party” [+ extra Wave Sounds + Dark Guitar Area] mit Crax und Lo-Renz ab 21 Uhr.

14.Juni die nächste eletro pop Sendung.

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Sendung 33 vom 2015-03-08

Die Playlist der 33.Sendung vom 8.März 2015 (Sonntag 20-22 Uhr)
mit Moderationsauszügen der Livesendung:

vor 20 Uhr spontanes warm up:
Camouflage: Shine
Soft Cell: Tainted love
Boytronic : you
Depeche Mode: Enjoy the silence
Peter Heppner: Wir sind wir
Kraftwerk: Elektro Kardiogram
Lavantgarde : live your life
Royksopp :What else is there
Vnv Nation: Tomorrow never comes
Visage: Fade to grey (orchestral)
Leatherstrip: Decay

Erste Stunde
Anne Clark: Homecoming
Sara noxx : colder and colder
Sara noxx : Inwardly Disintegrated (reADJUST Mix)
Eisfabrik : Always Continue
Evils toy : Virtual State
Interview And One Antwort vom September 2014 zur Tour 2015
And one : U-Boot-Krieg In Ost-Berlin
Interview And One Antwort vom September 2014 warum Album kaufen
Interview Lyronian Antwort vom Febuar 2015 warum aktuelle Veröffentlichung kaufen
Lyronian : Crisis (new single edit)
Beborn beton : Dr. Channard
In strict confidence : Herzattacke (Extended Version)

Zweite Stunde:

OMD : Locomotion
Metroland : Zeppelin
Destin fragile : run away
[spock musikzentrum jingle]
S.P.O.C.K : Dr. McCoy
[spock electro-pop jingle]
POS.:2 : Only Electropop
Camouflage : Count On Me (Featuring Peter Heppner)
Camouflage : Leave Your Room Behind
Solar fake : More Than This
Polaroid kiss : Pay Your Dues (Assemblage 23 RMX)#
Camouflage: Shine (Klaak Remix)

Moderatiosauszüge 1.Stunde:

Eine Künstlerin die gerne mal als die Deutsche Anne Clark bezeichnet wurde ist „Sara Noxx“, klingt englisch – aber das hat in neuen Bundesländern ja auch nix zu bedeuten. „Sara Noxx“ mit „colder and colder“ aus dem Jahre 2003.

Sara Noxx“ hat in diesen Tagen das Album “Entre Quatre quexx” herausgebracht. Den Titel könnte man mit etwas Fantasie mit “unter vier Augen” übersetzen. Für mich durchaus passend, denn das Album ist doch sehr ruhig, teilweise nur mit Klavier. Die Bonus-CD enthält dafür viele Remixe die dann doch etwas fülliger, elektronischer und sportlicher sind. Von den vielen Remixen haben wir uns stellvertretend einen Remix herausgesucht der an die DJs verteilt wurde. Passt auch ganz gut, da ich schon lange mal was von meinem Kumpel „Tommes“ , genauer gesagt von der Band „reAdjust“ spielen wollte. Hier also „Sara noxx“ : „Inwardly Disintegrated“ im „reADJUST“ Mix.

Die Band “Eisfabrik” hatten wir in der vorherigen Sendung schon gespielt. Zwischenzeitlich waren wir beim Konzert der Band, denn die Jungs waren Vorgruppe von Project Pitchfork. Die beiden Keyboarder von Eisfabrik waren mit Mützen und Bärten verhüllt. Vom Sänger war das Gesicht sichtbar. Der schon etwas ältere Herr wirkte aber recht sympathisch und sang fast so wie auf dem Album. Das Instrumental „Eisfabrik“ klingt recht And One mäßig.
Da es schwer ist musikalisch was neues zu machen, macht man einfach soliden Electro-Future-Pop mit einem neuen Image. Musikalisch jedenfalls gut produziert. Neulich bei unserer Electro-Party hatten wir die Band mal angetestet…. Tja, dauert wohl noch ein bisschen ehe sich die Band herumspricht. Hier unser Beitrag dazu. „Eisfabrik“ mit „When winter comes“ aus dem gleichnamigen Album

Kennt noch jemand die Band „Evils Toy“ ? Waren früher eher etwas härter, wurden dann immer poppiger, sodaß im Jahr 2001 der Bandname zu „T.O.Y“ – Trademark of youth geändert wurde. Ebenfalls im Jahr 2001 war ich ein paar Tage mal mit den Jungs auf Tour und hatte den Eindruck: Das könnte doch nochmal was werden. Die Liveperformance war gut, die Songs sind Claubtauglich, die größere Plattenfirma war motiviert und es wurde sogar auch ein ordentliches Video gedreht. Aber irgendwie wurde es nix, vielleicht lag es auch einfach nur daran das man den Refrain von „Virtual State“ nicht versteht. Die Jungs sind jedenfalls weiterhin aktiv. Aus dem Jahre 2000 , Evils Toy mit „Virtual State“ .

Evils Toy , bzw TOY aus dem Album „Silvertears“. Sänger Volker Lutz steht auch in der Gemadatenbank als Urheber beim instrumental Song „Silver Century“ von And One – ist auch richtig so, denn er hat den Song tatsächlich geschrieben. Manchmal sind Personen als Urheber aufgeführt die auf dem Wege ein bisschen Gema-Geld in Anerkennung Ihrer Leistung bekommen .
And One“ haben gerade in Spanien gespielt, nächste Woche beginnt die Deutschlandtournee. Einige Konzerte sind schon ausverkauft, z.B auch Braunschweig – wir haben öfter darauf hingewiesen sich Karten zu holen. Das gejammer ist nun groß, denn im September 2014 sagte uns Steve zur Tour folgendes…
Also unser Tipp: Karten kaufen , Tourstart ist am Sonntag den 15.März in Köln. Wir haben ja schon viele And One Songs gespielt, aber diesen noch nicht: U-Boot-Krieg In Ost-Berlin

Eine meiner Lieblingsfragen an Bands ist, “Warum soll man sich Eurer Meinung nach das Album kaufen” ? Steve Naghavi, Sänger von And One, meinte dazu im September 2014:

Die Band „Lyronian“ gibt es schon etwas länger, das Album „Chrisis“ aus dem Jahre 2014 ist zugegeben uns nicht wirklich aufgefallen, obwohl Jose-Alvarez Brill das Album produziert hat und die Soundqualität entsprechend ist. Unser Eindruck: Ein gesunder Mix aus Electro und Gitarre, grobe Richtung Mesh, jedoch mit einem Sänger der etwas künstlerischer wirkt.
Die Single „Chrisis“ kam gleich über zwei DJ –Verteiler und da haben wir doch gleich mal nachgefragt warum man sich die aktuelle Veröffentlichungen „Chrisis“ von Lyronian kaufen sollte.

Ob die Band Beborn Beton letztes, dieses oder nächstes Jahr was neues Veröffentlicht – ist relativ egal. Neues Material ist nun endlich fertig, es wurde den Plattenfirmen angeboten und eine Firma wurde konkret: Dependent Records. Ein Veröffentlichungstermin ist noch unbekannt , aber ende März gibt es einen Vorgeschmack auf dem Dependence-Sampler. Dort sind Beborn Beton mit dem Song „24/7 Mysery“ aus dem Jahre 2011 vertreten – spielen wir wenn der Song fürs Radio freigegeben ist. Bis dahin „Dr Channard“ von den Ruhrpottlern Beborn Beton.

Das waren In strict confidence : Herzattacke (Extended Version) aus dem Jahr 2002. Ein Großteil der In Strict Confidence Veröffentlichungen bis zum Jahre 2010 wurden nun auf 3 Alben namens „Lifelines“ zusammengefasst. Der Teil ab 2010 kommt wohl erst in einigen Jahren.

Moderatiosauszüge 2.Stunde:

Das waren „OMD“ mit „Locomotion“ von der kürzlich erschienenden Deluxe-Edition von „Junk Culture“ , Erstveröffentlichung war 1984.

Metroland“ aus Belgien beschäftigen sich mit Transportmitteln. Nach U-Bahn und Hochgeschwindigkeitszügen ist nun der Zeppelin dran.

Ja endlich dürfen wir die Band „Destin Fragile“ ankündigen. Die Jungs bereiten gerade die Veröffentlichung des Albums vor. Feinster Synthie-Pop aus Schweden: Destin fragile mit run away

Karten für das S.P.O.C.K Konzert gibt es im Vorverkauf ab 19Euro, uns wurde eine 90Minuten Show zugesagt, also SPOCK bis der Arzt kommt: Dr.McCoy

In den Electro-Pop Sendungen fallen recht wenig negative Worte – allerdings mache äußere ich mich gerne mal über die Schreibweise von Bandnamen und die nächste Band gibt mir dazu leider wieder Gelegenheit: Heute haben wir jedenfalls eine Sendung mit Abkürzungen und Punkten.
Eine Band aus Bielefeld (POS.:2) , die sich POS Punkt Doppelpunkt Zwei schreibt, möchte wohl eher durch die Schreibweise auffallen, sofern man Sie aufgrund der Schreibweise in den Datenbanken überhaupt findet.
Abgeleitet ist der Name von „Postitionen Zwei“, eine alternativ zu second oder zweite. Ja, ab und zu fragen wir auch mal bei Bands nach und bekommen dann auch eine Antwort. Was wir allerdings selber festlegen, ist unsere Meinung über die Bands und die Musikstücke. Im Januar meinte eine Nachwuchsband doch glatt, dass wir uns mal an dem orientieren sollten was andere Schreiben. Haben wir nicht nötig, denn wir sind unabhängig und haben genug Gelegenheit unsere eigene Meinung zu bilden. Im Falle von Pos zwei ist die Meinung: Die Single „Electro-Pop“ gefällt uns sehr gut. JA ihr habt richtig gehört, die fast 40 jährigen Jungs, der Band Pos2 haben über die Musikrichtung ein Lied geschrieben.
Die zweite Single „Memories“ wurde jetzte gerade veröffentlicht, aber wir spielen die erste Single der Band Pos zwei mit „Only Electro-Pop“

Nach 8 Jahren Veröffentlichungspause ist nun am Freitag das Camouflage Album “Greyscale” erschienen. Obwohl der Refrain von „Shine“ mir etwas zu „Ballermann“ mäßig ist, gefällt der Song. Aber es gibt mit „IF“, „Leave your room behind“ , „Count on me“ und teilweise noch “Misery” insgesamt Vier-ein-halb gute Songs, was doch eine gute Quote ist.
Peter Heppner ist musikalische seit einigen Jahren Solo unterwegs und ist regelmäßig als Gastsänger aktiv. Persönliches Highlight und zugleich unsere Empfehlung für alle die noch einen Song für die Hochzeit brauchen, Camouflage : Count On Me (Featuring Peter Heppner)

Gerade erwähnt bei debn Programmhinweisen, Solar Fake. Die spielen auch beim E-Tropolis Festival am 28.März in Oberhausen und sind wie gesagt auch beim Camouflage auf Tour.

Zu sehen auf dem WGT im Leipzig : Polaroid kiss : Pay Your Dues diesmal im Remix von Assemblage 23. Demnächst erscheint vom „Polaroid Kiss“ das Album „Youth“

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Sendung 32 vom 2015-02-08

Die Playlist der 32.Sendung vom 8.Februar 2015
mit Moderationsauszügen der Livesendung.

Erste Stunde:
Twins : Ballet Dancer
Mr kitty : Hollow
Biomekkanik : State Of Perfection
Biomekkanik : Melancholy Friend
Spock : Neutral Zone
Destin fragile : run away
Marsheaux : Leave in Silence
Marsheaux : The Sun and the Rainfall
Veinhart : Light Destroys Your Pain (Original Mix)
Scarlet soho : Gigolo
Spontan aus aktuellem Anlass……And One : Unter meiner Uniform

Zweite Stunde:
Schiller : Vienna (mit Midge Ure)
Eisfabrik : Ice Crstal (Melting Point Mix)
Angels and agony : Burn
Project pitchfork : Timekiller (video edit original)
Spark : Infectious (feat. Spetsnaz)
Orange sector : Sturm (Martin Bodewell Remix)
Orange sector : Glasmensch
Daf : als wärs das letzte mal
Steril : Netzwerk
Rasputeen : Manner Und Frauen
Spontan aus aktuellem Anlass……Camouflage: Shine

Moderationsauszüge 1.Stunde

Mister Kitty, finden immer mehr Leute schön, so schön das Mr Kitty im März von Texas rüber nach Deutschland kommt für ein paar Konzerte. Zwei Songs kamen von dem Album „Time“ in die engere Wahl, „Glow“ hatten wir schon gespielt, diesmal die sportliche Nummer „Holow“ von Mr Kitty.

Wir schreiben das Jahr 2009, wir sind in Hannover im MusikZentrum, zwei Bands aus Schweden treten auf, eine davon „Biomekkanik“. Damals wurde die Single „State of perfection“ vorgestellt und die gibt’s jetzt zur Einstimmung auf unseren Schweden Block:

Der Biomekkanik Sänger „Christer Hermodsson“ hat auch mal mit And One zusammengearbeitet, z.B. beim And One Album Virgin Superstar. Aus dem Booklet geht sogar hervor, dass er Texte mitgeschrieben hat, wobei es in wirklichkeit so ist, das And One Sänger Steve Naghavi dem Christer Hermodsson ein paar Gema-Anteile übertragen hat um Ihm auf dem Wege Geld geben. Jedenfalls hat Christer Hermodsson alias Biomekkanik nun was neues geschrieben:
Am 15.Januar erschien das Album “Violently Beautifull”. Der Sound hat sich etwas gewandelt, es ist etwas schroffer, gitarriger geworden. Ein Song der noch am elektronischsten klingt ist „Melancholy Friend“.

Der Biomekkanik Sänger “Christer Hermodsson” stand auch schon öfter bei der Band Spock mit auf der Bühne. Seit 26 Jahren erfreuen uns Spock mit Electro-Sounds und guter Laune. Nach 7 Jahren endlich wieder in Hannover und zwar am 30.April 2015 im MusikZentrum für ein volles Konzert: Spock. Tickets gibt es ab 19Euro .

Destin Fragile
Tata : Weltpremiere im Radio, darauf haben Fans 20 Jahre gewartet. Denn vor 20 Jahren hat Pontus Stalberg mal ein paar Synthie-Pop Songs veröffentlicht.
Pontus Stalberg kennen einige von Euch als Sänger der EBM Band „Spatsnaz“. Die Band Spetsnaz ist seit 15 Jahren aktiv und ich durfte eines Ihrer ersten Konzerte in Schweden erleben. Damals hatte ich mit den Jungs auch über Plattenverträge geredet. Es blieb beim reden und regelmäßigem Kontakt . Im Jahre 2013 traf ich Pontus Stalberg und er hat mir Synthiepop Material angekündigt. Als wir uns 2014 in Leipzig trafen, bekam ich 3 Songs mit der Bitte die Musik zu promoten. Ich hatte kurz überlegt mein Plattenlabel wieder zu aktivieren um die Musik zu veröffentlichen. Als wir uns dann ein paar Monate später in Köln trafen teilte ich der Band mit, das Sie Ihre Musik bitte bei einem anderen Plattenlabel veröffentlichen soll – und wird wohl im April 2015 der Fall sein, zufällig ist es das selbe Plattenlabel wo auch Spetsnaz unter Vertrag sind.
Pontus Stalberg kann auch anders, und das ebenfalls super gut. Zusammen mit seinem Spetsnaz Kollegen Stefan Nilsson wird nun unter dem Bandnamen „Destin Fragile“ Electronic Pop Music veröffentlicht. Spetsnaz wird aber weiter existieren. Wir dürfen den Song „Run away“ erstmalig im Radio spielen, demnächst auch als kostenLOsen Download und auch Live am 30.April 2015 im MusikZentrum in Hannover….

Marsheaux aus Griechenland haben das komplette Depeche Mode Album „a broken rame“ gecovert. Übererfüllung der Frauenquote bei Electro-Pop

Unsere Europatour geht weiter nach Spanien zum Projekt „Veinhart“. Minimaler Electro , aus dem kürzlich erschienenden zweiten Album „Ondes et Mouvements“ der Song „Light destroys your pain“.

Die Konzerte von Scarlet Soho in Deutschland wurden leider abgesagt, schade hätte so gut zum anstehenden Album-Release „In cold blood“ gepaßt welches am Freitag erscheinen wird. Wir haben vorab die poppige popnummer „GigoLO“ von Scarlet Soho

Moderationsauszüge 2.Stunde
“Vienna” Live, gesungen, wie im auch im Original, von Midge Ure Ultravox, diesmal in Begleitung der hamburger Band “Schiller

Eine Band wo ich mir anfangs unsicher war ob sie spielen „darf“ sind die Synthie-Future-Popper von Eisfabrik. Die Mitglieder der Band bleiben anonym, auf der Bühne verhüllt, mit Pseudonymen versehen könnte ja auch jemand ominöses dahinterstecken. Wir haben uns aber mal etwas unter Musikern umgehört und man meinte das die Jungs „clean“ sind. Musikalisch jedenfalls glattgeschliffenen der „Ice Crystal“ von Eisfabrik aus dem jetzt am Freitag den 13.Februar erscheinenden Album „When winter comes“

Damals in den 90ern, Marco van belle treffe ich in Deutschland bei diversen electro Konzerten. Er war schon recht markant mit seiner Rasta-Frisur. Jedenfalls hab ich Ihn dann auch mal in Holland besucht, weil er dort Konzerte organisierte. Kurz darauf hat dann mit ein paar Kumpels angefangen unter dem „Angels and Agony“ Musik zu machen. Der Haarschnitt wurde dann auch immer elektronischer. Aus dem gerade erschienenden Album „Monument“ von Angels and Agony der Song „Burn“

Neulich bei einem Festival hing ein Banner „Deutsch schwedische Electro-Freundschaft“. Diese wird z.B. bei der Band „Spark“ realisiert, Sounds aus Deutschland, Gesang aus Schweden. Spark haben gerade das Album „Spektrum“ veröffentlicht, diesmal mit diversen Gastsängern.
Beim Song „Infectious“ singt Pontus Stalberg, hatten wir vorhin schon erwähnt, Pontus Stalberg von Spetsnaz bzw. neuerdings auch von Destin Fragile. – Wir werden EBM-iger: Spark!

EBM aus Hannover : Orange Sector haben gerade die Single „Glasmensch“ veröffentlicht. Daraus die sogenannten B und danach die A-Seite: Orange Sector mit Sturm und Glasmensch, textlich durchaus kritisch – musikalisch ziemlich tanzbar.

Der DAF Sänger „Gabi Delgado“ war diese Woche in Hannover um einen Plattenvertrag für sein Solo-Projekt zu unterschreiben – im Sommer soll sein zweites Solo-Album namens 2 erscheinen. Das scheint Priorität zu haben, denn es wird schon von DAF Abschiedskonzerten geschrieben, obwohl die Gespräche unter den DAF Bandmitgliedern bezüglich Zukunft noch laufen. Wer also DAF Live sieht sollte es besonders genießen „als wäres das letzte mal“.

Auch die Norddeutsche Band „Steril“ hat sich mit dem Thema Internet auseinandergesetzt. Seit über 20 Jahren aktiv erschien nach längerer Pause das Album „Misanthrop“ bei dem kölner EBM Liebhaber Label von Frankahdafi, szenegerecht passend ist das Album auf 242 Stück limitiert. Wie alle Titel die wir hier spielen, weiterhin legal als mp3 in Deutschland zu kaufen. Steril mit Netzwerk

Rasputeen, welche Wortspiel. Die ist auch auf der Bühne speziell, das Album „Zurück aus der Kyrokammer“ auch. So mancher DAF / Gabi Delgado Fan wird hier musikalischen trost finden,“Rasputeen“ meint „Männer und Frauen“

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RadioAktiv 2015 01 30

Die Playliste von „eLectrO-pop RadioAktiv“(I) – Live auf Radio LeineHertz 106.5 Hannover und im Netz als Live-Stream am Freitag Abend 30.Januar 2015 von 21:00 bis Mitternacht mit stündlichen Nachrichten.

DJ Lo-Renz und CraX von Depeche-Party) legen auf und Depeche Mode-rieren munter durch den Abend.

Weitere Infos auf der RadioAktiv Seite.
Zur Sendung am 29.Mai 2015 „eLectrO-pop RadioAktiv„(II)

Playliste 21-22 Uhr erste Stunde:
Depeche Mode : Personal Jesus
Kraftwerk: der Telefonanruf
Pet Shop Boys: Rent
And One : Let gets higher
Spock : Astro Girl
Elegant Machinery : Save me
Colony5 : Follow your heart
Fod: Synthesizertanzmusik
Mesh : Confined
Vnv Nation: Nova
Visage: Fade to grey

Playliste 22-23 Uhr zweite Stunde:
Lavantgarde: Take me s.i.m
Peter Heppner : Vielleicht
Camouflage: Close
Depeche Mode : But not tonight
Blancemange: Waves
Leatherstrip: Cold
Vanguard : Shine
Neuroticfish :Silence
Noyce TM : Fallout
Culture Beat: Erdbeermund

Playliste 23-24 Uhr Dritte Stunde:
Martin Gore: I cast alonesome shadow
Depeche mode : Just can’t geht enough
Fixmer Mc Carthy: Freefall
Absurd Minds: HerzLOs
Transmitter : after dark
Rotersand : The truth is fanatic
Assemblage 23: Collapse
Marsheaux: my secret garden
Melotron: Schlaflos

Sendung 30 vom 2014-12-14

Die Playlist der 30.Sendung vom 14.Dezember 2014
mit Moderationsauszügen (Live)

1.Stunde:
Visage : Fade to grey (orchestral radioversion)
Love : I Walk Alone (Roland Danielzig Single Edit)
Scarlet Soho : I Dare
LeatherStrip : Lie to me
WANT/ed : Lets Get Entwined with Patrick Hansson single
VNV Nation : Standing (Motion)
Rotersand : Truth Is Fanatic Again (feat. Mark Jackson of VNV Nation)
Mechatronic : Falling Apart
Nine Circles : Dark City
Depeche Mode : Shake The Disease (Babies & Kids Version)

2.Stunde
Black Nail Cabaret : Satisfaction
alien sex fiend : Stuff the Turkey
Rational Youth : Everything Is Vapour
And One : Zeit Ohne Zeit
Dark Insights : Träumen mit dir
Akalotz : Body Crushed Bones
Combichrist : Get Your Body Beat
Kropp : Aldrig Utan Dig
Novastorm : Unter deiner Haut
Assemblage23: Automaton
spock : White Christmas
Depeche Mode : Enjoy The Silence (Babies & Kids Version)

Moderaratiosauszüge 1.Stunde

In Zeiten wo das suchen und gefunden werden im Internet eine große Rolle spielen, hat es die Band „Love Questionmak“ schwer. Also Love?Fragezeichen, ist schwer zu finden. Wie gut das die Band uns die Songs der Maxi „I walk alone“ übermittelt haben. Von den sechs neuen Versionen haben wir uns für den Single Edit entschieden. Der Song „I walk alone“ ist auf dem im November 2013 veröffentlichten Album „Electronically yours“ zu hören. Was es in dieser Sendung zu gewinnen gibt. „Love“ aus dem Frankenlade mit „I Walk Alone

Das waren „Scarlet Soho“ mit „I dare“ . Bei den vielen CDs die wir bekommen fragen ich mich ausnahmsweise gerade wie wir an das Album „Warpaint“ gekommen sind. „Scarlet Soho“ meinen sie seien „The UK’s number 1 underground electro-pop extravaganza.” Kann man sich 2015 von überzeugen ,da ist die Band auf Tour , am 3.Februar sogar in Hannover.

Leatherstrip, hatten wir in der vorherigen Sendung schon mit Begeisterung gespielt. Das limitierte Leatherstrip Album „Aeppriciation“ ist gerade erschienen und darauf zu hören sind Coverversionen, teilweise recht hart. Hier eine geschmeidige Version vom Depeche Mode Song „Lie to me“. Leatherstrip aus Dänemark.

Ja die Veränderungen in der Musikbranche. Bands können immer mehr selber machen, Bands müssen immer mehr selber machen. Anstatt das die Plattenfirma reagiert hat uns die Band „Want/ED“ aus Kaliningrad direkt auf die am 14.Dezember erscheinende Single „Let‘s get entwined“ aufmerksam gemacht. Die Band ist ohnehin durch den Schrägstrich im Namen schwer zu finden… hören kann man sie jedenfalls gut: Hier sind Want/ed.

Vnv Nation“ , hier die „Motion“ Version vom Song „Standing“. Gesang „Ronan Harris“ , Drums „Mark Jackson“

Das waren „Rotersand“ featuring Marc Jackson von VNV Nation mit „Truth is Fanatic again“ aus dem gleichnamigen Rotersand Album. Rotersand werden 2015 auf dem Mera Luna Spielen, sowie am 16.Januar in Braunschweig zusammen mit Sono.

Mechatronic“ kommen aus Schweden, genauergesagt aus Uppsala, eine Stadt nahe Stockholm. Das Motto der Band „alive and kicking machinery music“, eine sehr schöne Umschreibung für das Partygemüt der skandinavier „Mechatronic“ . „Dystopia“ so der Name des Albums , woraus uns der Song „Falling Apart“ am besten gefällt.

Nine Cirles“ machen minimalistischen New Wave. Lidia Fiala ist schon seit 1980 in der Band. Das zweite Bandmitglied Per Anders Kurenbach ist mir schon seit Jahren ein Begriff, zum Beispiel von der Band „the eternal afflict“ oder „Shock therapy“ oder als Keyboarder der Band „Psyche“. Bochum trifft Holland „Nine Circles“ mit „Dark City“.

Für alle die noch ein Geschenk für frisch gebackene Eltern brauchen, hier unser Tipp „Babies and Kids“. Depeche Mode Songs im Stil einer Spieluhr dargeboten. Hört selber, aber bitte wach bleiben ! „Shake the disease“ von „Babies and Kids“

Moderaratiosauszüge 2.Stunde
Frauenquote bei Electro-Pop. Black Nail Cabaret mit Satisfaction , eine Duo aus Ungarn und London.

Alien sex fiend , eine Wave Band aus den 80ern die heute noch ihr Unwesen treibt. Die Band wurde im Oktober von einem Hörer gewünscht, aber die Band war sowieso schon für Dezember eingeplant weil der Titel „Stuff the Turkey“ sich mit dem Thema Weihnachten auseinandersetzt. „Alien Sex Fiend“ aus dem Jahre 1987 mit „Stuff the turkey“

Rational Youth aus Canada sind wieder elektronischer. „Everything Is Vapour“ vom aktuellen Album „The goddes of Electricity“ . Die Band aus den 80er mit durchaus zeitlosen Klängen.

Das And One Interview senden wir bei Gelegenheit nochmal oder machen ein neues.… jedenfalls ein Rückblick auf 2014 erlaube ich mir doch. Die „And One“ Magnet Trilogie ist für mich das Album des Jahres sogar des bisherigen Jahrzents. Aber wir schauen lieber in die Zukunft: 2015 sind And One auf Tournee, der Vorverkauf startete am 1.September, und zu hören gibt es Überarbeitete Versionen, unterschiedliche Setlisten in sogenannten Partnerstädten und ein und die selbe Vorgruppe auf der ganzen Tour. Tickets gibt es direkt bei And One. Wer sich die Karten woanders kauft, kann zugleich Karten für die And One Party am 5.April in Hannover erwerben. Nun aber genug mit Weihnachtstipps.
Der Graf hört auf, And One machen weiter. Beim Song „Zeit ohne Zeit“ kam mir beim Refrain der positive Gedanke an den Grafen, aber hört selbst „And One“.

2013 gegründet, und vielleicht auch von And One inspiriert sind Dark Insights . Gerade erschienen das Album „Obsession“ daraus „ Träumen mit dir“

Ein Bandname der uns im Zusammenhang mit EBM schon öfter begegnet ist , ist „Akalotz“. Old-School EBM aus Kaiserslautern, Textlich auch im EBM Kontext: „Body Crushed Bones“ von „Akalotz“

Jetzt am Dienstag den 16.Dezember spielen „Combichrist“ im MusikZentrum Hannover. 20 Uhr beginnt die Vorgruppe. Im laufe des Abends erwarten die Fans das Combichrist ihren Clubhit „Get Your Body Beat“ spielen.

Unliebevoll , zumindest in einigen Texten, geht es bei „Novastorm“ zu. Der Sound ist cool, und ich finds auch okay das man nur ein Teil der Texte versteht. Ich denke die Nummer wird in den Clubs ankommen.
„Novastorm „ mit „Unter deiner Haut“ aus dem Album „Bad taste“.

Nun noch etwas geschmeidigeres weihnachtliches. Nein nicht der Graf, sondern Elektrisch: Spock mit „White Christmas“

Jetzt könnt Ihr gerne mit der “Babies and Kids” Version von „Enjoy the silence“ einschlafen

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